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[Review] Tigi Bed Head – Waves & Curls On! Frizz Off!

Lockenfans anwesend?
Dann solltet ihr auf jeden Fall weiterlesen!
Denn Tigi Bead Head hat mit der Reihe „Waves & Curl On! Frizz Off!“ eine neue Reihe speziell für Wellen und Locken auf den Markt gebracht, welche ich testen durfte.

Vorab durfte ich an dem Curlsfight-Online-Test von Bead Head teilnehmen um meinen Lockentypen zu bestimmen. Yay – ich bin mit meinen leichten Naturwellen eine Wave Warrior! (Ich liebe ja Alliterationen – wie man unschwer schon an meinem Blognamen erkennt! ;-))
Für meine leicht gewellte Mähne wurden mir also folgende Produkte vorgeschlagen:
– CALMA SUTRA™ Cleansing Conditioner
– FOXY CULRS™ Contour Cream
– GET TWISTED™ Anti-Frizz Finish Spray

Zusätzlich waren auch noch ein paar andere Produkte in meinem Testpaket dabei, die ich euch weiter unten ebenfalls kurz vorstellen werde.
Generell liebe ich Locken total, aber da ich wirklich sehr lange und normal dicke Haare habe, sind Stylingprodukte bei mir ein Muss! Ohne verlieren meine Locken sonst spätestens nach einer Stunde ihren kompletten Halt. Meine Haare sind ebenfalls gefärbt (wer sich jetzt wundert: in natura bin ich matschblond/braun ;-)) – sodass ich oft zu Frizz neige, vor allem wenn dann noch die Hitze vom Lockenstab mit ins Spiel kommt. Deswegen war ich mega gespannt darauf (und so gar nicht „calma sutra“ ;-)) die Produkte auszutesten.

Jeden Tag die gleichen langweilig langen Haare?
Am Liebsten verstecken?
Das muss nicht sein! Es gibt Gott sei Dank Abhilfe! ♥

 

Calma Sutra Cleansing Conditioner: Dieses 2-in-1-Produkt verbindet sowohl Reinigung als auch Conditioner miteinander. Ganz nebenher spendet er Feuchtigkeit, pflegt und entwirrt die Haare. Babassu- und Paranuss-Öl sind dabei sehr nährend und bekämpfen dabei den Frizz – und es duftet sooo angenehm lecker fruchtig!
Was mich allerdings ein wenig verunsichert hat, ist die Tatsache dass der Cleansing Conditioner wirklich nicht schäumt. Man hat dann ja immer das Gefühl, dass es vielleicht nicht richtig reinigt (was eigentlich Quatsch ist) oder ist sich nicht sicher, welche Menge nun die optimale ist. Nachdem ich also nachgelesen habe, dass man ruhig etwas großzügiger damit sein darf (und bei meiner Haarlänge vermutlich gleich zwei Mal), habe ich zwei kastaniengroße Mengen verwendet. Und: Meine Haare waren danach wirklich sauber und haben sich sehr gepflegt angefühlt! Auch waren sie etwas leichter kämmbar als sonst bei mir üblich. Däumchen hoch!

Foxy Curls Contour Cream: Diese Stylingcreme soll im feuchten Haar angewendet werden, deswegen kam sie bei mir kurz nach dem Waschen, als die Haare handtuchtrocken waren, ins Haar. Auch hier war ich mir etwas unsicher – habe mich aber an eine kastaniengroße Menge gewagt (ca. drei Pumpstöße), da ich die Creme auch nur in den unteren 2/3 der Haare verteilt habe – da wo eben später die Locken sitzen sollen. Das Produkt verspricht mehr Definition und einen guten Halt – also genau das, was ich eben brauche!

Und wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sind die Locken auch wirklich sehr formschön geworden und haben mehrere Stunden gut durchgehalten – und das ohne sich auszuhängen. Dafür auch ein Däumchen hoch!
Der Duft der Cream ist auch hier wieder sehr fruchtig – was ich beim Shampoo noch angenehm fand, wird mir aber in der Kombination jetzt fast schon etwas zu viel. Generell mag ich einfach eher dezente Düfte 😉

Get Twisted Anti-Frizz Finishing Spray: Das Spray soll den Halt der Locken nochmal verbessern (bis zu 72 Stunden!) und auch das letzte bisschen Frizz beseitigen. Auch wenn ich mich generell immer erstmal sträube auf die säuberlich erarbeiteten Locken Flüssigkeit zu sprühen – hier habe ich es natürlich gewagt (wenn auch ganz vorsichtig).
Was als erstes auffällt, ist der tolle Glanz den die Locken nochmals zusätzlich bekommen! Und ich hatte auch das Gefühl, dass sie dadurch „fester“ geworden sind (allerdings immer noch schön fluffig, also keinesfalls verklebt!) – also wohl tatsächlich den Halt verbessern. Ganze 72 Stunden habe ich es nicht testen können (;-)) – aber das Spray gibt ein sehr schönes Finish!

Weitere Produkte im Paket:

Das Screw It Hydrating Jelly Oil ist für Naturwellen wie meine oder echte Lockenschöpfe gemacht. Es spendet sehr viel Feuchtigkeit und durch das Öl verfliegt nicht nur der Frizz wie von selbst, sondern auch die Haare glänzen. Ich verwende es nun sehr gerne, wenn ich meine Haare nicht locke, sondern einfach nur meine Naturwellen pflegen möchte und meine Haare etwas im Zaum halten möchte. Ein tolles Alltagsprodukt!

Das Foxy Curls Extreme Curl Mousse verspricht hingegen auch dauerhaft Form und guten Halt. Ich habe es frecherweise an meinem Freund (der lange Haare hat) getestet und war begeistert! Der Schaum hinterlässt keine Rückstände (er löst sich fast schon in der Hand wieder auf ;-)) und gibt auch ein bisschen zusätzlich Volumen (mein Freund hat megafeine, dünne Haare – danach hatten sie zumindest ein bisschen mehr Haptik *lach*). Auch die Locken sahen sehr gepflegt aus! Däumchen hoch!

Die On The Rebound Curl Recall Creme ist ebenfalls für die optimale Lockenformung da. Sie wird ebenfalls im feuchten Haar angewendet und schützt Locken selbst vor Luftfeuchtigkeit. Ich werde das also auf jeden Fall mal testen, wenn ich meine Naturwellen auch noch mehr definieren möchte!

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[Unboxing] Glossybox Juli 2017 „Pink Planet“-Edition

Juhuuu, endlich wieder eine Glossybox! Wie manche vielleicht mitbekommen hatten, habe ich die Box letztes Jahr im Herbst gekündigt und gegen die My little Box eingetauscht. Nachdem ich mit letzterer aber zur Zeit auch nicht mehr sooo zufrieden bin (und mir auch keine zwei Boxen im Monat leisten kann *augenzuhalt*) habe ich diese erstmal wieder gegen die Glossybox eingetauscht.

Bekommen hatte ich nachträglich die Juni-Box, mit der ich nicht so glücklich war, was den Inhalt angeht – *aber* die Juli-Box hat alles wieder gerettet! ♥

Aber schaut selbst:

Wie immer von links nach rechts:
1. L’Oreal Colovista 1-Day-Spray (7,95€): Ich habe die Farbe türkis erwischt (gehofft hatte ich auf pink, schade :D). Generell bin ich bei Haarfarben eher der Fan von Pastelltönen oder helleren Farben, aber das Türkis habe ich trotzdem gleich mal getestet. Zufällig hatte ich sogar ein farblich passendes Shirt an 😉
Die Anwedung ist einfach (auch wenn das Waschbecken etwas mit eingesprüht wurde) und auch das Herauswaschen ging ohne Probleme mit 4-5 Mal nachshampoonieren und rubbeln – danach war die Farbe aber wirklich restlich draußen!


2.  Seidenmousse von Nivea (2,49€): Hier habe ich den Himbeer-Rhabarber-Duft erwischt! Sehr fruchtig, aber nicht zu süß (macht wohl der Rhabarber ;-)). Auf jeden Fall ein Däumchen hoch!

3. Bodysplash von De Bruyère (16€): Der Bodysplash mit Monoi duftet sommerlich – eher süß, aber noch mit irgendeiner Note, die das ganze wieder abschwächt, sodass ich das Spray wirklich ab und zu verwenden werde. Bei zu viel süß bleiben mir auch die Wespen nie fern, deswegen habe ich davor immer ein wenig Angst *lach* Aber hier ist es auf jeden Fall noch auszuhalten 😉

4. Banana Powder von bellapierre (25€): Das Banana Powder ist ja schon seit letztem Jahr der Hit! Es kaschiert nicht nur Rötungen und ist wunderbar für Augenringe, sondern lässt den Teint auch generell erstrahlen. Da ich tatsächlich noch keinen Banana im Repertoire habe, habe ich mich sehr darüber gefreut!

5. Ultrasun After Sun (14€): After Sun die schnell einzieht ohne zu kleben und dabei noch kühlt. Seitdem die Box da ist, war das Wetter hier wieder sehr durchwachsen, aber ich komme sicherlich bald zum testen 😉

6. Tuchmaske von Bio:Végane Skinfood (4,99€): Okay, für normale bis trockene Haut. Für meine Mischhaut vermutlich nicht zwingend was, vor allem jetzt im Sommer wo ich eher mal zu viel Talg und Fett produziere als sonst 😀 Werde die Maske also erstmal aufbewahren oder weitergeben.

Extra: Süßes Aloha-Armband von Purelei (kann man aber auch als Haargummi verwenden). ♥

Fazit: Ich bin mit der Zusammenstellung mal wieder richtig zufrieden! Kein schwarzer Kajal, kein roter Nagellack und keine neue Wimperntusche! Nein, wirklich – weiter so liebes Glossy-Team und ich bleibe euch wieder langfristig treu! 😉

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My Heritage DNA-Test – ich habe es gewagt!

Ich habe es gewagt! – und einen DNA-Test bei MyHeritage machen lassen.

Ich denke viele von uns würde es einmal interessieren, welche Gene wir in uns haben – oft kennt man ja nur den eigenen Stammbaum bis Oma/Opa – aber was war davor? Mich hat es auf jeden Fall sehr interessiert und ich habe für 80€ plus Versand den Test angefordert.
Zugegeben macht man sich ja vorab schon so einige Gedanken, was im Test stehen könnte. In meinem Fall dachte ich, da meine Mutter aus Deutschland und mein Vater aus Schlesien (was heute Polen ist) kommt, dass ich sicherlich einige osteuropäische Gene in mir hätte. Anfangs hieß es aber erstmal: warten. Nach knapp zwei Wochen trudelte dann das DNA-Kit ein, mit dem ich ganz einfach zwei Wangenabstriche machen sollte und diese wieder zurück schicken (per Standardbrief ins Labor nach Amerika für 1,50€ – da hat man schon kurz Angst, dass der kleine Umschlag verloren geht *puh*). Nach zwei Wochen dann die Erlösung: Dank Verfolgung über die My Heritage-Website, bekam ich sofort mitgeteilt, dass mein Kit heile eingetroffen ist! Von dort an hieß es allerdings auch nochmal warten, bis die DNA soweit aufbereitet wurde, um die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Angedacht waren dafür ebenfalls weitere 3-4 Wochen.

Aber ich hatte Glück! Bereits nach etwas über zwei Wochen und viel früher als erwartet, konnte ich meine Ergebnisse abrufen! Die Info bekam ich per Email und war super gespannt, als ich auf den Link klickte: Wie viel Osteuropäer steckt wohl in mir? Das überraschende Ergebnis: Ganze 2,8%!

Puh! Damit hatte ich nicht gerechnet – vor allem nicht damit, dass ich zu 47,6% aus dem Balkan stamme. In meinem Aussehen hat sich das nämlich nun wirklich nicht abgespiegelt – da treffen wohl eher doch die Baltin und das nord-/westeuropäische auf mich zu. Ebenso überraschend: Einfach mal so gar nicht Deutsch, obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin und auch meine Eltern (bis auf meinen Vater aus Schlesien).

Was mich wieder dahin brachte, warum ich den Test auch gemacht habe und warum ich ihn – wenn er nicht doch ein bisschen teuer wäre – gerne so einigen Menschen ans Herz legen würden. Vor einiger Zeit schon kursierte dieses Video über den DNA-Test im Internet:

Dabei wurden Leute u. a. befragt, was sie glauben, was ihre Wurzeln sind und auch welche Länder sie mögen und welche nicht. (Klassiker einer der Leute, die sagen: „I’m offended by Germans.“ Ratet mal was bei ihm herauskam?)
Ebenso sagte am Ende eine Teilnehmerin (ungefähr übersetzt):

„Vielleicht lehne ich mich jetzt schon etwas weit aus dem Fenster: Aber so ein Test sollte für jeden Pflicht sein, dann würde es so etwas wie Extremismus nicht mehr geben. Wer würde denn wirklich noch denken, es gäbe etwas wie eine reine Rasse?“

Und genau so sehe ich das auch: Nicht nur im Zuge der Globalisierung, sondern auch schon viel früher bei den Völkerwanderungen, haben sich alle möglichen Kulturen miteinander vermischt. Reinrassig? Das wäre wahrscheinlich schon eine Sensation! Wir sind im Grunde alle Menschen – und wir gehören alle zusammen und sind längst miteinander verbunden. Leider sieht das nicht jeder so, aber ich weiß dank meinem Test jetzt, welche Länder ich auf jeden Fall noch besuchen möchte! Plus: In der DNA-Datenbank bekommt man direkt andere Matches vorgeschlagen, die den Test ebenfalls gemacht haben. Meine höchsten Matches liegen bei gerade einmal 0,8% DNA-Übereinstimmung und wohnen in den USA: Cousin und Cousine 4. Grades. Mega spannend!
Aber auch Väter haben sich über die Plattform wohl schon wiedergefunden – ganz unerwartet! Alleine dafür hat es sich dann wohl gleich doppelt gelohnt!

Was denkt ihr über das Thema? Würdet ihr einen Test machen lassen? 

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Allgemein Lifestyle

[Berufsleben] …würdet ihr wirklich nochmal den gleichen Weg einschlagen?

Gerade auch in meiner Altersklasse (Ende der 20er, Anfang der 30er) stelle ich immer wieder fest, dass man sich noch einmal in einer Umbruchstimmung befindet oder darüber diskutiert, dass man heute nochmal alles anders machen würde. Vor allem wenn es um das Berufsleben und/oder die Ausbildung geht.

Und ich muss gestehen, dass es mir selbst ebenfalls genauso geht: In den letzten Jahren oder besser gesagt im letzten Jahrzehnt haben sich manche Interessen und Vorlieben einfach nochmal so vorschoben, dass ich tatsächlich „alles anders machen würde“ – hätte ich mich denn nur damals schon dafür interessiert 😉
Und ich denke genau da liegt für viele das Problem: Man muss sich heutzutage oft schon sehr früh festlegen wie die eigene weitere Zukunft aussieht, vor allem wenn man noch gar nicht so richtig weiß, was man denn wirklich gerne machen würde. Studieren war für mich nie eine Option – ich wollte einfach früh ausziehen und eigenes Geld verdienen. Ein Studium war für mich ohne elterliche Unterstützung damals einfach nicht vorstellbar und wofür dann überhaupt der Abi-Empfehlung folgen?
Also bin ich bereits mit 17 Jahren ausgezogen um erst einmal ein soziales Jahr zu machen. Eine Erfahrung die ich auf gar keinen Fall missen möchte – aber danach wusste ich definitiv auch, dass ich (auf Dauer) nicht im sozialen Bereich würde arbeiten wollen.
Mit 18 habe ich dann meine Ausbildung im kaufmännischen Bereich angefangen, die ich (so eilig wie ich es eben sowieso schon hatte) noch verkürzte und mit 20 Jahren abschloss. Man kann also sagen, dass ich nun seit guten 10 Jahren im Berufsleben stehe und Gleichaltrige, die noch studieren, manchmal schon ein wenig beneide – auch wenn ich weiß, dass das Studentenleben oft nicht so locker ist, wie viele Außenstehende behaupten 😉

(c) https://www.facebook.com/lenzzzphotography

Und nach all der Zeit haben sich natürlich viele Vorlieben geändert – damals war ein Bürojob für mich einfach mega gut vorstellbar (und es ist nicht so, dass ich nicht gerne zur Arbeit gehen würde – das tue ich ♥), aber zwischenzeitlich haben sich vor allem viele kreative Vorlieben bei mir weiterentwickelt. Sei es Makeup, das Schreiben oder auch basteln. Alles zusammen mache ich nun nebenberuflich – was mich zwar oft in Zeitnot bringt, da man alles unter einen Hut bekommen möchte – aber ohne ginge gar nicht! Wenn ich heute nochmal wählen könnte (oder einen kleinen Beitrag im Lotto gewinne, um doch noch den Sprung ins kalte Wasser zu wagen *lach*), dann würde ich wohl nichts mehr in der kaufmännischen Richtung lernen.

Wie sieht es denn bei euch aus? Studiert ihr noch (und wenn ja, was)? Habt ihr schon Pläne für danach? Oder steht ihr auch schon länger im Vollzeitjob-Arbeitsleben? Seid ihr noch glücklich damit? Erzählt doch mal!

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[Unboxing] My little Box Friday Night-Edition (Mai 2017)

Juhuuu, vor ein paar Tagen trudelte die Mai-Box unter dem Motto „Friday Night“ bei mir ein! Die ersten Worte die mir ja bei dem Thema einfielen waren Glamour, Sekt und schmerzende Füße. 😉 Was ist den das erste was euch zu dem Thema einfällt?
Ob der Inhalt auch mit meinen Vorstellungen übereinstimmte, könnt ihr hier selbst entscheiden:

  • Körperlotion von La Roche-Posay (75 ml): Puh, ich habe so uuuunendlich viel Körperlotion, das ich nächstes Jahr betimmt mal dazu komme sie zu testen *lach* Die Marke mag ich aber auf jeden Fall sehr! Sehr gefreut hätte ich mich auch über eine Fußlotion (von wegen freitags weggehen ;-)) oder vergleichbares, aber eine Körperlotion kommt ja auch fast dahin.
  • Nailmatic Nagellack: Nagellack kann man ja nie genug haben! Ich habe die Farbe pink erwischt und kann mich vor lauter Pink- und Rottönen so langsam auch nicht mehr retten. Also: Falls jemand zufällig den Orangeton erwischt hat – ich tausche gerne!
  • Pappuntersetzer von My little Box: Wo wir wieder beim Sekt wären! Persönlich verwende ich ehrlich gesagt nie Untersetzer, aber hübsch sind sie trotzdem allemal!
  • Kajal von My little Box: Schwarzer Kajal zur Friday Night? Für mich hätte es da durchaus mehr Glamour sein dürfen! Gold, Silber oder wenigstens schwarz mit Glitzer 😉
  • L’Oreal Tonerdemasken: Drei Masken in den Varianten Detox, Klärend und Peeling. Persönlich mag ich Tonerdemasken ja sehr und freue mich ausnahmsweise tatsächlich mal über diese Kleinigkeit am Meisten! 
  • Haarspange in Dreiecksform: Diese Art der Haarklammern sind ja gerade total angesagt genauso wie geometrische Formen! Ich habe mir erst letzten Monat welche bei H&M Coachella geholt – somit bin ich mit insgesamt drei solcher Klämmerchen jetzt erstmal gut versorgt. Ich weiß, dass die Klammern bei vielen nicht so gut ankamen, ich finde sie aber ziemlich schick als Hingucker!
  • BH-Schleife: Finde ich auch super süß! Man kann die Schleife einfach mit an den BH schieben. geht aber sicherlich auch bei Tops etc. – für mich auf jeden Fall ein Highlight, das ich gerne nutzen werde, da ich sowas bisher auch noch nicht kannte.
  • Fazit:  Die Box hat mir dieses Mal zwar ganz gut gefallen – allerdings nicht was die Kreativität angeht. Körperlotion und schwarzen Kajal haben die meisten von uns doch wirklich mehr als genug daheim, oder? Liebes My little Box Team: Traut euch gerne auch mal was was Farben oder Glitzer angeht! Ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen! 😉
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Review: Film „Embrace“ – und meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Bodyshaming

Letzten Donnerstag konnte ich mir den Film Embrace hier in Stuttgart auch im Kino anschauen. Die Vorschau und das Thema hatten wohl nicht nur mich neugierig gemacht – der Kinosaal war randvoll. Darin zählte ich etwa nur eine handvoll Männer (unter anderem meine Begleitung) und hätte diese zu gerne gefragt, ob sie „nur wegen der Freundin“ hier waren oder tatsächlich um endlich das ständige „Frauengejammer“ nachvollziehen zu können, wenn es um den eigenen Körper geht.

Für alle die noch nichts über den Film gelesen oder gehört haben, hier die offizielle Filmbeschreibung:

„Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder bewerten und verurteilen. Die australische Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt wollte das nicht mehr hinnehmen. Sie postete ein ungewöhnliches Vorher/Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus. Durch ihren Post, der über 100 Millionen Mal in den sozialen Netzwerken angesehen wurde, rückte sie das Thema Body Image in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Gleichzeitig befreite sie sich selbst von dem ungesunden Streben nach dem „perfekten“ Körper. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt allen, die unter den vermeintlichen Schönheitsidealen leiden, einen Gegenentwurf vorstellen: EMBRACE!

Taryn Brumfitt begibt sich auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast! Zu den Protagonisten des Films zählt auch Nora Tschirner (KEINOHRHASEN, SMS FÜR DICH, Tatort: Weimar), die zugleich als Executive Producerin EMBRACE mitproduziert hat.“

Der Film an sich ging 90 Minuten in denen man Taryn auf ihrer Reise um die Welt begleitete und auf verschiedene Frauen traf, die alle eins gemeinsam hatten: Sie waren unzufrieden mit sich und ihrem Körper. Auslöser war bei vielen der Vergleich mit dem Frauenbild in den Medien und das (soziale) Umfeld – denn ganz ehrlich: Wer von uns hatte noch gar keine Erfahrungen mit „Bodyshaming“? Viele haben spätestens (!) in der Pubertät – in der man eigentlich Unterstützung erfahren sollte – Bodyshamingerlebnisse, die einen das restliche Leben verfolgen. Manche mehr, manche weniger – aber kaum eine Frau kommt je mehr wirklich ganz von den kritischen Gedanken weg.

Ich selbst bin inzwischen Ende zwanzig, aber mich verfolgen oft immernoch genau die Sachen, die als Kind und Teenie damals am meisten und als erstes bei mir kritisiert wurden. Ich finde meine Oberschenkel furchtbar und mag meine Brüste nur im BH. Mit knapp 12 Jahren war ich damals natürlich die erste in der Klasse, die in die Pubertät kam – wer das selbst erlebt hat oder bei anderen verfolgt hat weiß genau, dass das absolut kein Spaß ist. Von männlicher Seite durfte man sich ständig „Witze“ über die eigenen Brüste anhören (inklusive Antatschversuchen – ohja, sehr witzig!) und von der weiblichen Seite kamen abfällige Kommentare über die „Schwangerschaftsstreifen“ die man bereits mit 12 Jahren an den Oberschenkeln herumtragen durfte. Und um gleich mal mit dem Vorurteil aufzuräumen, das hätten nur „kurvige“ Frauen: Nein! Ich war schlank bis durchschnittlich gebaut und hatte einfach das Pech im Besitz eines schlechten Bindegewebes zu sein. Und obwohl ich mich bereits damals viel bewegte und auch heute im Sport noch darum kämpfe, habe ich das Gefühl dass es zumindest nicht schlimmer wird, aber auch nicht viel besser. Kommentare wie „Mit ein bisschen Sport wird das alles fester!“ höre ich vor allem von Frauen, mit denen ich mich über das Thema unterhalte. Ein „Ach komm, hab ich auch, alles nicht so schlimm – sieht doch trotzdem super aus!“ höre ich dabei so gut wie nie. Kennt ihr das auch? Dabei sollte man gerade meinen, dass wir Frauen uns gegenseitig pushen sollten. Ich selber verteile gerne mal ein Kompliment, weil ich weiß dass diese uns einfach unglaublich viel geben können! Aber: Nur wenn sie wirklich ernst gemeint sind! Aber viel zu viele haben einfach nur was zu sagen, wenn es um negative Kritik geht. Verstehe ich nicht und konnte ich auch noch nie nachvollziehen.

Aber zurück zum Thema: Ich mache 2-3 die Woche Sport – Fitnessstudio, Aerial Hoop, Zumba. Im Sommer gehe ich zusätzlich noch oft in den Park oder laufe viele Kilometer bei einer Geocachingtour. Ich versuche viel Wasser zu trinken und nasche selten. Aber es reicht nicht. Ich mag meine Oberschenkel immer noch nicht. Sie sind nach wie vor wabbelig und ich bin deprimiert – wahrscheinlich müsste ich Bodybuilderin werden, um endlich glücklich damit zu werden. 😉 Und ja, das sage ich nachdem ich diesen Film gesehen habe! Ich glaube, man hätte mir bereits als Kind klar machen müssen, dass dieses Thema einfach nicht so wichtig ist und viele Leute müssten auch sich selbst klar machen, was sie mit einem kleinen Satz anrichten können. Egal ob Mann oder Frau. Aber wenn man sich erstmal fast zwanzig Jahre mit etwas herumquält und auch die Umwelt in dieser Zeit noch viel extremer wird (vergleicht mal damalige Frauenzeitschriften mit den heutigen – was damals vielleicht schon schlimm war, ist heute noch viel schlimmer!) – beinahe unmöglich, die eigene Gedankenstruktur nochmal zu durchbrechen.

Nichtdestotrotz fand ich den Film gut – es ist beruhigend (wenn auch mindestens genauso erschreckend!) dass man nicht alleine auf der Welt ist, wenn es um das Thema Selbstkritik am Körper geht. Der Film hat auch so viele verschiedene Frauentypen gezeigt und alle hatten ihre ganze eigene Story zu erzählen, sodass man wirklich nochmal realisiert, dass es sehr vielen in der Vergangenheit sehr ähnlich erging: Ein flapsiger Kommentar vom Freund zum Aussehen, fiese Sprüche in der Pubertät, gerade von anderen Frauen keine Unterstützung und Medien die schon schlanke Frauen noch unnatürlich schlank retuschieren (in der Pose keine Bauchfalte? Glaubt mir, das geht nicht! :D). Und obwohl wir uns gerade über letzteres im Grunde sehr bewusst sind, so versuchen viele doch irgendwie „ansatzweise“ dahin zu kommen, weil das Frauenbild „groß, schlank, untergewichtig“ einfach zu 99% in der Medienwelt auftaucht und alle es irgendwie als „Ideal“ zu sehen scheinen – trotz allem! Dabei sehen nur 0,02% der Frauen wirklich so aus – natürlich ist es da unmöglich, selbst genau dahin zu kommen!
Generell hätte ich mir im Film aber auch noch etwas mehr Tiefgang und Details gewünscht, die uns Frauen endlich mal klar machen, dass diese ganze „Körperfixhierheit“ nicht nur totaler Quatsch ist, sondern eben auch einfach unnötig! Das wir uns einfach öfter mal Komplimente zurufen sollten und zwar kein „Deine neue Handtasche ist sehr schick!“, sondern ein „Du siehst klasse aus!“. Und auch kein „Du siehst heute klasse aus!“ sondern ganz generell! Es fehlt auch untereinander einfach oft an Rückhalt – egal ob man es einer Freundin zuruft oder einer flüchtigen Bekanntschaft – und ich glaube, das könnte enorm viel ändern. Was meint ihr? Habt ihr selbst schon euren inneren Frieden gefunden oder seit ihr an der ein oder anderen Stelle auch noch am hadern? Und: Habt ihr den Film schon gesehen? Ich freue mich auf euer Feedback, denn dieses Thema interessiert mich wirklich sehr! ♥

Tiere finden wir immer süß. Egal wie sie aussehen. Ein bisschen paradox oder? 😉

Info: Ab dem 18. Mai wird es den Film auch bei Amazon offiziell auf DVD zu kaufen geben – für alle die den Film nicht im Kino schauen konnten.

Shirt: Fuchsteufelswild

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