Zellpflege – und warum ich sie endlich für mich entdeckt habe!

Zellpflege – das klingt für viele vermutlich erstmal etwas befremdlich.
Ehrlich gesagt hatte ich mir darum bis vergangenen Herbst auch keine Gedanken gemacht, hätte ich von meinem Frauenarzt nicht eine Krebs-Vorstufe mitgeteilt bekommen, die sich nach der OP sogar bereits als ein kleines “Krebs-Frühstadium” entpuppte. Puh. Da dieser Art des Krebses oft auf Viren zurück geht und demzufolge auch ein schwaches Immunsystem oder eine ungesunde Lebensweise ausnutzt, war für mich direkt klar: Ich will keine Chance ungenutzt lassen, um etwas für mein Immunsystem und speziell meine Immunzellen zu tun! Denn normalerweise kann das Virus gut in Schach gehalten werden, nur wenn es wirklich ein Schlupfloch findet und die Oberhand gewinnt, kommt es zu Zellveränderungen.

Aber ich denke auch abseits meines Fallbeispieles, kann es nicht schaden, sich mal wieder selbst mit dem eigenen Immunsystem auseinander zu setzen. Denn wenn wir ehrlich sind, greifen wir oft erst zu Mitteln, wenn wir bereits krank sind – dabei helfen diese dann oft nur noch bedingt oder verkürzen den Verlauf, besser wäre natürlich, gar nicht erst krank zu werden.
Natürlich überleben wir eine Erkältung recht häufig alle unbeschadet (außer die Männergrippe! ;-)), aber die letzten Monate haben mir einmal mehr gezeigt, dass Vorsorge besser als Nachsorge ist.

Allem voran gehört zu einem guten Immunsystem natürlich frische Luft mit ausreichend Bewegung, eine gesunde Lebensweise und möglichst wenig Stress. Trotzdem gelingt dies nicht immer (ich muss mich vor allem bei dem Thema Stress schelten – die anderen beiden Punkte erfülle ich doch ganz gut, immerhin) und manche Spurenelemente oder Vitamine lassen sich einfach nicht immer in der empfohlenen Menge “aufnehmen”. Wenn ich gerade mal wieder so aus dem Fenster schaue, dann fällt mir doch glatt Vitamin D dazu ein. 😉

Vitamin D ist nicht umsonst auch als “Sonnenschein-Vitamin” bekannt, im Winter können die Sommervorräte da schon mal schnell aufgebraucht werden – aber auch Sonnenschutz verringert die Aufnahme über die Haut zu einem großen Teil (nichtsdestotrotz ist Sonnenschutz überaus wichtig! ;-)). Das D-Vitamin ist unter anderem sehr wichtig für ein starkes Immunsystem und ein Mangel steigert ebenfalls das Krebsrisiko (klar, wenn das Immunsystem schlapp macht) – aber auch das Haarwachstum kann beeinträchtigt werden, für alle die sich aktuell eine längere Mähne wünschen 😉

Dicht gefolgt von Folsäure (auch bekannt als Vitamin B9) – ich wusste bisher nur, dass man dieses Vitamin besonders in der Schwangerschaft braucht, aber sonst? Es hilft bei der Reparatur und dem Aufbau unserer Zellen und steht somit für eine gesunde Zellteilung. Damit haben zum Beispiel auch Krebszellen automatisch wieder weniger Chancen, so sehr sogar, dass Wissenschaftler schon dafür plädieren, Folsäure vermehrt als Krebsvorbeugung auch in Lebensmitteln einzubinden (wäre zumindest mal ein gute Sache neben dem ganzen Salz und Zucker in allen Produkten). Natürlich kommt Folsäure unter anderem natürlich auch schon in Spinat und Spargel vor.

Vitamin C – das kennen wir wohl alle! Trotzdem leiden wohl 1/3 der Bundesbürger bei uns unter einem Vitamin C-Mangel. Dabei wirkt es anti-oxidativ und schützt damit natürlich auch wieder vor Krebszellen. Aber auch für Haut, Haare und Bindegewebe spielt es eine wichtige Rolle. Wer gerne Zitrusfrüchte isst, darf also gerne zulangen – oder aber alternativ auch zu gelber Paprika greifen. Ich muss gestehen, dass ich kein großer Fan von frischen Zitrusfrüchten bin, da sie mir nicht nur auf der Zunge brennen, sondern auch Hitzewallungen bescheren (oh ja, und das in meinem Alter!) – da gebe ich offen zu: Ich greife schon lieber immer zur Nahrungsergänzung.

Zwei wichtige Mineralstoffe möchte ich beim Thema Immunabwehr auch noch erwähnen: Zink und Selen.
Zink wird für die Zellteilung benötigt und sorgt so ebenfalls für ein fittes Immunsystem und für gesunde Haut. Am besten arbeitet es in Verbindung mit Vitamin C, vor allem wenn wir es als Ergänzung einnehmen. Natürlich enthalten ist es vor allem in Austern (aber wer isst die schon regelmäßig, wenn überhaupt? ;-)), gefolgt von anderen Meeresfrüchten, Rindfleisch und Käse.
Selen wirkt wieder anti-oxidativ und ist Bestandteil eines Enzyms im Körper, dass bewiesen dabei sehr effektiv als Krebsschutz ist. Ein Erwachsener sollte im Optimalfall ca. 60ug (Mikrogramm) am Tag zu sich nehmen – aber vorsichtig: Mehr als 600ug am Tag sollte man nicht zu sich nehmen; denn während viele überschüssige Vitamine und Spurenelemente einfach wieder ausgeschieden werden, so kann es bei Selen auch zu einer Vergiftung kommen. In der kleinen Menge ist es allerdings extrem nützlich, auch Fisch, Fleisch und Eier enthalten Selen.

Mit Unterstützung der Shop Apotheke, möchte ich euch nun ein paar meiner Lieblingsprodukte zu dem Thema vorstellen, die ich auch persönlich sehr gerne verwende.
Wer die Shop-Apotheke noch nicht kennt: https://www.shop-apotheke.com/. Man bekommt dort alles, was es in der Apotheke vor Ort auch gibt – in dem Fall sogar noch eine größere Auswahl an Produkten zu einem günstigeren Preis und man kann in Ruhe alle Möglichkeiten miteinander vergleichen. Neben Medikamenten gibt es auch allerlei aus dem Beautybereich, auch Marken-Makeup zu vergleichsweise günstigen Preisen. Plus: Es gibt ein eigenes Punktesammelsystem, für alle Punktesammler unter uns 😉

    1. Veluvia Immun: Mit natürliche Inhaltsstoffen enthält die Ergänzung Vitamin D + C, sowie Zink und Selen. Das wichtigste für ein gutes Immunsystem auf einem Fleck! Gibt es auf dem Markt ebenfalls als “Cell”, zusätzlich mit Folsäure. Aber ganz allgemein gibt es von Veluvia mehrere “Themenbereiche”, die abgedeckt werden und dabei eine umfassende Zusammensetzung haben, sodass man zusätzlich nichts anderes mehr einnehmen muss und die auch einfach ins Essen gemischt werden können (denn wer schluckt schon gerne dauerhaft Kapseln ;-)).
    2. Taxofit Immun Duo: Super praktisch als Granulat für unterwegs! Enthält jeweils zwei Päckchen, eins für morgens und eines für abends. Neben den essentiellen Vitaminen D + C, sowie Zink und Selen enthält es morgens noch B12, sowie abends Vitamin E.
    3. Brausetabletten Abwehr aktiv: Für alle die auch nicht jeden Tag Tabletten schlucken können – Brausetabletten sind da eine willkommene Abwechslung! 😉An dieser Stelle möchte ich aber nochmals erwähnen, dass ein gesunder Lebensstil das allerwichtigste ist, aber Ergänzungen zusätzlich sehr hilfreich sein können, auch weil unser Körper nicht alle Stoffe selbst oder nicht ausreichend produzieren kann. Ich für meinen Teil ernähre mich zwar gesund und treibe 2-3 Mal die Woche ausgiebig Sport und verbringe viel Zeit an der frischen Luft (Tagesziel ohne Kompromisse: 10.000 Schritte ;-)) – trotzdem kann ich nicht alle Reserven auffüllen.
      Solltet ihr speziell am Immunsystem und der Zellpflege arbeiten wollen, dann konnte ich euch hoffentlich etwas weiterhelfen, auch wenn es natürlich nur ein grober Überblick ist.
      Wer von euch nimmt denn vielleicht sogar schon Nahrungsergänzungen ein? Berichtet sehr gerne mal! 🙂

 

 

Karma is a bitch!

Ja, auch ich nutze die Feiertage um beduselt…äh, besinnlich zu werden!

Ein Thema das mich aber tatsächlich gerade in letzter Zeit wieder sehr beschäftigt hat ist “Karma” – zumindest im weitesten Sinne.
Denn wenn wir mal ehrlich sind – das Sprichwort: “Das Karma wird dich noch einholen!” wird nicht wirklich oft zur Wirklichkeit oder? Zumindest kann ich meine Erlebnisse damit noch an einer Hand abzählen. Das Gegenteil – nämlich dass das Gegenüber ungestraft davon kommt und eventuell sogar noch im sehr positiven Sinne – ist doch viel öfter der Fall. Jetzt mögen manche sagen: “Ja, aber spätestens vor der Himmelstor (oder dem Höllentor)…!”. Na gut, aber ich hätte meine Genugtuung dann doch lieber – wirklich miterlebbar – zu Lebzeiten 😉

Wie ich auf das Thema komme? 
Beschäftigt hat es mich durch diverse Erlebnisse natürlich immer mal wieder – vor allem in den Situationen, in denen man denkt: “Okay, bringt nichts. Karma wird’s hoffentlich richten.”. Aber ganz aktuell hat es zugegeben mit meiner eigenen Gesundheit zu tun.
Man munkelt, wer das Leben schätzt, dankbar dafür ist und dementsprechend auch etwas dafür tut – wie sich gesund ernähren und viel bewegen usw. – der bekommt gutes Karma. Wird vom Schicksal (sofern man denn daran glaubt) besonders gut bedacht und es wird einem gut gehen.
Meine Erfahrung damit? Stimmt nicht. Schicksalsschläge oder Krankheiten achten auf so etwas nicht – und wenn du der gütigste und beste Mensch auf Erden bist. Genauso wie das Karma viel zu selten wirklich zurück schlägt – wenn, dann ist das wohl doch eher Zufall.
Ich bin selbst nicht gläubig, aber vielleicht doch ein wenig spirituell – geistig danke ich oft für alles, was ich habe. Das ich ein Dach über dem Kopf habe. Genug zu essen. Wunderbare Katzen und einen Menschen der mich liebt. Zeige mich demütig, dass ich oft so viel mehr möchte, aber im Grunde nicht wirklich brauche. 

So war ich erst wenige Stunden vor dem Anruf meiner Ärztin nochmal alles im Geiste durchgegangen und dachte mir “Ja, passt doch alles so wie es ist. Ich bin nicht mit allem zufrieden, aber es passt. Ich bin gesund und ich habe ein Dach über dem Kopf, das ist das Wichtigste.”
Pustekuchen! OP? Krebsvorstufe – vielleicht auch schon mehr? Nicht mehr zu lange warten? Wie bitte?! Puh. Nachdem ich erstmal in Tränen ausgebrochen bin und die Frage “Ist das Karma? Hab ich irgendwas angestellt?” beruhigt mit Nein beantwortet habe, habe ich beschlossen: “Karma is a bitch!” – zumindest wenn es Karma gibt – und dass ich ihm gehörig in den Hintern treten werde! Leider ist das Leben, zumindest wenn es nach meiner Auffassung geht, einfach ein Stück weit Zufall.

Kein Schicksal. Kein Karma.

(Natürlich kann man gerade gesundheitlich vieles vorbeugen – aber selbst wenn man sehr gesund lebt, ist man nicht gefeit vor allerlei “Zufällen” oder den einfach schlechten Genen.)

Viele fragen mich auch oft: Wie, du glaubst nicht nach ein Leben nach dem Tod? Dass da irgendwas kommt? Nicht ans Schicksal? Karma? Auf letzteres hoffe ich zumindest nach wie vor manchmal noch – aber ansonsten bin ich da wohl ziemlich…hm, manche nannten es “Verschlossen.”. 😉
Aber gerade das bringt mich einmal mehr dazu, nochmals dankbarer gegenüber allem zu sein was ich habe – vor allem gegenüber meiner Gesundheit! Ich möchte nichts von allem, was in meinem Leben passiert ist oder noch passieren wird, aufs Schicksal abschieben. Wenn dann auf einen wirklich blöden Zufall! Und dem Zufall werde ich ganz klar zeigen, dass auch zufällig wieder alles gut werden wird! ♥

Was sind eure Gedanken zum Thema Karma? Hat das Karma für euch denn wirklich schon mal “zurück geschlagen”? Erzählt mir doch gerne die Geschichte dazu 😀

[Fotos: www.catmason.de
Outfit: Pussy Deluxe / Napo-Shop ]

[Randomhouse] Mein neues Lieblingsbuch im Bereich SciFi!

“Auf einer Welt im Tau-Ceti-System, mehr als zwölf Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich eine fortschrittliche Zivilisation entwickelt. Doch die Menschen, die dort leben, sind nicht frei – sie leben unter der strengen Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Die einzige Hoffnung auf Freiheit ist ein Geheimprojekt namens Ikarus, das der Regierungsrat Takeder vorangebracht hat. Doch der ist gerade ermordet worden. Ein Katz-und-Maus-Spiel von galaktischen Ausmaßen beginnt …”

Bei so einem dicken Brocken denkt man erst mal: Okay, entweder das wird super spannend – oder nicht. Freundlicherweise hat mir das Bloggerportal von Randomhouse das Buch zur Verfügung gestellt ♥

Doch bereits nach den ersten Seiten wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht: Takeder, dessen Bewusstsein nach seinem plötzlichen Tod, in den Körper eines Kopiaten (Klon) übertragen wird, hat zwanzig Tage Zeit um den Mörder zu finden. Und vor allem auch das Rätsel um seinen Tod zu lösen – das irgendwie mit dem Stichwort “Ikarus” zu tun haben scheint. Doch was oder wer ist Ikarus?

Neben der Hauptstory um Takeder gibt es auch noch weitere Handlungsstrenge, die sich mit jedem Kapitel immer mehr miteinander verweben und man selbst als Leser einfach nicht ahnt, worauf das ganze hinauslaufen soll. Neben einer gehörigen Portion Sci-Fi (vor allem digitale Welt) spielen auch Krimi- und Thrillerelemente eine Rolle, sodass sich auch Nicht-Sci-Fi-Fans gerne mal an das Buch herantrauen dürfen!

Gibt es noch Bücherwürmer unter uns Beautyverrückten?
Ich selbst habe ja ein extra Regal für ungelesene Bücher, das immer gut gefüllt ist! Langweilig wird mir auf jeden Fall nie! 😉

Zum Buch:
Aktuelle Ausgabe : 15. Juni 2015

  • Verlag : Heyne
  • ISBN: 978-3-453-31545-7
  • Taschenbuch: 576 Seiten

 

My Heritage DNA-Test – ich habe es gewagt!

Ich habe es gewagt! – und einen DNA-Test bei MyHeritage machen lassen.

Ich denke viele von uns würde es einmal interessieren, welche Gene wir in uns haben – oft kennt man ja nur den eigenen Stammbaum bis Oma/Opa – aber was war davor? Mich hat es auf jeden Fall sehr interessiert und ich habe für 80€ plus Versand den Test angefordert.
Zugegeben macht man sich ja vorab schon so einige Gedanken, was im Test stehen könnte. In meinem Fall dachte ich, da meine Mutter aus Deutschland und mein Vater aus Schlesien (was heute Polen ist) kommt, dass ich sicherlich einige osteuropäische Gene in mir hätte. Anfangs hieß es aber erstmal: warten. Nach knapp zwei Wochen trudelte dann das DNA-Kit ein, mit dem ich ganz einfach zwei Wangenabstriche machen sollte und diese wieder zurück schicken (per Standardbrief ins Labor nach Amerika für 1,50€ – da hat man schon kurz Angst, dass der kleine Umschlag verloren geht *puh*). Nach zwei Wochen dann die Erlösung: Dank Verfolgung über die My Heritage-Website, bekam ich sofort mitgeteilt, dass mein Kit heile eingetroffen ist! Von dort an hieß es allerdings auch nochmal warten, bis die DNA soweit aufbereitet wurde, um die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Angedacht waren dafür ebenfalls weitere 3-4 Wochen.

Aber ich hatte Glück! Bereits nach etwas über zwei Wochen und viel früher als erwartet, konnte ich meine Ergebnisse abrufen! Die Info bekam ich per Email und war super gespannt, als ich auf den Link klickte: Wie viel Osteuropäer steckt wohl in mir? Das überraschende Ergebnis: Ganze 2,8%!

Puh! Damit hatte ich nicht gerechnet – vor allem nicht damit, dass ich zu 47,6% aus dem Balkan stamme. In meinem Aussehen hat sich das nämlich nun wirklich nicht abgespiegelt – da treffen wohl eher doch die Baltin und das nord-/westeuropäische auf mich zu. Ebenso überraschend: Einfach mal so gar nicht Deutsch, obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin und auch meine Eltern (bis auf meinen Vater aus Schlesien).

Was mich wieder dahin brachte, warum ich den Test auch gemacht habe und warum ich ihn – wenn er nicht doch ein bisschen teuer wäre – gerne so einigen Menschen ans Herz legen würden. Vor einiger Zeit schon kursierte dieses Video über den DNA-Test im Internet:

Dabei wurden Leute u. a. befragt, was sie glauben, was ihre Wurzeln sind und auch welche Länder sie mögen und welche nicht. (Klassiker einer der Leute, die sagen: “I’m offended by Germans.” Ratet mal was bei ihm herauskam?)
Ebenso sagte am Ende eine Teilnehmerin (ungefähr übersetzt):

“Vielleicht lehne ich mich jetzt schon etwas weit aus dem Fenster: Aber so ein Test sollte für jeden Pflicht sein, dann würde es so etwas wie Extremismus nicht mehr geben. Wer würde denn wirklich noch denken, es gäbe etwas wie eine reine Rasse?”

Und genau so sehe ich das auch: Nicht nur im Zuge der Globalisierung, sondern auch schon viel früher bei den Völkerwanderungen, haben sich alle möglichen Kulturen miteinander vermischt. Reinrassig? Das wäre wahrscheinlich schon eine Sensation! Wir sind im Grunde alle Menschen – und wir gehören alle zusammen und sind längst miteinander verbunden. Leider sieht das nicht jeder so, aber ich weiß dank meinem Test jetzt, welche Länder ich auf jeden Fall noch besuchen möchte! Plus: In der DNA-Datenbank bekommt man direkt andere Matches vorgeschlagen, die den Test ebenfalls gemacht haben. Meine höchsten Matches liegen bei gerade einmal 0,8% DNA-Übereinstimmung und wohnen in den USA: Cousin und Cousine 4. Grades. Mega spannend!
Aber auch Väter haben sich über die Plattform wohl schon wiedergefunden – ganz unerwartet! Alleine dafür hat es sich dann wohl gleich doppelt gelohnt!

Was denkt ihr über das Thema? Würdet ihr einen Test machen lassen? 

[Berufsleben] …würdet ihr wirklich nochmal den gleichen Weg einschlagen?

Gerade auch in meiner Altersklasse (Ende der 20er, Anfang der 30er) stelle ich immer wieder fest, dass man sich noch einmal in einer Umbruchstimmung befindet oder darüber diskutiert, dass man heute nochmal alles anders machen würde. Vor allem wenn es um das Berufsleben und/oder die Ausbildung geht.

Und ich muss gestehen, dass es mir selbst ebenfalls genauso geht: In den letzten Jahren oder besser gesagt im letzten Jahrzehnt haben sich manche Interessen und Vorlieben einfach nochmal so vorschoben, dass ich tatsächlich “alles anders machen würde” – hätte ich mich denn nur damals schon dafür interessiert 😉
Und ich denke genau da liegt für viele das Problem: Man muss sich heutzutage oft schon sehr früh festlegen wie die eigene weitere Zukunft aussieht, vor allem wenn man noch gar nicht so richtig weiß, was man denn wirklich gerne machen würde. Studieren war für mich nie eine Option – ich wollte einfach früh ausziehen und eigenes Geld verdienen. Ein Studium war für mich ohne elterliche Unterstützung damals einfach nicht vorstellbar und wofür dann überhaupt der Abi-Empfehlung folgen?
Also bin ich bereits mit 17 Jahren ausgezogen um erst einmal ein soziales Jahr zu machen. Eine Erfahrung die ich auf gar keinen Fall missen möchte – aber danach wusste ich definitiv auch, dass ich (auf Dauer) nicht im sozialen Bereich würde arbeiten wollen.
Mit 18 habe ich dann meine Ausbildung im kaufmännischen Bereich angefangen, die ich (so eilig wie ich es eben sowieso schon hatte) noch verkürzte und mit 20 Jahren abschloss. Man kann also sagen, dass ich nun seit guten 10 Jahren im Berufsleben stehe und Gleichaltrige, die noch studieren, manchmal schon ein wenig beneide – auch wenn ich weiß, dass das Studentenleben oft nicht so locker ist, wie viele Außenstehende behaupten 😉

(c) https://www.facebook.com/lenzzzphotography

Und nach all der Zeit haben sich natürlich viele Vorlieben geändert – damals war ein Bürojob für mich einfach mega gut vorstellbar (und es ist nicht so, dass ich nicht gerne zur Arbeit gehen würde – das tue ich ♥), aber zwischenzeitlich haben sich vor allem viele kreative Vorlieben bei mir weiterentwickelt. Sei es Makeup, das Schreiben oder auch basteln. Alles zusammen mache ich nun nebenberuflich – was mich zwar oft in Zeitnot bringt, da man alles unter einen Hut bekommen möchte – aber ohne ginge gar nicht! Wenn ich heute nochmal wählen könnte (oder einen kleinen Beitrag im Lotto gewinne, um doch noch den Sprung ins kalte Wasser zu wagen *lach*), dann würde ich wohl nichts mehr in der kaufmännischen Richtung lernen.

Wie sieht es denn bei euch aus? Studiert ihr noch (und wenn ja, was)? Habt ihr schon Pläne für danach? Oder steht ihr auch schon länger im Vollzeitjob-Arbeitsleben? Seid ihr noch glücklich damit? Erzählt doch mal!

Vorsätze – vorsätzlich verdrängen

Eigentlich hatte ich bereits um Neujahr herum überlegt diesen Artikel zu schreiben – der Titel an sich steckte seitdem in meinen “Entwürfen” hier. Andererseits: Gerade um das Neujahr schreiben so viele über (Neujahrs)Vorsätze, ihre Ziele und Träume; da wollte ich mich nicht auch noch mit einreihen müssen und in der Masse untergehen. Das zumindest war mein erster Gedanke dazu.
Die eigentliche Intention war, einen Beitrag über mein eigenes hadern mit “Vorsätzen” zu schreiben und warum ich mir gerade zu Neujahr nichts konkretes mehr für das kommende Jahr vornehme. Denn ich weiß: Es kommt sowieso anders – oder gar nicht.

Warum? Ich halte mich nicht an eigene Vorgaben, solange mir kein großer Schaden dadurch entsteht. Jawoll – die traurige Wahrheit! Wenn ich Ziele habe und etwas verändern möchte, dann tue ich es einfach spontan, weil ein Wunsch und eine Idee gerade da sind. Aber ein festes Vorhaben mit strengem Zeitplan? Oh Gott, ich drehe mich lieber nochmal im Bett herum – und oh! – die neue Serie wollte ich doch auch mal anschauen. Später.


Zumindest tröste ich mich damit, dass ich immer wieder beobachte, dass auch viele andere die sich tatsächlich Neujahrsvorsätze vornehmen, sehr oft und oft auch schnell wieder davon abkommen. Denn es gibt immer gerade etwas anderes, “wichtigeres” zu tun – man verdrängt die eigenen Vorsätze quasi vorsätzlich. Bis sie zu zum wiederholten Jahresende wieder aufploppen.
Dieses “im Kreis rennen” hat mich letztlich dazu veranlasst mir einzugestehen, dass es für mich persönlich absolut keinen Unterschied macht, im neuen Jahr “alles anders und besser” machen zu wollen bzw. es nicht zu wollen. Ich finde es viel deprimierender, auch im Jahr drauf noch das gleiche Ziel zu haben – deswegen stecke ich mir lieber (zugegebenermaßen oft in einer Welle des Tatendrangs) während des Jahres immer mal wieder ein Ziel oder gehe ein Vorhaben spontan an.


Welche Pläne deswegen ein bisschen in der Schwebe stehen?
– regelmäßiger auf meinem Blog zu posten (auf Instagram klappt das ja schon ganz gut – weil schnell – aber naja…)
– den Spagat lernen (also wirklich mit der Mitte auf den Boden kommen, ansonsten würde ich mich zumindest schon mal als halbwegs gelenkig bezeichnen, immerhin an meiner Sportmotivation mangelt es nicht sooo sehr. Nur manchmal. ;-))
– den Onlineshop ausbauen (zum Sport, mit dem Freund Abendessen oder lieber endlich was für den Shop machen? Nun…letzteres steht zu selten in der engeren Auswahl)

Was mich trotzdem motiviert, an aktuellen Vorhaben festzuhalten:
Ich würde jetzt gerne schreiben “Ich!” – aber nein, leider oft nicht wirklich. Dafür zählen sehr groß externe Faktoren. Ein Lob im Fitnessstudio oder gute Ergebnisse im Checkup motivieren mich zumindest auch die nächsten 3-4 Wochen weiter zu machen.
Der zweite Punkt ist: Mir vorzustellen, wie es ist, ein Ziel bereits erreicht zu haben – und sich natürlich darüber im klaren zu sein, dass das nicht von alleine passieren wird. Also nicht weiter drüber nachdenken, sondern machen – und zwar am besten sofort! Dabei ist mir auch klar, dass ich nicht zu viele verschiedene Dinge auf einmal angehen sollte (sonst bleibt so gut wie alles “halbfertig” auf der Strecke), sondern das ich wirklich lieber bei aktuellen Vorhaben zu bleiben, bis ich diese ganz oder zumindest zufriedenstellend erreicht habe.


Wie ist es bei euch? 
Macht ihr euch zum Jahreswechsel noch Vorsätze? Oder lasst ihr alles auch eher auf euch zukommen und packt Dinge lieber spontan an wie ich? Wie motiviert ihr euch – egal ob Jahresvorsatz oder Spontaneinfall? 😉

[Outfit: Pussy Deluxe, Outfit-Fotos: Cat Mason]

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