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[Randomhouse] Mein neues Lieblingsbuch im Bereich SciFi!

„Auf einer Welt im Tau-Ceti-System, mehr als zwölf Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich eine fortschrittliche Zivilisation entwickelt. Doch die Menschen, die dort leben, sind nicht frei – sie leben unter der strengen Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Die einzige Hoffnung auf Freiheit ist ein Geheimprojekt namens Ikarus, das der Regierungsrat Takeder vorangebracht hat. Doch der ist gerade ermordet worden. Ein Katz-und-Maus-Spiel von galaktischen Ausmaßen beginnt …“

Bei so einem dicken Brocken denkt man erst mal: Okay, entweder das wird super spannend – oder nicht. Freundlicherweise hat mir das Bloggerportal von Randomhouse das Buch zur Verfügung gestellt ♥

Doch bereits nach den ersten Seiten wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht: Takeder, dessen Bewusstsein nach seinem plötzlichen Tod, in den Körper eines Kopiaten (Klon) übertragen wird, hat zwanzig Tage Zeit um den Mörder zu finden. Und vor allem auch das Rätsel um seinen Tod zu lösen – das irgendwie mit dem Stichwort „Ikarus“ zu tun haben scheint. Doch was oder wer ist Ikarus?

Neben der Hauptstory um Takeder gibt es auch noch weitere Handlungsstrenge, die sich mit jedem Kapitel immer mehr miteinander verweben und man selbst als Leser einfach nicht ahnt, worauf das ganze hinauslaufen soll. Neben einer gehörigen Portion Sci-Fi (vor allem digitale Welt) spielen auch Krimi- und Thrillerelemente eine Rolle, sodass sich auch Nicht-Sci-Fi-Fans gerne mal an das Buch herantrauen dürfen!

Gibt es noch Bücherwürmer unter uns Beautyverrückten?
Ich selbst habe ja ein extra Regal für ungelesene Bücher, das immer gut gefüllt ist! Langweilig wird mir auf jeden Fall nie! 😉

Zum Buch:
Aktuelle Ausgabe : 15. Juni 2015

  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 978-3-453-31545-7
  • Taschenbuch: 576 Seiten

 

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My Heritage DNA-Test – ich habe es gewagt!

Ich habe es gewagt! – und einen DNA-Test bei MyHeritage machen lassen.

Ich denke viele von uns würde es einmal interessieren, welche Gene wir in uns haben – oft kennt man ja nur den eigenen Stammbaum bis Oma/Opa – aber was war davor? Mich hat es auf jeden Fall sehr interessiert und ich habe für 80€ plus Versand den Test angefordert.
Zugegeben macht man sich ja vorab schon so einige Gedanken, was im Test stehen könnte. In meinem Fall dachte ich, da meine Mutter aus Deutschland und mein Vater aus Schlesien (was heute Polen ist) kommt, dass ich sicherlich einige osteuropäische Gene in mir hätte. Anfangs hieß es aber erstmal: warten. Nach knapp zwei Wochen trudelte dann das DNA-Kit ein, mit dem ich ganz einfach zwei Wangenabstriche machen sollte und diese wieder zurück schicken (per Standardbrief ins Labor nach Amerika für 1,50€ – da hat man schon kurz Angst, dass der kleine Umschlag verloren geht *puh*). Nach zwei Wochen dann die Erlösung: Dank Verfolgung über die My Heritage-Website, bekam ich sofort mitgeteilt, dass mein Kit heile eingetroffen ist! Von dort an hieß es allerdings auch nochmal warten, bis die DNA soweit aufbereitet wurde, um die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Angedacht waren dafür ebenfalls weitere 3-4 Wochen.

Aber ich hatte Glück! Bereits nach etwas über zwei Wochen und viel früher als erwartet, konnte ich meine Ergebnisse abrufen! Die Info bekam ich per Email und war super gespannt, als ich auf den Link klickte: Wie viel Osteuropäer steckt wohl in mir? Das überraschende Ergebnis: Ganze 2,8%!

Puh! Damit hatte ich nicht gerechnet – vor allem nicht damit, dass ich zu 47,6% aus dem Balkan stamme. In meinem Aussehen hat sich das nämlich nun wirklich nicht abgespiegelt – da treffen wohl eher doch die Baltin und das nord-/westeuropäische auf mich zu. Ebenso überraschend: Einfach mal so gar nicht Deutsch, obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin und auch meine Eltern (bis auf meinen Vater aus Schlesien).

Was mich wieder dahin brachte, warum ich den Test auch gemacht habe und warum ich ihn – wenn er nicht doch ein bisschen teuer wäre – gerne so einigen Menschen ans Herz legen würden. Vor einiger Zeit schon kursierte dieses Video über den DNA-Test im Internet:

Dabei wurden Leute u. a. befragt, was sie glauben, was ihre Wurzeln sind und auch welche Länder sie mögen und welche nicht. (Klassiker einer der Leute, die sagen: „I’m offended by Germans.“ Ratet mal was bei ihm herauskam?)
Ebenso sagte am Ende eine Teilnehmerin (ungefähr übersetzt):

„Vielleicht lehne ich mich jetzt schon etwas weit aus dem Fenster: Aber so ein Test sollte für jeden Pflicht sein, dann würde es so etwas wie Extremismus nicht mehr geben. Wer würde denn wirklich noch denken, es gäbe etwas wie eine reine Rasse?“

Und genau so sehe ich das auch: Nicht nur im Zuge der Globalisierung, sondern auch schon viel früher bei den Völkerwanderungen, haben sich alle möglichen Kulturen miteinander vermischt. Reinrassig? Das wäre wahrscheinlich schon eine Sensation! Wir sind im Grunde alle Menschen – und wir gehören alle zusammen und sind längst miteinander verbunden. Leider sieht das nicht jeder so, aber ich weiß dank meinem Test jetzt, welche Länder ich auf jeden Fall noch besuchen möchte! Plus: In der DNA-Datenbank bekommt man direkt andere Matches vorgeschlagen, die den Test ebenfalls gemacht haben. Meine höchsten Matches liegen bei gerade einmal 0,8% DNA-Übereinstimmung und wohnen in den USA: Cousin und Cousine 4. Grades. Mega spannend!
Aber auch Väter haben sich über die Plattform wohl schon wiedergefunden – ganz unerwartet! Alleine dafür hat es sich dann wohl gleich doppelt gelohnt!

Was denkt ihr über das Thema? Würdet ihr einen Test machen lassen? 

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[Berufsleben] …würdet ihr wirklich nochmal den gleichen Weg einschlagen?

Gerade auch in meiner Altersklasse (Ende der 20er, Anfang der 30er) stelle ich immer wieder fest, dass man sich noch einmal in einer Umbruchstimmung befindet oder darüber diskutiert, dass man heute nochmal alles anders machen würde. Vor allem wenn es um das Berufsleben und/oder die Ausbildung geht.

Und ich muss gestehen, dass es mir selbst ebenfalls genauso geht: In den letzten Jahren oder besser gesagt im letzten Jahrzehnt haben sich manche Interessen und Vorlieben einfach nochmal so vorschoben, dass ich tatsächlich „alles anders machen würde“ – hätte ich mich denn nur damals schon dafür interessiert 😉
Und ich denke genau da liegt für viele das Problem: Man muss sich heutzutage oft schon sehr früh festlegen wie die eigene weitere Zukunft aussieht, vor allem wenn man noch gar nicht so richtig weiß, was man denn wirklich gerne machen würde. Studieren war für mich nie eine Option – ich wollte einfach früh ausziehen und eigenes Geld verdienen. Ein Studium war für mich ohne elterliche Unterstützung damals einfach nicht vorstellbar und wofür dann überhaupt der Abi-Empfehlung folgen?
Also bin ich bereits mit 17 Jahren ausgezogen um erst einmal ein soziales Jahr zu machen. Eine Erfahrung die ich auf gar keinen Fall missen möchte – aber danach wusste ich definitiv auch, dass ich (auf Dauer) nicht im sozialen Bereich würde arbeiten wollen.
Mit 18 habe ich dann meine Ausbildung im kaufmännischen Bereich angefangen, die ich (so eilig wie ich es eben sowieso schon hatte) noch verkürzte und mit 20 Jahren abschloss. Man kann also sagen, dass ich nun seit guten 10 Jahren im Berufsleben stehe und Gleichaltrige, die noch studieren, manchmal schon ein wenig beneide – auch wenn ich weiß, dass das Studentenleben oft nicht so locker ist, wie viele Außenstehende behaupten 😉

(c) https://www.facebook.com/lenzzzphotography

Und nach all der Zeit haben sich natürlich viele Vorlieben geändert – damals war ein Bürojob für mich einfach mega gut vorstellbar (und es ist nicht so, dass ich nicht gerne zur Arbeit gehen würde – das tue ich ♥), aber zwischenzeitlich haben sich vor allem viele kreative Vorlieben bei mir weiterentwickelt. Sei es Makeup, das Schreiben oder auch basteln. Alles zusammen mache ich nun nebenberuflich – was mich zwar oft in Zeitnot bringt, da man alles unter einen Hut bekommen möchte – aber ohne ginge gar nicht! Wenn ich heute nochmal wählen könnte (oder einen kleinen Beitrag im Lotto gewinne, um doch noch den Sprung ins kalte Wasser zu wagen *lach*), dann würde ich wohl nichts mehr in der kaufmännischen Richtung lernen.

Wie sieht es denn bei euch aus? Studiert ihr noch (und wenn ja, was)? Habt ihr schon Pläne für danach? Oder steht ihr auch schon länger im Vollzeitjob-Arbeitsleben? Seid ihr noch glücklich damit? Erzählt doch mal!

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Vorsätze – vorsätzlich verdrängen

Eigentlich hatte ich bereits um Neujahr herum überlegt diesen Artikel zu schreiben – der Titel an sich steckte seitdem in meinen „Entwürfen“ hier. Andererseits: Gerade um das Neujahr schreiben so viele über (Neujahrs)Vorsätze, ihre Ziele und Träume; da wollte ich mich nicht auch noch mit einreihen müssen und in der Masse untergehen. Das zumindest war mein erster Gedanke dazu.
Die eigentliche Intention war, einen Beitrag über mein eigenes hadern mit „Vorsätzen“ zu schreiben und warum ich mir gerade zu Neujahr nichts konkretes mehr für das kommende Jahr vornehme. Denn ich weiß: Es kommt sowieso anders – oder gar nicht.

Warum? Ich halte mich nicht an eigene Vorgaben, solange mir kein großer Schaden dadurch entsteht. Jawoll – die traurige Wahrheit! Wenn ich Ziele habe und etwas verändern möchte, dann tue ich es einfach spontan, weil ein Wunsch und eine Idee gerade da sind. Aber ein festes Vorhaben mit strengem Zeitplan? Oh Gott, ich drehe mich lieber nochmal im Bett herum – und oh! – die neue Serie wollte ich doch auch mal anschauen. Später.


Zumindest tröste ich mich damit, dass ich immer wieder beobachte, dass auch viele andere die sich tatsächlich Neujahrsvorsätze vornehmen, sehr oft und oft auch schnell wieder davon abkommen. Denn es gibt immer gerade etwas anderes, „wichtigeres“ zu tun – man verdrängt die eigenen Vorsätze quasi vorsätzlich. Bis sie zu zum wiederholten Jahresende wieder aufploppen.
Dieses „im Kreis rennen“ hat mich letztlich dazu veranlasst mir einzugestehen, dass es für mich persönlich absolut keinen Unterschied macht, im neuen Jahr „alles anders und besser“ machen zu wollen bzw. es nicht zu wollen. Ich finde es viel deprimierender, auch im Jahr drauf noch das gleiche Ziel zu haben – deswegen stecke ich mir lieber (zugegebenermaßen oft in einer Welle des Tatendrangs) während des Jahres immer mal wieder ein Ziel oder gehe ein Vorhaben spontan an.


Welche Pläne deswegen ein bisschen in der Schwebe stehen?
– regelmäßiger auf meinem Blog zu posten (auf Instagram klappt das ja schon ganz gut – weil schnell – aber naja…)
– den Spagat lernen (also wirklich mit der Mitte auf den Boden kommen, ansonsten würde ich mich zumindest schon mal als halbwegs gelenkig bezeichnen, immerhin an meiner Sportmotivation mangelt es nicht sooo sehr. Nur manchmal. ;-))
– den Onlineshop ausbauen (zum Sport, mit dem Freund Abendessen oder lieber endlich was für den Shop machen? Nun…letzteres steht zu selten in der engeren Auswahl)

Was mich trotzdem motiviert, an aktuellen Vorhaben festzuhalten:
Ich würde jetzt gerne schreiben „Ich!“ – aber nein, leider oft nicht wirklich. Dafür zählen sehr groß externe Faktoren. Ein Lob im Fitnessstudio oder gute Ergebnisse im Checkup motivieren mich zumindest auch die nächsten 3-4 Wochen weiter zu machen.
Der zweite Punkt ist: Mir vorzustellen, wie es ist, ein Ziel bereits erreicht zu haben – und sich natürlich darüber im klaren zu sein, dass das nicht von alleine passieren wird. Also nicht weiter drüber nachdenken, sondern machen – und zwar am besten sofort! Dabei ist mir auch klar, dass ich nicht zu viele verschiedene Dinge auf einmal angehen sollte (sonst bleibt so gut wie alles „halbfertig“ auf der Strecke), sondern das ich wirklich lieber bei aktuellen Vorhaben zu bleiben, bis ich diese ganz oder zumindest zufriedenstellend erreicht habe.


Wie ist es bei euch? 
Macht ihr euch zum Jahreswechsel noch Vorsätze? Oder lasst ihr alles auch eher auf euch zukommen und packt Dinge lieber spontan an wie ich? Wie motiviert ihr euch – egal ob Jahresvorsatz oder Spontaneinfall? 😉

[Outfit: Pussy Deluxe, Outfit-Fotos: Cat Mason]

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Mache 2017 zu deinem besten Jahr! (Und alle darauffolgenden auch)

Vor einigen Wochen durchforstete ich mal wieder fleißig meine Timeline, als ich an Aufruf hängen blieb. Es wurden Teilnehmerinnen zu einer Blogparade gesucht – aber nicht irgendeine, sondern ein Thema dass mich thematisch direkt ansprach: Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen suchten nach Bloggern für ihr „Business-Book für selbstständige Frauen„, das ebenfalls noch den schönen Titel „Mein bestes Jahr 2017“ trägt. Und wer kennt das nicht? Man nimmt sich im aktuellen Jahr einfach immer wieder aufs neue vor, dass das kommende Jahr das allerbeste wird, man richtig durchstartet und sowieso vieles anders machen will! Ich bewarb mich und hatte fast schon gar nicht mehr damit gerechnet, als die Zusage in mein Email-Fach flatterte – und kurz darauf auch das Buch in meinem Briefkasten.

Das Buch ist großformatig sodass man es auf jeden Fall keinesfalls übersehen kann und fast schon automatisch einfach danach greifen muss – vielleicht liegt es aber auch an dem motivierenden Covermotiv. 😉
Der erste Teil des Buches besteht logischerweise erst mal aus einem Rückblick auf das eigene Jahr 2016. Die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und Selbstreflektion sind meiner Meinung nach auch eine Basis, die unumgänglich ist, wenn man seine Zukunft gestalten möchte. Man stellt nicht nur fest, an welchen Dingen man selbst noch arbeiten muss, sondern auch, welche Dinge man schon richtig gut gemacht hat. Nur die Dinge zu sehen, die schlecht gelaufen sind tut ebenso wenig gut, wie sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Und nachdem ich mir während des Ausfüllens auch mal wieder vorgenommen habe, generell einfach mutiger und spontaner zu werden (wenn es darum geht Leute anzusprechen) und nicht mehr alle Dinge bis zur letzten Sekunde aufzuschieben, ist mir ebenfalls aufgefallen, dass ich bereits ein wenig mutiger geworden bin im Laufe des Jahres. Kleine Schritte, die nächstes Jahr auf jeden Fall weiter verfolgt werden!
Selbstständig unterwegs bin ich ja zeit ein paar Jahren in verschiedenen Bereichen: Als Model, Visagistin, als „Mary Kay’lerin“ und als Bloggerin bzw. „Schreiberling“ – alles Dinge die doch sehr viel Umgang mit anderen Menschen beinhalten und ein gutes Zeitmanagement, da man sich bei all den unterschiedlichen Jobs auf so viel verschiedenes konzentrieren muss. Manchmal steht mir mein introvertiertes Wesen bei der sozialen Komponente ein wenig im Weg, da hilft es ungemein vor Augen zu haben, wohin man in Zukunft möchte und auch, was man schon tolles erreicht hat – das gibt einen den benötigten Mut für den nächsten Schritt.

Und damit geht es auch im Buch weiter: Der nächste Buchteil dreht sich natürlich rund um das kommende Jahr – 2017! Schön gestaltet blättert man gerne die Seiten um und füllt ganz nebenbei aus, wohin man in Zukunft möchte – und zwar nicht irgendwie (wie es einem oft mal kurz durch den Kopf spukt), sondern ganz konrekt! Denn nur wer konrekte Ziele hat, diese festgehalten und verinnerlicht hat, kann auch darauf zusteuern!

Neben Tipps enthalten die Seiten tolle Übungen und Denkanstöße, wenn es um die eigene Zielsetzung und Veränderungen für die Zukunft geht. Aber auch die Entspannung kommt nicht zu kurz und einem wird zwischen den ganzen Seiten schnell wieder klar, dass ein gut laufendes Geschäft einen zwar erfüllen kann, aber auch ziemlich schnell ausbrennen, wenn man sich nicht auch mal eine Auszeit gönnt. Generell befinden sich in diesem Buch so viele tolle Ideen, Input und Übungen, dass es unmöglich ist hier alle näher zu benennen; aber eins ist klar: langweilig wird es so schnell nicht!

Anbei darf ich euch ein paar Beispielseiten aus dem Buch mit Übungen zeigen:
♥ Uebung_MbJ-2017-12-13
Uebung_MbJ-2017-36-37
Uebung_MbJ-2017-50

Trotzdem möchte ich auch noch ganz kurz meine Lieblingsseiten vorstellen: Die „Be Smart“-Zielsetzung. Man schreibt jeweils das Ziel auf und kann darunter eintragen, was die wichtigsten Schritte sind um dieses zu erreichen. Besonders wichtig: bis wann man es erreichen möchte! Denn ohne verliert man sich schnell in einem „Dann halt nächste Woche, reicht ja auch.“ – bis aus der Woche ein Monat wird und aus dem Monat ein Jahr… (Na, wer kennts? ;-))
Ebenfalls schreibt man direkt auf, welche Herausforderungen einen erwarten könnten und wie man diese bewältigen könnte und welche zusätzlichen Ressourcen man braucht. Aber wer kennt das nicht? Man setzt sich ein Ziel und *schwupps* hat man den Gedanken „Was ist wenn…?“ und verliert gleich ein wenig Motivation. Doch die wenigstens denken das zu Ende – ja, was ist denn dann? Wunderbar wenn man im Fall der Fälle vielleicht sogar schon die Lösung parat hat! Und *schwupps* ist die Angst doch nicht mehr so groß.

Fazit: Ein tolles Buch für alle selbstständigen Frauen (es würde sich meiner Meinung nach in vielem aber auch für Männer eignen ;-)), die entweder noch auf der Suche nach ihrem perfekten Weg sind oder für bereits fest in der Selbstständigkeit verankerte, die offen sind für Veränderungen oder neue Denkanstöße. Und man kann endlich einmal alles aufschreiben, was einem bisher mehr oder weniger konrekt im Kopf herumspukte – vor allem bei den weniger konkreten Sachen ein sehr wichtiger Schritt, den man ohne kleinen Schubs (in diesem Fall in Form eines Buches) gar nicht so intensiv verfolgen würde. Vielen Dank dass ich dieses tolle Buch testen durfte, ich bin auf jeden Fall mehr als begeistert und habe viel neues gelernt – nicht nur über mein Business, sondern auch über mich!

Wie schaut es bei euch aus? Was sind eure großen oder kleinen Ziele für das kommende Jahr?

P.S. Schaut doch heute auch mal bei Johanna von Ohanaban und Kathrin vorbei, da sie das Pendant zum Buch (das Life & Work-Book) ausprobiert haben. Bei Cindy, Mirjam und Annina gibt es ebenfalls einen persönlichen Bericht zum Business-Book. Es ist immer wieder unglaublich faszinierend wie die gleiche Sache so viele tolle, verschiedene Gedanken hervorrufen kann! ♥

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Autumn thoughts [OOTD & Zukunftsgedanken]

Es herbstelt! Endlich!
Auch wenn mir nun wieder dauerkalt ist und ich abends mit Wollsöckchen und Decke auf der Couch sitze (ja, ich bin wirklich verfroren – ich weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn es in ein paar Wochen *richtig* kalt werden sollte…), so hat der Herbst auch einige tolle Seiten!
Angefangen bei den wunderbaren Herbstfarben an Baum & Busch, die sich wunderbar für Fotos eignen, bis hin zu mysteriösen Nebelfeldern und traumhaften Sonnenuntergängen (wenn auch viel zu früh!) ♥
Ebenfalls darf man nun langsam ganz offiziell wieder zu Gebäck (aber bitte noch kein Weihnachtsgebäck, außer man möchte es – wenn’s dann wirklich so weit ist – nicht mehr sehen können) und Glühwein (in meinem Fall Glögi – die finnische Variante; am liebsten mit Rosinen, wer sie mag! *njam*) greifen.
Der Kaffeekonsum wird weniger und dafür gibt es öfter mal einen Tee (gerne auch schwarz, das Koffein muss dann schon sein!).
…aber man wird im Herbst auch melancholischer und nachdenklicher. Zumindest geht es mir so – als ich letztens einen großen und schier endlos langen Vogelschwarm Richtung Süden fliegen sah, fing es an in mir zu arbeiten.
Jedes Jahr auf neue setzen sich Millionen Vögel in Richtung Süden in Bewegung – nur um im darauffolgenden Jahr wieder zurückzukehren, dabei wäre es sicherlich toll einfach in der Wärme zu bleiben, oder? Neben der Nahrung spielen laut Forschern aber auch Gewohnheiten eine Rolle bei der jährlichen Rückkehr.
Ein bisschen wie eine Endlosschleife.
Und genau so fühle ich mich an manchen Tagen, an denen die Nachdenklichkeit mit all ihren Sorgen und Zweifeln Oberhand gewinnt.
Mit 27 bin ich weiß Gott noch nicht in dem Alter um Torschlusspanik zu bekommen und doch – ich habe sie. Wenn ich auf die Gesamtheit meines Lebens zurück blicke, dann habe ich für Außenstehende bestimmt einen mehr als akzeptablen Werdegang, einen guten Abschluss, einen festen Job (und sogar noch drei Nebengewerbe) und eine feste Beziehung (der man bisher das verflixte 7. Jahr zum Glück auch noch nicht anmerkt ;)).
Für mich selbst allerdings möchte ich noch so viel erreichen, dass ich das Gefühl habe, mich ein wenig im Kreis zu drehen – und gar nicht weiß, wo ich anfangen soll – bei all der wenigen Zeit die man noch „Freizeit“ nennen kann. Und in so manch stillem Moment, möchte ich einfach alles hinwerfen, um mehr von diesem kostbaren Gut „Freizeit“ zu haben und um einfach mal wieder ein paar Wochen am Stück ausspannen zu können – ohne Verpflichtungen und ohne Termine.
Und ganz versteckt der Gedanke:
„Was wäre wenn ich meine Nebengewerbe endlich zum Hauptberuf machen könnte?“
Nur noch das arbeiten, was einem wirklich Spaß macht und die gesteckten Ziele endlich Wahrheit werden lassen. Wer träumt nicht davon?
Den ganzen Tag lang im Traumland mit Kosmetika und Glitzer-Tam-Tam verbringen (fyi: wer es noch nicht mitbekommen hat – eines meiner Nebengewerbe läuft als Visagistin und eines als Beraterin mit Mary Kay), hin und wieder ein schickes Fotoshooting oder eine Show (demnächst seht ihr übrigens tolle Opal-Colour-Haare von mir by Redken ♥) und nebenher noch ein paar Sachen für den Onlineshop basteln oder nähen. Und abends noch ein paar Stunden am ersten eigenen Buch schreiben. Das wär’s!
Doch dann die Zweifel: Der Freund ist schon selbstständig – was passiert wenn ich auch mal schlechte Monate habe? Dann können wir die Miete nicht mehr zahlen.
Deswegen auf Nummer sicher und den Hauptjob behalten.
Vielleicht hat man ja doch noch irgendwann Glück und schafft den Absprung irgendwie anders.
Natürlich wird man dieses Glück höchstwahrscheinlich nicht haben – tatsächlich würde nur der Sprung ins kalte Wasser helfen. Den ich ohne Rücklagen, die ich mir wiederum nicht leisten kann (irgendwas ist immer – und wenn es die letzte Tierarztrechnung über 500€ ist), könnte so ein Sprung doch ganz schön schmerzhaft werden.
Trotzdem: Der Gedanke „Was wäre wenn…?“ verfolgt mich gerade in diesen Tagen fast täglich.
Und immer wieder komme ich zu dem Ergebnis: Irgendwann. Gerade ist kein guter Zeitpunkt. Das Risiko ist zu hoch.
Und fühle mich dabei ein wenig wie die Zugvögel, die sich im Kreis bewegen.
Und so vergeht dann Jahr für Jahr – und das „irgendwann“ ist natürlich immer noch nicht da.
Dafür wird die Panik immer größer, die eigenen Träume vielleicht doch nicht mehr umsetzen zu können…
„Bowties are cool!“ Wer (er)kennt die Vorlage?
Dann mummel ich mich mit einem Buch und mit einem Tee auf die Couch und bin trotzdem dankbar für das, was ich bisher schon habe. Denn ich weiß auch genau: Sobald man ein Ziel erreicht hat, wird man ein neues Ziel haben – und das Spiel geht von vorne los.
Wem geht es an manchen Tagen ähnlich?
Habt ihr eure Ziele vielleicht sogar schon erreicht – oder arbeitet ihr auch noch darauf hin?
Oder wisst vielleicht auch noch gar nicht genau, was die Zukunft bringen soll?
Hose: Mango
Hemdbluse: Reserved
Schuhe: Pimkie
Tasche: Papaya
 

 

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