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Beauty Unboxing

[Unboxing] und Vorstellung der Vegan Beauty Basket Box

Freundlicherweise durfte ich mir die Vegan Beauty Basket Box einmal näher anschauen – und möchte euch daher auch das Unboxing nicht vorenthalten!

Die Box ist ab 23,30€ erhältlich und erscheint alle 2 Monate, wobei man sich vorab immer bereits die Nuance o. ä. eines Produktes aussuchen darf (ein bisschen wie bei der Douglasbox früher, wer sie noch kennt ;-)). Und natürlich – wie der Name schon verrät – enthält sie nur vegane und tierversuchsfreie Produkte. Auf jeden Fall ein Muss für Liebhaber von natürlicher Kosmetik!

Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, geht’s hier gleich weiter mit dem Inhalt (Gesamtwert des Inhalts ca. 70€):

1. Nailberry Nagellack (20€): Das „Sneak Peek“-Produkt, für welches man sich die Nuance aussuchen durfte. Ich habe mich für eine Schlammfarbe mit leichtem lilastich entschieden – für mich eine sehr schöne Herbstfarbe und vor alleme eine Nuance die ich noch nicht besitze 😉
2. I + M Nagelöl (8.90€): Eine Berliner Naturkosmetikmarke, die ich bisher nicht kannte. Daher ein großer Pluspunkt auch dafür! Mit Wirkstoffen aus Soja, Mandeln und Hanf pflegt es Nagel und Nagelhaut und wird bei mir vor allem jetzt gegen Winter öfter zum Einsatz kommen!

3. Purifying Green Beauty Mask von Pure Skin Food (19.90€): Eine 100% biologische Maske aus grünem Superfood-Pulver und dank Zink und Calcium auch bei unreiner Haut bestens geeignet. Also wie für mich geschaffen! Auch die weiteren Inhaltsstoffe regen die Kollagenproduktion an (für eine straffere Haut), minimieren Rötungen und sind einfach ein kleiner Alleskönner! 😉

4. Human + Kind Körperpeeling (14.95€): Ein mega angenehmes Körperpeeling, das nicht nur festigt und pflegt sondern dank Aloe Vera auch sensible Haut beruhigt. Eine sehr tolle Auswahl!

5. Jasmin Lipbalm von Coscoon Cosmetic (10€): Dieser Lippenpflege sieht man schon an, das sie in einer liebevollen Berliner Manufaktur hergestellt wurde! Und macht einen schmeichelzarten Kussmund – was will man mehr? 😉

Fazit: Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Auswahl, die vor allem auch nationale Marken und auch unbekanntere Labels aufgreift, was ich persönlich sehr toll finde! Denn gerade die Kleinen können durch so eine Box sicherlich auch noch bekannter werden und man selbst kann sehr viele neue Marken für sich entdecken. Man merkt der Zusammenstellung außerdem an, dass man sich wirklich länger Gedanken um die Auswahl gemacht hat und das Herzblut darin steckt. Und last but not least: Die Box ist schlicht gehalten aus dünner Pappe und auch das Produktblättchen besteht im Grund nur aus einem gefalteten DIN A 4-Blatt – also sehr ökologisch und zur Box passend! Auch hierfür ein Däumchen hoch! ♥
Was haltet ihr von der Box und dem Inhalt?

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Beauty Unboxing

[Unboxing] Glossybox September 2017 – Wanderlust

Die September-Box stand diesmal ganz unter dem Motto „Wanderlust“ – egal ob jetzt auf Deutsch oder Englisch ausgesprochen, steht sie für die Lust am herumwandern – sei es durch die wunderschöne Natur oder die nächste Großstadt.
Persönlich verbinde ich das Thema mit „unterwegs sein“ und einer Prise Natur – und war dementsprechend gespannt, wie das Glossybox-Team das Thema umgesetzt hat.

Deshalb nun aber auch gleich zu meinem Inhalt!

Von links nach rechts:

  1. Farbschutz Conditioner von Überwood (16,95€, 200ml): Okay, meine Conditioner reichen für die nächsten zwei Jahre – über ein Shampoo hätte ich mich zur Abwechslung tatsächlich mal wieder mehr gefreut! Aber nichtsdestotrotz habe ich mich sehr gefreut, mal wieder eine neue Marke kennen zu lernen: Überwood. Die Produkte der Marke werden alle ökologisch hergestellt und sind dementsprechend natürlich auch vegan und beinhalten natürliche Inhaltsstoffe. Der Duft ist auf jeden Fall sehr angenehm und ich freue mich den Conditioner hoffentlich bald testen zu können!2. Nutraskin Hyaluron-Wasser (10ml, ca. 13,31€): Der Name ist Programm – das Serum sorgt mir Hyaluron für eine gut durchfeuchtete und straffe Haut. Zusätzlich haben feine Silberpartikel eine desinfizierende Wirkung – perfekt also auch für etwas unreine Haut. Da freue ich mich! 😉

    3. Cream Color Lidschatten von Bang Beauty (23€, 3,5g): Oooh, goldener Lidschatten geht immer! Treffend auch zu den goldenen Herbstblätter, die so langsam aufkommen. Er schimmert sehr schön und deckt ebenfalls gut – außerdem kann er locker auch als Highlighter oder für sonstige Makeup-Spielereien verwendet werden. Däumchen hoch!
    4. Benefit Gogotint (4ml, ca. 13,20€): Das Hauptprodukt der Box war diesmal das Gogotint von Benefit in der Miniatur. Okay, ich liebe Benefit! Für die Markenauswahl also mal wieder ein Däumchen hoch! Allerdings ist mir das pink einfach zu pink *lach* Es lässt sich zwar gut verblenden, aber auf meiner sehr blassen Haut wirkt es einfach trotzdem immer „too much“ – leider. Und einen großen Pluspunkt gibt es auch für die wirklich sehr gute Haltbarkeit! Für alle, die nicht gerade „käsweiß“ wie ich sind, sicherlich sehr schick! 😉

    5. Lacura Long Lashes Mascara (1,95€): Hm, die Lacura-Mascara haben mich leider noch nie 100% überzeugt, was die Bürstenformen angeht. Natürlicht ist der Mascara keineswegs schlecht, aber auch kein richtiges Nachkauf-Highlight! Perfekt für den Alltag, aber ohne Wow-Effekt (für 1,95€ kann man das aber natürlich auch nicht unbedingt erwarten ;-)). Wandert in meinen „unterwegs“-Beutel, falls ich mal einen Mascara zur Hand brauche.

    Gimmick: The Ritual of Ayuverda Body Oil (Miniatur): Rituals! Jaaaa! Da soll mal einer sagen, Gimmick sei nur Gimmick – ich habe mich darüber fast am meisten gefreut ♥ Und natürlich auch gleich die Rituals Ayuverda-Box (erscheint im Oktober) vorbestellt! Ich liebe Rituals!

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Allgemein Beauty

[Review] Tigi Bed Head – Waves & Curls On! Frizz Off!

Lockenfans anwesend?
Dann solltet ihr auf jeden Fall weiterlesen!
Denn Tigi Bead Head hat mit der Reihe „Waves & Curl On! Frizz Off!“ eine neue Reihe speziell für Wellen und Locken auf den Markt gebracht, welche ich testen durfte.

Vorab durfte ich an dem Curlsfight-Online-Test von Bead Head teilnehmen um meinen Lockentypen zu bestimmen. Yay – ich bin mit meinen leichten Naturwellen eine Wave Warrior! (Ich liebe ja Alliterationen – wie man unschwer schon an meinem Blognamen erkennt! ;-))
Für meine leicht gewellte Mähne wurden mir also folgende Produkte vorgeschlagen:
– CALMA SUTRA™ Cleansing Conditioner
– FOXY CULRS™ Contour Cream
– GET TWISTED™ Anti-Frizz Finish Spray

Zusätzlich waren auch noch ein paar andere Produkte in meinem Testpaket dabei, die ich euch weiter unten ebenfalls kurz vorstellen werde.
Generell liebe ich Locken total, aber da ich wirklich sehr lange und normal dicke Haare habe, sind Stylingprodukte bei mir ein Muss! Ohne verlieren meine Locken sonst spätestens nach einer Stunde ihren kompletten Halt. Meine Haare sind ebenfalls gefärbt (wer sich jetzt wundert: in natura bin ich matschblond/braun ;-)) – sodass ich oft zu Frizz neige, vor allem wenn dann noch die Hitze vom Lockenstab mit ins Spiel kommt. Deswegen war ich mega gespannt darauf (und so gar nicht „calma sutra“ ;-)) die Produkte auszutesten.

Jeden Tag die gleichen langweilig langen Haare?
Am Liebsten verstecken?
Das muss nicht sein! Es gibt Gott sei Dank Abhilfe! ♥

 

Calma Sutra Cleansing Conditioner: Dieses 2-in-1-Produkt verbindet sowohl Reinigung als auch Conditioner miteinander. Ganz nebenher spendet er Feuchtigkeit, pflegt und entwirrt die Haare. Babassu- und Paranuss-Öl sind dabei sehr nährend und bekämpfen dabei den Frizz – und es duftet sooo angenehm lecker fruchtig!
Was mich allerdings ein wenig verunsichert hat, ist die Tatsache dass der Cleansing Conditioner wirklich nicht schäumt. Man hat dann ja immer das Gefühl, dass es vielleicht nicht richtig reinigt (was eigentlich Quatsch ist) oder ist sich nicht sicher, welche Menge nun die optimale ist. Nachdem ich also nachgelesen habe, dass man ruhig etwas großzügiger damit sein darf (und bei meiner Haarlänge vermutlich gleich zwei Mal), habe ich zwei kastaniengroße Mengen verwendet. Und: Meine Haare waren danach wirklich sauber und haben sich sehr gepflegt angefühlt! Auch waren sie etwas leichter kämmbar als sonst bei mir üblich. Däumchen hoch!

Foxy Curls Contour Cream: Diese Stylingcreme soll im feuchten Haar angewendet werden, deswegen kam sie bei mir kurz nach dem Waschen, als die Haare handtuchtrocken waren, ins Haar. Auch hier war ich mir etwas unsicher – habe mich aber an eine kastaniengroße Menge gewagt (ca. drei Pumpstöße), da ich die Creme auch nur in den unteren 2/3 der Haare verteilt habe – da wo eben später die Locken sitzen sollen. Das Produkt verspricht mehr Definition und einen guten Halt – also genau das, was ich eben brauche!

Und wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sind die Locken auch wirklich sehr formschön geworden und haben mehrere Stunden gut durchgehalten – und das ohne sich auszuhängen. Dafür auch ein Däumchen hoch!
Der Duft der Cream ist auch hier wieder sehr fruchtig – was ich beim Shampoo noch angenehm fand, wird mir aber in der Kombination jetzt fast schon etwas zu viel. Generell mag ich einfach eher dezente Düfte 😉

Get Twisted Anti-Frizz Finishing Spray: Das Spray soll den Halt der Locken nochmal verbessern (bis zu 72 Stunden!) und auch das letzte bisschen Frizz beseitigen. Auch wenn ich mich generell immer erstmal sträube auf die säuberlich erarbeiteten Locken Flüssigkeit zu sprühen – hier habe ich es natürlich gewagt (wenn auch ganz vorsichtig).
Was als erstes auffällt, ist der tolle Glanz den die Locken nochmals zusätzlich bekommen! Und ich hatte auch das Gefühl, dass sie dadurch „fester“ geworden sind (allerdings immer noch schön fluffig, also keinesfalls verklebt!) – also wohl tatsächlich den Halt verbessern. Ganze 72 Stunden habe ich es nicht testen können (;-)) – aber das Spray gibt ein sehr schönes Finish!

Weitere Produkte im Paket:

Das Screw It Hydrating Jelly Oil ist für Naturwellen wie meine oder echte Lockenschöpfe gemacht. Es spendet sehr viel Feuchtigkeit und durch das Öl verfliegt nicht nur der Frizz wie von selbst, sondern auch die Haare glänzen. Ich verwende es nun sehr gerne, wenn ich meine Haare nicht locke, sondern einfach nur meine Naturwellen pflegen möchte und meine Haare etwas im Zaum halten möchte. Ein tolles Alltagsprodukt!

Das Foxy Curls Extreme Curl Mousse verspricht hingegen auch dauerhaft Form und guten Halt. Ich habe es frecherweise an meinem Freund (der lange Haare hat) getestet und war begeistert! Der Schaum hinterlässt keine Rückstände (er löst sich fast schon in der Hand wieder auf ;-)) und gibt auch ein bisschen zusätzlich Volumen (mein Freund hat megafeine, dünne Haare – danach hatten sie zumindest ein bisschen mehr Haptik *lach*). Auch die Locken sahen sehr gepflegt aus! Däumchen hoch!

Die On The Rebound Curl Recall Creme ist ebenfalls für die optimale Lockenformung da. Sie wird ebenfalls im feuchten Haar angewendet und schützt Locken selbst vor Luftfeuchtigkeit. Ich werde das also auf jeden Fall mal testen, wenn ich meine Naturwellen auch noch mehr definieren möchte!

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[Unboxing] My little Box #California-Edition (Juni 2017)

Etwas früher als erwartet, erreichte mich diesen Monat die neue My Little Box!
Diesmal unter dem Motto „California“ – was definitiv Sommer, Sonne und Sonnenschein vermuten lässt 😉

Nachdem Boxe normalerweise immer schön aufgehübscht abfotografiert werden, zeige ich euch mal, wie es bei mir direkt nach dem Auspacken eigentlich aussieht:
Ich nehme erst mal alles in die Hand, reiße alles auf und packe dann wieder alles in die Box. Danach packe ich nochmal alles aus und stelle es für das Foto auf. *puh*
Wie läuft das denn bei euch? Packt ihr wirklich akkurat aus oder gibt es auch eher das wilde Durcheinander?

Aber jetzt endlich zum Boxeninhalt!
1. Burts Bees Reinigungscreme: Oh, in letzter Zeit sieht man Burts Bees wieder in allen Ecken und Enden! Diese Reinigung soll mit Seifenrinde und Kamille tiefenreinigend sein. Werde ich auf jeden Fall mal antesten.

2. Take me away! Ohja, nach Kalifornien würde ich sofort mitkommen! Das muss zwar leider noch ein bisschen warten, bis dahin kann ich aber die süße Tasche herumtragen 😉
3. Mandel-Pflegedusche von Weleda: Eine sanfte Dusche, die auch sehr dezent und angenehm nach Mandel riecht – perfekt für eine Sommerdusche! Vor allem bei über dreißig Grad, wie im Moment!

4. Körper- und Haaröl „Coco Sunrise“: Das Öl kann sowohl für den Körper als auch für die Haut angewendet werden und enthält unter anderem Kokosnussöl, Passionsfrucht und Orleanstrauch-Extrakt.
Kokos ist ja nach wie vor ein richtiger Hype! Persönlich bin ich kein sooo großer Fan von Kokos, alleine schon weil ich den Geruch einfach nicht so sehr mag. An den Körper wird es mir also nicht kommen, aber ich werde es auf jeden Fall an den Haarspitzen zur Pflege testen!

5. Süße Sticker: Als Flamingo-Fan sind mir die Sticker in der Box tatsächlich als erstes aufgefallen! *juhuuu* Ich freue mich auf jeden Fall sehr darüber! ♥

6. Pom-Pom Armband: Das Armband hatten auch sehr viele (oder alle?) in der Box und jeder hat eine etwas andere farbliche Anzahl an pinken oder grünen Steinen 😉 Es kann durch den Wollfaden super schnell und einfach größenverstellt werden und passt mir auf engster Stufe perfekt! Juhuuu! Das ist tatsächlich mega selten, da ich so dünne Spargelgelenke habe *lach* Da freue ich mich wirklich auch sehr!Was haltet ihr von der Juni-Box? Däumchen hoch oder ‚runter? 🙂

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Review: Film „Embrace“ – und meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Bodyshaming

Letzten Donnerstag konnte ich mir den Film Embrace hier in Stuttgart auch im Kino anschauen. Die Vorschau und das Thema hatten wohl nicht nur mich neugierig gemacht – der Kinosaal war randvoll. Darin zählte ich etwa nur eine handvoll Männer (unter anderem meine Begleitung) und hätte diese zu gerne gefragt, ob sie „nur wegen der Freundin“ hier waren oder tatsächlich um endlich das ständige „Frauengejammer“ nachvollziehen zu können, wenn es um den eigenen Körper geht.

Für alle die noch nichts über den Film gelesen oder gehört haben, hier die offizielle Filmbeschreibung:

„Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder bewerten und verurteilen. Die australische Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt wollte das nicht mehr hinnehmen. Sie postete ein ungewöhnliches Vorher/Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus. Durch ihren Post, der über 100 Millionen Mal in den sozialen Netzwerken angesehen wurde, rückte sie das Thema Body Image in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Gleichzeitig befreite sie sich selbst von dem ungesunden Streben nach dem „perfekten“ Körper. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt allen, die unter den vermeintlichen Schönheitsidealen leiden, einen Gegenentwurf vorstellen: EMBRACE!

Taryn Brumfitt begibt sich auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast! Zu den Protagonisten des Films zählt auch Nora Tschirner (KEINOHRHASEN, SMS FÜR DICH, Tatort: Weimar), die zugleich als Executive Producerin EMBRACE mitproduziert hat.“

Der Film an sich ging 90 Minuten in denen man Taryn auf ihrer Reise um die Welt begleitete und auf verschiedene Frauen traf, die alle eins gemeinsam hatten: Sie waren unzufrieden mit sich und ihrem Körper. Auslöser war bei vielen der Vergleich mit dem Frauenbild in den Medien und das (soziale) Umfeld – denn ganz ehrlich: Wer von uns hatte noch gar keine Erfahrungen mit „Bodyshaming“? Viele haben spätestens (!) in der Pubertät – in der man eigentlich Unterstützung erfahren sollte – Bodyshamingerlebnisse, die einen das restliche Leben verfolgen. Manche mehr, manche weniger – aber kaum eine Frau kommt je mehr wirklich ganz von den kritischen Gedanken weg.

Ich selbst bin inzwischen Ende zwanzig, aber mich verfolgen oft immernoch genau die Sachen, die als Kind und Teenie damals am meisten und als erstes bei mir kritisiert wurden. Ich finde meine Oberschenkel furchtbar und mag meine Brüste nur im BH. Mit knapp 12 Jahren war ich damals natürlich die erste in der Klasse, die in die Pubertät kam – wer das selbst erlebt hat oder bei anderen verfolgt hat weiß genau, dass das absolut kein Spaß ist. Von männlicher Seite durfte man sich ständig „Witze“ über die eigenen Brüste anhören (inklusive Antatschversuchen – ohja, sehr witzig!) und von der weiblichen Seite kamen abfällige Kommentare über die „Schwangerschaftsstreifen“ die man bereits mit 12 Jahren an den Oberschenkeln herumtragen durfte. Und um gleich mal mit dem Vorurteil aufzuräumen, das hätten nur „kurvige“ Frauen: Nein! Ich war schlank bis durchschnittlich gebaut und hatte einfach das Pech im Besitz eines schlechten Bindegewebes zu sein. Und obwohl ich mich bereits damals viel bewegte und auch heute im Sport noch darum kämpfe, habe ich das Gefühl dass es zumindest nicht schlimmer wird, aber auch nicht viel besser. Kommentare wie „Mit ein bisschen Sport wird das alles fester!“ höre ich vor allem von Frauen, mit denen ich mich über das Thema unterhalte. Ein „Ach komm, hab ich auch, alles nicht so schlimm – sieht doch trotzdem super aus!“ höre ich dabei so gut wie nie. Kennt ihr das auch? Dabei sollte man gerade meinen, dass wir Frauen uns gegenseitig pushen sollten. Ich selber verteile gerne mal ein Kompliment, weil ich weiß dass diese uns einfach unglaublich viel geben können! Aber: Nur wenn sie wirklich ernst gemeint sind! Aber viel zu viele haben einfach nur was zu sagen, wenn es um negative Kritik geht. Verstehe ich nicht und konnte ich auch noch nie nachvollziehen.

Aber zurück zum Thema: Ich mache 2-3 die Woche Sport – Fitnessstudio, Aerial Hoop, Zumba. Im Sommer gehe ich zusätzlich noch oft in den Park oder laufe viele Kilometer bei einer Geocachingtour. Ich versuche viel Wasser zu trinken und nasche selten. Aber es reicht nicht. Ich mag meine Oberschenkel immer noch nicht. Sie sind nach wie vor wabbelig und ich bin deprimiert – wahrscheinlich müsste ich Bodybuilderin werden, um endlich glücklich damit zu werden. 😉 Und ja, das sage ich nachdem ich diesen Film gesehen habe! Ich glaube, man hätte mir bereits als Kind klar machen müssen, dass dieses Thema einfach nicht so wichtig ist und viele Leute müssten auch sich selbst klar machen, was sie mit einem kleinen Satz anrichten können. Egal ob Mann oder Frau. Aber wenn man sich erstmal fast zwanzig Jahre mit etwas herumquält und auch die Umwelt in dieser Zeit noch viel extremer wird (vergleicht mal damalige Frauenzeitschriften mit den heutigen – was damals vielleicht schon schlimm war, ist heute noch viel schlimmer!) – beinahe unmöglich, die eigene Gedankenstruktur nochmal zu durchbrechen.

Nichtdestotrotz fand ich den Film gut – es ist beruhigend (wenn auch mindestens genauso erschreckend!) dass man nicht alleine auf der Welt ist, wenn es um das Thema Selbstkritik am Körper geht. Der Film hat auch so viele verschiedene Frauentypen gezeigt und alle hatten ihre ganze eigene Story zu erzählen, sodass man wirklich nochmal realisiert, dass es sehr vielen in der Vergangenheit sehr ähnlich erging: Ein flapsiger Kommentar vom Freund zum Aussehen, fiese Sprüche in der Pubertät, gerade von anderen Frauen keine Unterstützung und Medien die schon schlanke Frauen noch unnatürlich schlank retuschieren (in der Pose keine Bauchfalte? Glaubt mir, das geht nicht! :D). Und obwohl wir uns gerade über letzteres im Grunde sehr bewusst sind, so versuchen viele doch irgendwie „ansatzweise“ dahin zu kommen, weil das Frauenbild „groß, schlank, untergewichtig“ einfach zu 99% in der Medienwelt auftaucht und alle es irgendwie als „Ideal“ zu sehen scheinen – trotz allem! Dabei sehen nur 0,02% der Frauen wirklich so aus – natürlich ist es da unmöglich, selbst genau dahin zu kommen!
Generell hätte ich mir im Film aber auch noch etwas mehr Tiefgang und Details gewünscht, die uns Frauen endlich mal klar machen, dass diese ganze „Körperfixhierheit“ nicht nur totaler Quatsch ist, sondern eben auch einfach unnötig! Das wir uns einfach öfter mal Komplimente zurufen sollten und zwar kein „Deine neue Handtasche ist sehr schick!“, sondern ein „Du siehst klasse aus!“. Und auch kein „Du siehst heute klasse aus!“ sondern ganz generell! Es fehlt auch untereinander einfach oft an Rückhalt – egal ob man es einer Freundin zuruft oder einer flüchtigen Bekanntschaft – und ich glaube, das könnte enorm viel ändern. Was meint ihr? Habt ihr selbst schon euren inneren Frieden gefunden oder seit ihr an der ein oder anderen Stelle auch noch am hadern? Und: Habt ihr den Film schon gesehen? Ich freue mich auf euer Feedback, denn dieses Thema interessiert mich wirklich sehr! ♥

Tiere finden wir immer süß. Egal wie sie aussehen. Ein bisschen paradox oder? 😉

Info: Ab dem 18. Mai wird es den Film auch bei Amazon offiziell auf DVD zu kaufen geben – für alle die den Film nicht im Kino schauen konnten.

Shirt: Fuchsteufelswild

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[Review] Zu dunkle Foundation? Hier kommt die Lösung!

Vor allem wir Blassgesichter kennen es – selbst der hellste Ton im Sortiment passt nicht. Oder unsere Lieblingsfoundation passt im Winter dann farblich doch nicht mehr ganz, weil wir zu dieser Jahreszeit nochmal einen Ticken an edler Blässe zulegen (auch wenn ich immer denke, noch heller geht doch gar nicht mehr) 😉
Aber natürlich sind auch alle anderen nicht vor Fehlkäufen gefeit – vor allem da Kaufhauslicht meistens doch nochmal etwas anders wirkt, als Naturlicht. Und kaum ist man Zuhause denkt man: Oh, oh, … 😀

Nachdem ich selbst drei dieser „Farbschätze“ hier stehen habe, habe ich für mich die optimale Lösung gefunden: Die Models Own Runway Foundation in „White“ (sogar mit SPF 30)!

Auf die Foundation bin ich ehrlich gesagt nur zufällig gestoßen als ich Halloween-Recherchen durchführte – und schwupps war sie dann auch im Warenkorb! Für 14,99€ konnte man zumindest auch nicht sooo viel falsch machen.
Zuhause wurde sie dann direkt mit einer Foundation getestet, die mir 1-2 Nuancen zu dunkel war. Gemischt habe ich in etwa 60:40, aber je nachdem nimmt man natürlich etwas mehr oder auch weniger. Die weiße Foundation ist etwas dünnflüssiger, aber trotzdem cremig (wisst ihr was ich meine?) und lässt sich daher sehr gut vermischen. Die Aufhellung erfolgt eher dezent, also perfekt um wirklich nur 1-2 Nuancen aufzuhellen. Und auch wenn ich beim vermischen von zwei unterschiedlichen Produkten immer skeptisch bin, so hat es hier wunderbar funktioniert. Die Deckkraft der Original-Foundation hat nicht viel eingebüßt und sie ließ sich nach wie vor super auftragen!

Ein großer Pluspunkt ist ebenfalls der Sonnenschutz – den brauche ich definitiv schon bei den ersten Sonnenstrahlen! Übrigens gibt es die Foundation natürlich nicht nur in weiß, sondern auch in vielen weiteren Nuancen – tatsächlich auch eine relativ helle Farbe in „Bisque“, die ich ebenfalls in Zukunft mal testen möchte.

Wer von euch kennt das Problem mit den „Fehlkäufen“? Ich habe zwar inzwischen meine Lieblinge im Bereich „sehr helle Foundation“ gefunden, aber ein paar ältere Schätze lagerten noch im Schrank (oder auch Boxen-Inhalte, die einfach zu dunkel für mich waren) – und um sie dann irgendwann zu entsorgen, waren sie definitiv doch zu schade.

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