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[Berufsleben] …würdet ihr wirklich nochmal den gleichen Weg einschlagen?

Gerade auch in meiner Altersklasse (Ende der 20er, Anfang der 30er) stelle ich immer wieder fest, dass man sich noch einmal in einer Umbruchstimmung befindet oder darüber diskutiert, dass man heute nochmal alles anders machen würde. Vor allem wenn es um das Berufsleben und/oder die Ausbildung geht.

Und ich muss gestehen, dass es mir selbst ebenfalls genauso geht: In den letzten Jahren oder besser gesagt im letzten Jahrzehnt haben sich manche Interessen und Vorlieben einfach nochmal so vorschoben, dass ich tatsächlich „alles anders machen würde“ – hätte ich mich denn nur damals schon dafür interessiert 😉
Und ich denke genau da liegt für viele das Problem: Man muss sich heutzutage oft schon sehr früh festlegen wie die eigene weitere Zukunft aussieht, vor allem wenn man noch gar nicht so richtig weiß, was man denn wirklich gerne machen würde. Studieren war für mich nie eine Option – ich wollte einfach früh ausziehen und eigenes Geld verdienen. Ein Studium war für mich ohne elterliche Unterstützung damals einfach nicht vorstellbar und wofür dann überhaupt der Abi-Empfehlung folgen?
Also bin ich bereits mit 17 Jahren ausgezogen um erst einmal ein soziales Jahr zu machen. Eine Erfahrung die ich auf gar keinen Fall missen möchte – aber danach wusste ich definitiv auch, dass ich (auf Dauer) nicht im sozialen Bereich würde arbeiten wollen.
Mit 18 habe ich dann meine Ausbildung im kaufmännischen Bereich angefangen, die ich (so eilig wie ich es eben sowieso schon hatte) noch verkürzte und mit 20 Jahren abschloss. Man kann also sagen, dass ich nun seit guten 10 Jahren im Berufsleben stehe und Gleichaltrige, die noch studieren, manchmal schon ein wenig beneide – auch wenn ich weiß, dass das Studentenleben oft nicht so locker ist, wie viele Außenstehende behaupten 😉

(c) https://www.facebook.com/lenzzzphotography

Und nach all der Zeit haben sich natürlich viele Vorlieben geändert – damals war ein Bürojob für mich einfach mega gut vorstellbar (und es ist nicht so, dass ich nicht gerne zur Arbeit gehen würde – das tue ich ♥), aber zwischenzeitlich haben sich vor allem viele kreative Vorlieben bei mir weiterentwickelt. Sei es Makeup, das Schreiben oder auch basteln. Alles zusammen mache ich nun nebenberuflich – was mich zwar oft in Zeitnot bringt, da man alles unter einen Hut bekommen möchte – aber ohne ginge gar nicht! Wenn ich heute nochmal wählen könnte (oder einen kleinen Beitrag im Lotto gewinne, um doch noch den Sprung ins kalte Wasser zu wagen *lach*), dann würde ich wohl nichts mehr in der kaufmännischen Richtung lernen.

Wie sieht es denn bei euch aus? Studiert ihr noch (und wenn ja, was)? Habt ihr schon Pläne für danach? Oder steht ihr auch schon länger im Vollzeitjob-Arbeitsleben? Seid ihr noch glücklich damit? Erzählt doch mal!

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Vorsätze – vorsätzlich verdrängen

Eigentlich hatte ich bereits um Neujahr herum überlegt diesen Artikel zu schreiben – der Titel an sich steckte seitdem in meinen „Entwürfen“ hier. Andererseits: Gerade um das Neujahr schreiben so viele über (Neujahrs)Vorsätze, ihre Ziele und Träume; da wollte ich mich nicht auch noch mit einreihen müssen und in der Masse untergehen. Das zumindest war mein erster Gedanke dazu.
Die eigentliche Intention war, einen Beitrag über mein eigenes hadern mit „Vorsätzen“ zu schreiben und warum ich mir gerade zu Neujahr nichts konkretes mehr für das kommende Jahr vornehme. Denn ich weiß: Es kommt sowieso anders – oder gar nicht.

Warum? Ich halte mich nicht an eigene Vorgaben, solange mir kein großer Schaden dadurch entsteht. Jawoll – die traurige Wahrheit! Wenn ich Ziele habe und etwas verändern möchte, dann tue ich es einfach spontan, weil ein Wunsch und eine Idee gerade da sind. Aber ein festes Vorhaben mit strengem Zeitplan? Oh Gott, ich drehe mich lieber nochmal im Bett herum – und oh! – die neue Serie wollte ich doch auch mal anschauen. Später.


Zumindest tröste ich mich damit, dass ich immer wieder beobachte, dass auch viele andere die sich tatsächlich Neujahrsvorsätze vornehmen, sehr oft und oft auch schnell wieder davon abkommen. Denn es gibt immer gerade etwas anderes, „wichtigeres“ zu tun – man verdrängt die eigenen Vorsätze quasi vorsätzlich. Bis sie zu zum wiederholten Jahresende wieder aufploppen.
Dieses „im Kreis rennen“ hat mich letztlich dazu veranlasst mir einzugestehen, dass es für mich persönlich absolut keinen Unterschied macht, im neuen Jahr „alles anders und besser“ machen zu wollen bzw. es nicht zu wollen. Ich finde es viel deprimierender, auch im Jahr drauf noch das gleiche Ziel zu haben – deswegen stecke ich mir lieber (zugegebenermaßen oft in einer Welle des Tatendrangs) während des Jahres immer mal wieder ein Ziel oder gehe ein Vorhaben spontan an.


Welche Pläne deswegen ein bisschen in der Schwebe stehen?
– regelmäßiger auf meinem Blog zu posten (auf Instagram klappt das ja schon ganz gut – weil schnell – aber naja…)
– den Spagat lernen (also wirklich mit der Mitte auf den Boden kommen, ansonsten würde ich mich zumindest schon mal als halbwegs gelenkig bezeichnen, immerhin an meiner Sportmotivation mangelt es nicht sooo sehr. Nur manchmal. ;-))
– den Onlineshop ausbauen (zum Sport, mit dem Freund Abendessen oder lieber endlich was für den Shop machen? Nun…letzteres steht zu selten in der engeren Auswahl)

Was mich trotzdem motiviert, an aktuellen Vorhaben festzuhalten:
Ich würde jetzt gerne schreiben „Ich!“ – aber nein, leider oft nicht wirklich. Dafür zählen sehr groß externe Faktoren. Ein Lob im Fitnessstudio oder gute Ergebnisse im Checkup motivieren mich zumindest auch die nächsten 3-4 Wochen weiter zu machen.
Der zweite Punkt ist: Mir vorzustellen, wie es ist, ein Ziel bereits erreicht zu haben – und sich natürlich darüber im klaren zu sein, dass das nicht von alleine passieren wird. Also nicht weiter drüber nachdenken, sondern machen – und zwar am besten sofort! Dabei ist mir auch klar, dass ich nicht zu viele verschiedene Dinge auf einmal angehen sollte (sonst bleibt so gut wie alles „halbfertig“ auf der Strecke), sondern das ich wirklich lieber bei aktuellen Vorhaben zu bleiben, bis ich diese ganz oder zumindest zufriedenstellend erreicht habe.


Wie ist es bei euch? 
Macht ihr euch zum Jahreswechsel noch Vorsätze? Oder lasst ihr alles auch eher auf euch zukommen und packt Dinge lieber spontan an wie ich? Wie motiviert ihr euch – egal ob Jahresvorsatz oder Spontaneinfall? 😉

[Outfit: Pussy Deluxe, Outfit-Fotos: Cat Mason]

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Allgemein Lifestyle

Mache 2017 zu deinem besten Jahr! (Und alle darauffolgenden auch)

Vor einigen Wochen durchforstete ich mal wieder fleißig meine Timeline, als ich an Aufruf hängen blieb. Es wurden Teilnehmerinnen zu einer Blogparade gesucht – aber nicht irgendeine, sondern ein Thema dass mich thematisch direkt ansprach: Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen suchten nach Bloggern für ihr „Business-Book für selbstständige Frauen„, das ebenfalls noch den schönen Titel „Mein bestes Jahr 2017“ trägt. Und wer kennt das nicht? Man nimmt sich im aktuellen Jahr einfach immer wieder aufs neue vor, dass das kommende Jahr das allerbeste wird, man richtig durchstartet und sowieso vieles anders machen will! Ich bewarb mich und hatte fast schon gar nicht mehr damit gerechnet, als die Zusage in mein Email-Fach flatterte – und kurz darauf auch das Buch in meinem Briefkasten.

Das Buch ist großformatig sodass man es auf jeden Fall keinesfalls übersehen kann und fast schon automatisch einfach danach greifen muss – vielleicht liegt es aber auch an dem motivierenden Covermotiv. 😉
Der erste Teil des Buches besteht logischerweise erst mal aus einem Rückblick auf das eigene Jahr 2016. Die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und Selbstreflektion sind meiner Meinung nach auch eine Basis, die unumgänglich ist, wenn man seine Zukunft gestalten möchte. Man stellt nicht nur fest, an welchen Dingen man selbst noch arbeiten muss, sondern auch, welche Dinge man schon richtig gut gemacht hat. Nur die Dinge zu sehen, die schlecht gelaufen sind tut ebenso wenig gut, wie sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Und nachdem ich mir während des Ausfüllens auch mal wieder vorgenommen habe, generell einfach mutiger und spontaner zu werden (wenn es darum geht Leute anzusprechen) und nicht mehr alle Dinge bis zur letzten Sekunde aufzuschieben, ist mir ebenfalls aufgefallen, dass ich bereits ein wenig mutiger geworden bin im Laufe des Jahres. Kleine Schritte, die nächstes Jahr auf jeden Fall weiter verfolgt werden!
Selbstständig unterwegs bin ich ja zeit ein paar Jahren in verschiedenen Bereichen: Als Model, Visagistin, als „Mary Kay’lerin“ und als Bloggerin bzw. „Schreiberling“ – alles Dinge die doch sehr viel Umgang mit anderen Menschen beinhalten und ein gutes Zeitmanagement, da man sich bei all den unterschiedlichen Jobs auf so viel verschiedenes konzentrieren muss. Manchmal steht mir mein introvertiertes Wesen bei der sozialen Komponente ein wenig im Weg, da hilft es ungemein vor Augen zu haben, wohin man in Zukunft möchte und auch, was man schon tolles erreicht hat – das gibt einen den benötigten Mut für den nächsten Schritt.

Und damit geht es auch im Buch weiter: Der nächste Buchteil dreht sich natürlich rund um das kommende Jahr – 2017! Schön gestaltet blättert man gerne die Seiten um und füllt ganz nebenbei aus, wohin man in Zukunft möchte – und zwar nicht irgendwie (wie es einem oft mal kurz durch den Kopf spukt), sondern ganz konrekt! Denn nur wer konrekte Ziele hat, diese festgehalten und verinnerlicht hat, kann auch darauf zusteuern!

Neben Tipps enthalten die Seiten tolle Übungen und Denkanstöße, wenn es um die eigene Zielsetzung und Veränderungen für die Zukunft geht. Aber auch die Entspannung kommt nicht zu kurz und einem wird zwischen den ganzen Seiten schnell wieder klar, dass ein gut laufendes Geschäft einen zwar erfüllen kann, aber auch ziemlich schnell ausbrennen, wenn man sich nicht auch mal eine Auszeit gönnt. Generell befinden sich in diesem Buch so viele tolle Ideen, Input und Übungen, dass es unmöglich ist hier alle näher zu benennen; aber eins ist klar: langweilig wird es so schnell nicht!

Anbei darf ich euch ein paar Beispielseiten aus dem Buch mit Übungen zeigen:
♥ Uebung_MbJ-2017-12-13
Uebung_MbJ-2017-36-37
Uebung_MbJ-2017-50

Trotzdem möchte ich auch noch ganz kurz meine Lieblingsseiten vorstellen: Die „Be Smart“-Zielsetzung. Man schreibt jeweils das Ziel auf und kann darunter eintragen, was die wichtigsten Schritte sind um dieses zu erreichen. Besonders wichtig: bis wann man es erreichen möchte! Denn ohne verliert man sich schnell in einem „Dann halt nächste Woche, reicht ja auch.“ – bis aus der Woche ein Monat wird und aus dem Monat ein Jahr… (Na, wer kennts? ;-))
Ebenfalls schreibt man direkt auf, welche Herausforderungen einen erwarten könnten und wie man diese bewältigen könnte und welche zusätzlichen Ressourcen man braucht. Aber wer kennt das nicht? Man setzt sich ein Ziel und *schwupps* hat man den Gedanken „Was ist wenn…?“ und verliert gleich ein wenig Motivation. Doch die wenigstens denken das zu Ende – ja, was ist denn dann? Wunderbar wenn man im Fall der Fälle vielleicht sogar schon die Lösung parat hat! Und *schwupps* ist die Angst doch nicht mehr so groß.

Fazit: Ein tolles Buch für alle selbstständigen Frauen (es würde sich meiner Meinung nach in vielem aber auch für Männer eignen ;-)), die entweder noch auf der Suche nach ihrem perfekten Weg sind oder für bereits fest in der Selbstständigkeit verankerte, die offen sind für Veränderungen oder neue Denkanstöße. Und man kann endlich einmal alles aufschreiben, was einem bisher mehr oder weniger konrekt im Kopf herumspukte – vor allem bei den weniger konkreten Sachen ein sehr wichtiger Schritt, den man ohne kleinen Schubs (in diesem Fall in Form eines Buches) gar nicht so intensiv verfolgen würde. Vielen Dank dass ich dieses tolle Buch testen durfte, ich bin auf jeden Fall mehr als begeistert und habe viel neues gelernt – nicht nur über mein Business, sondern auch über mich!

Wie schaut es bei euch aus? Was sind eure großen oder kleinen Ziele für das kommende Jahr?

P.S. Schaut doch heute auch mal bei Johanna von Ohanaban und Kathrin vorbei, da sie das Pendant zum Buch (das Life & Work-Book) ausprobiert haben. Bei Cindy, Mirjam und Annina gibt es ebenfalls einen persönlichen Bericht zum Business-Book. Es ist immer wieder unglaublich faszinierend wie die gleiche Sache so viele tolle, verschiedene Gedanken hervorrufen kann! ♥

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Allgemein Fashion Lifestyle

Autumn thoughts [OOTD & Zukunftsgedanken]

Es herbstelt! Endlich!
Auch wenn mir nun wieder dauerkalt ist und ich abends mit Wollsöckchen und Decke auf der Couch sitze (ja, ich bin wirklich verfroren – ich weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn es in ein paar Wochen *richtig* kalt werden sollte…), so hat der Herbst auch einige tolle Seiten!
Angefangen bei den wunderbaren Herbstfarben an Baum & Busch, die sich wunderbar für Fotos eignen, bis hin zu mysteriösen Nebelfeldern und traumhaften Sonnenuntergängen (wenn auch viel zu früh!) ♥
Ebenfalls darf man nun langsam ganz offiziell wieder zu Gebäck (aber bitte noch kein Weihnachtsgebäck, außer man möchte es – wenn’s dann wirklich so weit ist – nicht mehr sehen können) und Glühwein (in meinem Fall Glögi – die finnische Variante; am liebsten mit Rosinen, wer sie mag! *njam*) greifen.
Der Kaffeekonsum wird weniger und dafür gibt es öfter mal einen Tee (gerne auch schwarz, das Koffein muss dann schon sein!).
…aber man wird im Herbst auch melancholischer und nachdenklicher. Zumindest geht es mir so – als ich letztens einen großen und schier endlos langen Vogelschwarm Richtung Süden fliegen sah, fing es an in mir zu arbeiten.
Jedes Jahr auf neue setzen sich Millionen Vögel in Richtung Süden in Bewegung – nur um im darauffolgenden Jahr wieder zurückzukehren, dabei wäre es sicherlich toll einfach in der Wärme zu bleiben, oder? Neben der Nahrung spielen laut Forschern aber auch Gewohnheiten eine Rolle bei der jährlichen Rückkehr.
Ein bisschen wie eine Endlosschleife.
Und genau so fühle ich mich an manchen Tagen, an denen die Nachdenklichkeit mit all ihren Sorgen und Zweifeln Oberhand gewinnt.
Mit 27 bin ich weiß Gott noch nicht in dem Alter um Torschlusspanik zu bekommen und doch – ich habe sie. Wenn ich auf die Gesamtheit meines Lebens zurück blicke, dann habe ich für Außenstehende bestimmt einen mehr als akzeptablen Werdegang, einen guten Abschluss, einen festen Job (und sogar noch drei Nebengewerbe) und eine feste Beziehung (der man bisher das verflixte 7. Jahr zum Glück auch noch nicht anmerkt ;)).
Für mich selbst allerdings möchte ich noch so viel erreichen, dass ich das Gefühl habe, mich ein wenig im Kreis zu drehen – und gar nicht weiß, wo ich anfangen soll – bei all der wenigen Zeit die man noch „Freizeit“ nennen kann. Und in so manch stillem Moment, möchte ich einfach alles hinwerfen, um mehr von diesem kostbaren Gut „Freizeit“ zu haben und um einfach mal wieder ein paar Wochen am Stück ausspannen zu können – ohne Verpflichtungen und ohne Termine.
Und ganz versteckt der Gedanke:
„Was wäre wenn ich meine Nebengewerbe endlich zum Hauptberuf machen könnte?“
Nur noch das arbeiten, was einem wirklich Spaß macht und die gesteckten Ziele endlich Wahrheit werden lassen. Wer träumt nicht davon?
Den ganzen Tag lang im Traumland mit Kosmetika und Glitzer-Tam-Tam verbringen (fyi: wer es noch nicht mitbekommen hat – eines meiner Nebengewerbe läuft als Visagistin und eines als Beraterin mit Mary Kay), hin und wieder ein schickes Fotoshooting oder eine Show (demnächst seht ihr übrigens tolle Opal-Colour-Haare von mir by Redken ♥) und nebenher noch ein paar Sachen für den Onlineshop basteln oder nähen. Und abends noch ein paar Stunden am ersten eigenen Buch schreiben. Das wär’s!
Doch dann die Zweifel: Der Freund ist schon selbstständig – was passiert wenn ich auch mal schlechte Monate habe? Dann können wir die Miete nicht mehr zahlen.
Deswegen auf Nummer sicher und den Hauptjob behalten.
Vielleicht hat man ja doch noch irgendwann Glück und schafft den Absprung irgendwie anders.
Natürlich wird man dieses Glück höchstwahrscheinlich nicht haben – tatsächlich würde nur der Sprung ins kalte Wasser helfen. Den ich ohne Rücklagen, die ich mir wiederum nicht leisten kann (irgendwas ist immer – und wenn es die letzte Tierarztrechnung über 500€ ist), könnte so ein Sprung doch ganz schön schmerzhaft werden.
Trotzdem: Der Gedanke „Was wäre wenn…?“ verfolgt mich gerade in diesen Tagen fast täglich.
Und immer wieder komme ich zu dem Ergebnis: Irgendwann. Gerade ist kein guter Zeitpunkt. Das Risiko ist zu hoch.
Und fühle mich dabei ein wenig wie die Zugvögel, die sich im Kreis bewegen.
Und so vergeht dann Jahr für Jahr – und das „irgendwann“ ist natürlich immer noch nicht da.
Dafür wird die Panik immer größer, die eigenen Träume vielleicht doch nicht mehr umsetzen zu können…
„Bowties are cool!“ Wer (er)kennt die Vorlage?
Dann mummel ich mich mit einem Buch und mit einem Tee auf die Couch und bin trotzdem dankbar für das, was ich bisher schon habe. Denn ich weiß auch genau: Sobald man ein Ziel erreicht hat, wird man ein neues Ziel haben – und das Spiel geht von vorne los.
Wem geht es an manchen Tagen ähnlich?
Habt ihr eure Ziele vielleicht sogar schon erreicht – oder arbeitet ihr auch noch darauf hin?
Oder wisst vielleicht auch noch gar nicht genau, was die Zukunft bringen soll?
Hose: Mango
Hemdbluse: Reserved
Schuhe: Pimkie
Tasche: Papaya
 

 

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[Stereotype-Vorurteile] oder „Vorurteile über Frauen mit zwei Gesichtern.“

Okay, ein besserer Titel ist mir jetzt leider nicht eingefallen (Vorschläge gerne gesehen! ;-)) – dieses Thema liegt mir auf jeden Fall schon seit Jahren auf der Zunge und vielleicht kennt das ja der ein oder andere tatsächlich auch so in der Art. Den Beitrags-Entwurf dazu habe ich schon Anfang des Jahres erstellt – nachdem ich mich mal wieder tierisch über eine bestimmte Aussage geärgert hatte… aber erstmal von Anfang an. Um was geht’s eigentlich?

Grob zusammengefasst geht es um die beiden gesellschaftlichen „Vorurteile“:
– Frau Nr. 1, liebt Kosmetik, styled sich gerne und tanzt daheim zu Popmusik
– Frau Nr. 2, liebt ihre Playstation, trägt gerne einen Casual-Look ohne Schnickschnack und liebt Rockmusik
Typenmäßig würde man Frau Nr. 1 jetzt vermutlich in die Schublade „weiblich-tussig-einfach gestrickt“ stecken, oder?
Frau Nr. 2 hingegen bekäme das Prädikat „etwas burschikos-nicht kommerziell orientiert“ – um beide Typen mal sehr vereinfach darzustellen.Dabei muss ich wohl keinem sagen, dass das nur die erste Einschätzung zu einer Person ist – „der erste Blick“. Ärgerlich genug, dass viele Menschen generell keinen zweiten Blick wagen – noch ärgerlicher, wenn Leute die man schon länger kennt, einfach nicht von ihren Vorurteilen loskommen möchten. Was manchmal sowohl ganz schön verägernd als auch verletztend sein kann – zumindest wenn man ein etwas empfindsames Wesen hat, so wie ich. Was wohl erklärt, warum ich diesen Artikel unbedingt schreiben möchte – und auf der Suche nach Gleichgesinnten bin 😉

Ich liebe Mode, Kosmetik und eigentlich alles was glitzert! Man weiß, dass ich darüber blogge, gerne Fotoshootings mache und nebenher auch noch mit MakeUp Geld verdiene. Zuhause höre ich die meiste Zeit gerne Popmusik. Meine Kleidung ist meist ziemlich bunt, auf jeden Fall muss immer ein Farbtupfer her. Erfüllt ziemlich Typ Nr. 1 oder? Und erfüllt wohl auch den allererster Eindruck, den viele wohl haben müssen – was nichts schlechtes ist, denn ich liebe diese Dinge wirklich!
Kritisch wird es, wenn die Leute – Leute die man schon länger kennt – einem alles tiefergehende oder „ins Gegenteil“ gehende nicht zutrauen. Und ich mich frage: Warum? Darf man denn nicht im pinken Glitzer-Kleid vor der Playstation sitzen, nebenher Popmusik laufen lassen, während man sich abends zu einer Partie Schach verabredet hat?
Klingt ziemlich widersprüchlich? Ist es – oder eben einfach mehr als eine Facette. Mehr als eine Vorliebe und mehr als nur der erste Eindruck, bei dem man niemals bleiben sollte!
Denn manchmal würde ich das „süßes, oberflächliche Mädel“ Image einfach ablegen. Aber dann müsste ich mich verstellen, meinen „ersten Eindruck“ ändern – und dass das nicht in Frage kommt ist ohnehin klar, oder? 😉

Dabei philosophiere ich so gerne über alle möglichen Dinge (okay, meist mit mir alleine – ansonsten braucht es 1-2 Gläschen Wein), lese gerne Bücher (und ja keine Liebesschnulzen!), spiele gerne Schach, sofern ich jemanden finde, der ebenfalls noch Schach spielen kann (gar nicht so einfach in meiner Altersklasse!), zocke für mein Leben gerne Playstation (nur mehr Zeit hätte ich dafür bitte gerne… ;-), bin ziemlich nerdig und liebe Science Fiction (aktuell im Dr. Who-Fieber!), liebe die Natur und Tiere, gehe eigentlich nicht besonders oft in Clubs (wenn ich die Wahl habe, dann gehe ich lieber einen Nachtspaziergang machen!), höre durchaus neben Klassik und Pop auch gerne mal Metal und Alternatives und träume davon, irgendwann endlich mein eigenes Buch zu schreiben. Und meine eigene Kosmetiklinie zu entwerfen.
Und wer jetzt immernoch denkt, das passt alles nicht zusammen – der sollte definitiv nach dem zweiten Blick auch noch einen dritten wagen!

Neben mir habe ich aber auch Leute kennen gelernt, die das komplette Gegenteil sind – auf den ersten Blick „Typ Nr. 2“ – aber auch auf gar keinen Fall zu viel „Weiblichkeit“ zulassen möchten, eben um nicht in ein „Tussi-Schema“ zu verfallen – gerade wenn man beruflich vielleicht etwas maskuliner auftreten muss, auch um ernst genommen zu werden oder einfach, weil einem das ganze Glitzer-TamTam nicht liegt – vollkommen okay. Da kennt man die schiefen Blicke dann vermutlich, wenn man sich irgendwann mal für einen Lippenstift interessiert – also das Ganze genau in die andere Richtung.

Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass sich manche Denkweisen je ändern werden – aber wenigstens kann ich für heute sagen: Ja, ich habs mir von der Seele geschrieben! Und vielleicht sogar Leute mit ähnlichen Erfahrungen gefunden ♥

(c)  Ryan McGuire

Aber mal ehrlich: Wem geht es genau so? Wer kennt das Gefühl in eine stereotype Ecke gestellt zu werden?

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[Bericht/Event] Flaneur Bonn – zurück in die Vergangenheit… ♥

Wenn es etwas in Deutschland definitiv noch zu selten gibt, dann sind es Events für alle Vintage-Fans. Umso gespannter war ich auf das 1. Flaneur Bonn vom 2. – 4. September 2016, welches vom Vintage Flaneur Magazin in Zusammenarbeit mit Birds & Kisses veranstaltet wurde. Hauptsponsor war natürlich die TopVintage Boutique – klar, oder? 😉

Statt fand das Event in passender Kulisse im BaseCamp Hostel – eine süße Indoor-Location mit Wohnwägen als Übernachtungsmöglichkeit bzw. in diesem Falle als Stand- und Warenlager der Verkäufer.

Und so sah das Programm aus:

Freitag, 2.9. 2016

Die Türen zum Wochenende öffnen sich um 18 Uhr.

20:30 Uhr Burlesqueshow mit Belle la Donna

21:00 – 22:00 Uhr Foggy Mountain Rockers

ca. 22:15 Uhr Burlesqueshow mit Belle la Donna

ab 23:00 Uhr noch einmal die Foggy Mountain Rockers

Samstag, 3.9.2016

Die Türen zum Markt öffnen sich um 12 Uhr.

ab 13:00 Uhr Tanzkurs mit den Holly Hoppers

ab 15:30 Uhr Modenschau

ab 17:00 Uhr Miss Wahl mit der Eröffnung durch Belle la Donna (Song)

ab 18:00 Uhr Zucchini Sistaz

Sonntag, 4.9.2016

Die Türen zum Markt öffnen sich um 12 Uhr.

ab 13:00 Uhr Tanzkurs mit den Holly Hoppers

ab 14:30 Uhr Modenschau

ab 16:00 Uhr Miss Wahl mit der Eröffnung durch Belle la Donna (Song)

ab 17:00 Uhr The Cool Cats (The Kölsch Cats)

Zwischendurch hören wir Danny Wünschel mit Gitarre und Gesang

Selbst bin ich erst am Samstag angereist, so dass ich noch einen Teil der Misswahl mitbekommen habe, welche eine wunderbare Vielfalt an Frauen widerspiegelte! Von jung bis älter, klein und groß, mit und ohne Tattoos war dort alles vertreten. Die Gewinnerin wurde dann letztendlich am Sonntag durch die Jury gekührt und darf sich über eine Fotostrecke für das Vintage Flaneur Magazin freuen, für das ich auch schon Model stehen durfte. Herzlichen Glückwunsch Nicole! ♥

 

Meiner einer in einer der vergangenen Ausgaben – danach wollte ich kurzzeitig Stewardess werden 😉

Am Sonntag wurden dann endlich einmal in Ruhe die Stände inspiziert – dort war für jeden etwas dabei: Kleider, Hütchen und Accessoires so weit das Auge reichte. Von der lieben Denise von Puderblond bzw. Arthemis Maskenbild konnte man sich vintagegerecht zurecht machen lassen oder bei Gute Schwester ein kurzes Päuschen bei einem ‚Angesetzen‘ gönnen. Wir haben natürlich gleich eine Flasche mitgenommen – mit Schlehen, Blutwurz und Chili auf jeden Fall ein besonderes Tröpfchen. *njam*

Auch kulinarisch wurde vor der Halle was geboten – so gab es sogar einen schwäbischen Stand mit Maultaschen und Kässpätzle. Da hab ich mich in Bonn doch direkt wieder heimisch gefühlt 😉
Eine Übersicht über alle Aussteller gibt es auch nochmals hier.

Ein weiteres Highlight am Sonntag war neben dem Tanzkurs und den tollen Auftritten, die Modenschau, bei der ich ganz spontan ebenfalls noch mitgelaufen bzw. eingesprungen bin. Sooo viele tolle Kleider, da mag man sich eigentlich gar nicht mehr umziehen 😀

Aber seht selbst (Danke an Cat Mason für die Fotos der Show!):

 

Links die liebe Miriam Dovermann vom Vintage Flaneur Magazin 🙂
Petticoatkleider sind zum Fliegen lassen da 😉
Ein echtes ‚true vintage‘ Kleid ♥
Ein edles Kleid von Sterling Gold
Und auch Vecona Vintage fehlte nicht – samt netter Begleitung 😉

 

*tschup, tschup*

 

Und noch eine süße Collage von Vecona Vintage selbst, Danke! ♥

Fazit: Alles in allem ein tolles Wochenende unter Gleichgesinnten und so viele wunderbar zurechtgemachte Leute, was ja definitiv auch mit dazu gehört ♥
Einziger Wehmutstropfen: Es hätten gerne noch einiges mehr an Leute kommen dürfen! Also Leute – macht euch 2017 auf jeden Fall auf in Richtung Bonn!

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