Mache 2017 zu deinem besten Jahr! (Und alle darauffolgenden auch)

Vor einigen Wochen durchforstete ich mal wieder fleißig meine Timeline, als ich an Aufruf hängen blieb. Es wurden Teilnehmerinnen zu einer Blogparade gesucht – aber nicht irgendeine, sondern ein Thema dass mich thematisch direkt ansprach: Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen suchten nach Bloggern für ihr “Business-Book für selbstständige Frauen“, das ebenfalls noch den schönen Titel “Mein bestes Jahr 2017” trägt. Und wer kennt das nicht? Man nimmt sich im aktuellen Jahr einfach immer wieder aufs neue vor, dass das kommende Jahr das allerbeste wird, man richtig durchstartet und sowieso vieles anders machen will! Ich bewarb mich und hatte fast schon gar nicht mehr damit gerechnet, als die Zusage in mein Email-Fach flatterte – und kurz darauf auch das Buch in meinem Briefkasten.

Das Buch ist großformatig sodass man es auf jeden Fall keinesfalls übersehen kann und fast schon automatisch einfach danach greifen muss – vielleicht liegt es aber auch an dem motivierenden Covermotiv. 😉
Der erste Teil des Buches besteht logischerweise erst mal aus einem Rückblick auf das eigene Jahr 2016. Die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und Selbstreflektion sind meiner Meinung nach auch eine Basis, die unumgänglich ist, wenn man seine Zukunft gestalten möchte. Man stellt nicht nur fest, an welchen Dingen man selbst noch arbeiten muss, sondern auch, welche Dinge man schon richtig gut gemacht hat. Nur die Dinge zu sehen, die schlecht gelaufen sind tut ebenso wenig gut, wie sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Und nachdem ich mir während des Ausfüllens auch mal wieder vorgenommen habe, generell einfach mutiger und spontaner zu werden (wenn es darum geht Leute anzusprechen) und nicht mehr alle Dinge bis zur letzten Sekunde aufzuschieben, ist mir ebenfalls aufgefallen, dass ich bereits ein wenig mutiger geworden bin im Laufe des Jahres. Kleine Schritte, die nächstes Jahr auf jeden Fall weiter verfolgt werden!
Selbstständig unterwegs bin ich ja zeit ein paar Jahren in verschiedenen Bereichen: Als Model, Visagistin, als “Mary Kay’lerin” und als Bloggerin bzw. “Schreiberling” – alles Dinge die doch sehr viel Umgang mit anderen Menschen beinhalten und ein gutes Zeitmanagement, da man sich bei all den unterschiedlichen Jobs auf so viel verschiedenes konzentrieren muss. Manchmal steht mir mein introvertiertes Wesen bei der sozialen Komponente ein wenig im Weg, da hilft es ungemein vor Augen zu haben, wohin man in Zukunft möchte und auch, was man schon tolles erreicht hat – das gibt einen den benötigten Mut für den nächsten Schritt.

Und damit geht es auch im Buch weiter: Der nächste Buchteil dreht sich natürlich rund um das kommende Jahr – 2017! Schön gestaltet blättert man gerne die Seiten um und füllt ganz nebenbei aus, wohin man in Zukunft möchte – und zwar nicht irgendwie (wie es einem oft mal kurz durch den Kopf spukt), sondern ganz konrekt! Denn nur wer konrekte Ziele hat, diese festgehalten und verinnerlicht hat, kann auch darauf zusteuern!

Neben Tipps enthalten die Seiten tolle Übungen und Denkanstöße, wenn es um die eigene Zielsetzung und Veränderungen für die Zukunft geht. Aber auch die Entspannung kommt nicht zu kurz und einem wird zwischen den ganzen Seiten schnell wieder klar, dass ein gut laufendes Geschäft einen zwar erfüllen kann, aber auch ziemlich schnell ausbrennen, wenn man sich nicht auch mal eine Auszeit gönnt. Generell befinden sich in diesem Buch so viele tolle Ideen, Input und Übungen, dass es unmöglich ist hier alle näher zu benennen; aber eins ist klar: langweilig wird es so schnell nicht!

Anbei darf ich euch ein paar Beispielseiten aus dem Buch mit Übungen zeigen:
♥ Uebung_MbJ-2017-12-13
Uebung_MbJ-2017-36-37
Uebung_MbJ-2017-50

Trotzdem möchte ich auch noch ganz kurz meine Lieblingsseiten vorstellen: Die “Be Smart”-Zielsetzung. Man schreibt jeweils das Ziel auf und kann darunter eintragen, was die wichtigsten Schritte sind um dieses zu erreichen. Besonders wichtig: bis wann man es erreichen möchte! Denn ohne verliert man sich schnell in einem “Dann halt nächste Woche, reicht ja auch.” – bis aus der Woche ein Monat wird und aus dem Monat ein Jahr… (Na, wer kennts? ;-))
Ebenfalls schreibt man direkt auf, welche Herausforderungen einen erwarten könnten und wie man diese bewältigen könnte und welche zusätzlichen Ressourcen man braucht. Aber wer kennt das nicht? Man setzt sich ein Ziel und *schwupps* hat man den Gedanken “Was ist wenn…?” und verliert gleich ein wenig Motivation. Doch die wenigstens denken das zu Ende – ja, was ist denn dann? Wunderbar wenn man im Fall der Fälle vielleicht sogar schon die Lösung parat hat! Und *schwupps* ist die Angst doch nicht mehr so groß.

Fazit: Ein tolles Buch für alle selbstständigen Frauen (es würde sich meiner Meinung nach in vielem aber auch für Männer eignen ;-)), die entweder noch auf der Suche nach ihrem perfekten Weg sind oder für bereits fest in der Selbstständigkeit verankerte, die offen sind für Veränderungen oder neue Denkanstöße. Und man kann endlich einmal alles aufschreiben, was einem bisher mehr oder weniger konrekt im Kopf herumspukte – vor allem bei den weniger konkreten Sachen ein sehr wichtiger Schritt, den man ohne kleinen Schubs (in diesem Fall in Form eines Buches) gar nicht so intensiv verfolgen würde. Vielen Dank dass ich dieses tolle Buch testen durfte, ich bin auf jeden Fall mehr als begeistert und habe viel neues gelernt – nicht nur über mein Business, sondern auch über mich!

Wie schaut es bei euch aus? Was sind eure großen oder kleinen Ziele für das kommende Jahr?

P.S. Schaut doch heute auch mal bei Johanna von Ohanaban und Kathrin vorbei, da sie das Pendant zum Buch (das Life & Work-Book) ausprobiert haben. Bei Cindy, Mirjam und Annina gibt es ebenfalls einen persönlichen Bericht zum Business-Book. Es ist immer wieder unglaublich faszinierend wie die gleiche Sache so viele tolle, verschiedene Gedanken hervorrufen kann! ♥

Autumn thoughts [OOTD & Zukunftsgedanken]

Es herbstelt! Endlich!
Auch wenn mir nun wieder dauerkalt ist und ich abends mit Wollsöckchen und Decke auf der Couch sitze (ja, ich bin wirklich verfroren – ich weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn es in ein paar Wochen *richtig* kalt werden sollte…), so hat der Herbst auch einige tolle Seiten!
Angefangen bei den wunderbaren Herbstfarben an Baum & Busch, die sich wunderbar für Fotos eignen, bis hin zu mysteriösen Nebelfeldern und traumhaften Sonnenuntergängen (wenn auch viel zu früh!) ♥
Ebenfalls darf man nun langsam ganz offiziell wieder zu Gebäck (aber bitte noch kein Weihnachtsgebäck, außer man möchte es – wenn’s dann wirklich so weit ist – nicht mehr sehen können) und Glühwein (in meinem Fall Glögi – die finnische Variante; am liebsten mit Rosinen, wer sie mag! *njam*) greifen.
Der Kaffeekonsum wird weniger und dafür gibt es öfter mal einen Tee (gerne auch schwarz, das Koffein muss dann schon sein!).
…aber man wird im Herbst auch melancholischer und nachdenklicher. Zumindest geht es mir so – als ich letztens einen großen und schier endlos langen Vogelschwarm Richtung Süden fliegen sah, fing es an in mir zu arbeiten.
Jedes Jahr auf neue setzen sich Millionen Vögel in Richtung Süden in Bewegung – nur um im darauffolgenden Jahr wieder zurückzukehren, dabei wäre es sicherlich toll einfach in der Wärme zu bleiben, oder? Neben der Nahrung spielen laut Forschern aber auch Gewohnheiten eine Rolle bei der jährlichen Rückkehr.
Ein bisschen wie eine Endlosschleife.
Und genau so fühle ich mich an manchen Tagen, an denen die Nachdenklichkeit mit all ihren Sorgen und Zweifeln Oberhand gewinnt.
Mit 27 bin ich weiß Gott noch nicht in dem Alter um Torschlusspanik zu bekommen und doch – ich habe sie. Wenn ich auf die Gesamtheit meines Lebens zurück blicke, dann habe ich für Außenstehende bestimmt einen mehr als akzeptablen Werdegang, einen guten Abschluss, einen festen Job (und sogar noch drei Nebengewerbe) und eine feste Beziehung (der man bisher das verflixte 7. Jahr zum Glück auch noch nicht anmerkt ;)).
Für mich selbst allerdings möchte ich noch so viel erreichen, dass ich das Gefühl habe, mich ein wenig im Kreis zu drehen – und gar nicht weiß, wo ich anfangen soll – bei all der wenigen Zeit die man noch “Freizeit” nennen kann. Und in so manch stillem Moment, möchte ich einfach alles hinwerfen, um mehr von diesem kostbaren Gut “Freizeit” zu haben und um einfach mal wieder ein paar Wochen am Stück ausspannen zu können – ohne Verpflichtungen und ohne Termine.
Und ganz versteckt der Gedanke:
“Was wäre wenn ich meine Nebengewerbe endlich zum Hauptberuf machen könnte?”
Nur noch das arbeiten, was einem wirklich Spaß macht und die gesteckten Ziele endlich Wahrheit werden lassen. Wer träumt nicht davon?
Den ganzen Tag lang im Traumland mit Kosmetika und Glitzer-Tam-Tam verbringen (fyi: wer es noch nicht mitbekommen hat – eines meiner Nebengewerbe läuft als Visagistin und eines als Beraterin mit Mary Kay), hin und wieder ein schickes Fotoshooting oder eine Show (demnächst seht ihr übrigens tolle Opal-Colour-Haare von mir by Redken ♥) und nebenher noch ein paar Sachen für den Onlineshop basteln oder nähen. Und abends noch ein paar Stunden am ersten eigenen Buch schreiben. Das wär’s!
Doch dann die Zweifel: Der Freund ist schon selbstständig – was passiert wenn ich auch mal schlechte Monate habe? Dann können wir die Miete nicht mehr zahlen.
Deswegen auf Nummer sicher und den Hauptjob behalten.
Vielleicht hat man ja doch noch irgendwann Glück und schafft den Absprung irgendwie anders.
Natürlich wird man dieses Glück höchstwahrscheinlich nicht haben – tatsächlich würde nur der Sprung ins kalte Wasser helfen. Den ich ohne Rücklagen, die ich mir wiederum nicht leisten kann (irgendwas ist immer – und wenn es die letzte Tierarztrechnung über 500€ ist), könnte so ein Sprung doch ganz schön schmerzhaft werden.
Trotzdem: Der Gedanke “Was wäre wenn…?” verfolgt mich gerade in diesen Tagen fast täglich.
Und immer wieder komme ich zu dem Ergebnis: Irgendwann. Gerade ist kein guter Zeitpunkt. Das Risiko ist zu hoch.
Und fühle mich dabei ein wenig wie die Zugvögel, die sich im Kreis bewegen.
Und so vergeht dann Jahr für Jahr – und das “irgendwann” ist natürlich immer noch nicht da.
Dafür wird die Panik immer größer, die eigenen Träume vielleicht doch nicht mehr umsetzen zu können…
“Bowties are cool!” Wer (er)kennt die Vorlage?
Dann mummel ich mich mit einem Buch und mit einem Tee auf die Couch und bin trotzdem dankbar für das, was ich bisher schon habe. Denn ich weiß auch genau: Sobald man ein Ziel erreicht hat, wird man ein neues Ziel haben – und das Spiel geht von vorne los.
Wem geht es an manchen Tagen ähnlich?
Habt ihr eure Ziele vielleicht sogar schon erreicht – oder arbeitet ihr auch noch darauf hin?
Oder wisst vielleicht auch noch gar nicht genau, was die Zukunft bringen soll?
Hose: Mango
Hemdbluse: Reserved
Schuhe: Pimkie
Tasche: Papaya
 

 

[Stereotype-Vorurteile] oder “Vorurteile über Frauen mit zwei Gesichtern.”

Okay, ein besserer Titel ist mir jetzt leider nicht eingefallen (Vorschläge gerne gesehen! ;-)) – dieses Thema liegt mir auf jeden Fall schon seit Jahren auf der Zunge und vielleicht kennt das ja der ein oder andere tatsächlich auch so in der Art. Den Beitrags-Entwurf dazu habe ich schon Anfang des Jahres erstellt – nachdem ich mich mal wieder tierisch über eine bestimmte Aussage geärgert hatte… aber erstmal von Anfang an. Um was geht’s eigentlich?

Grob zusammengefasst geht es um die beiden gesellschaftlichen “Vorurteile”:
– Frau Nr. 1, liebt Kosmetik, styled sich gerne und tanzt daheim zu Popmusik
– Frau Nr. 2, liebt ihre Playstation, trägt gerne einen Casual-Look ohne Schnickschnack und liebt Rockmusik
Typenmäßig würde man Frau Nr. 1 jetzt vermutlich in die Schublade “weiblich-tussig-einfach gestrickt” stecken, oder?
Frau Nr. 2 hingegen bekäme das Prädikat “etwas burschikos-nicht kommerziell orientiert” – um beide Typen mal sehr vereinfach darzustellen.Dabei muss ich wohl keinem sagen, dass das nur die erste Einschätzung zu einer Person ist – “der erste Blick”. Ärgerlich genug, dass viele Menschen generell keinen zweiten Blick wagen – noch ärgerlicher, wenn Leute die man schon länger kennt, einfach nicht von ihren Vorurteilen loskommen möchten. Was manchmal sowohl ganz schön verägernd als auch verletztend sein kann – zumindest wenn man ein etwas empfindsames Wesen hat, so wie ich. Was wohl erklärt, warum ich diesen Artikel unbedingt schreiben möchte – und auf der Suche nach Gleichgesinnten bin 😉

Ich liebe Mode, Kosmetik und eigentlich alles was glitzert! Man weiß, dass ich darüber blogge, gerne Fotoshootings mache und nebenher auch noch mit MakeUp Geld verdiene. Zuhause höre ich die meiste Zeit gerne Popmusik. Meine Kleidung ist meist ziemlich bunt, auf jeden Fall muss immer ein Farbtupfer her. Erfüllt ziemlich Typ Nr. 1 oder? Und erfüllt wohl auch den allererster Eindruck, den viele wohl haben müssen – was nichts schlechtes ist, denn ich liebe diese Dinge wirklich!
Kritisch wird es, wenn die Leute – Leute die man schon länger kennt – einem alles tiefergehende oder “ins Gegenteil” gehende nicht zutrauen. Und ich mich frage: Warum? Darf man denn nicht im pinken Glitzer-Kleid vor der Playstation sitzen, nebenher Popmusik laufen lassen, während man sich abends zu einer Partie Schach verabredet hat?
Klingt ziemlich widersprüchlich? Ist es – oder eben einfach mehr als eine Facette. Mehr als eine Vorliebe und mehr als nur der erste Eindruck, bei dem man niemals bleiben sollte!
Denn manchmal würde ich das “süßes, oberflächliche Mädel” Image einfach ablegen. Aber dann müsste ich mich verstellen, meinen “ersten Eindruck” ändern – und dass das nicht in Frage kommt ist ohnehin klar, oder? 😉

Dabei philosophiere ich so gerne über alle möglichen Dinge (okay, meist mit mir alleine – ansonsten braucht es 1-2 Gläschen Wein), lese gerne Bücher (und ja keine Liebesschnulzen!), spiele gerne Schach, sofern ich jemanden finde, der ebenfalls noch Schach spielen kann (gar nicht so einfach in meiner Altersklasse!), zocke für mein Leben gerne Playstation (nur mehr Zeit hätte ich dafür bitte gerne… ;-), bin ziemlich nerdig und liebe Science Fiction (aktuell im Dr. Who-Fieber!), liebe die Natur und Tiere, gehe eigentlich nicht besonders oft in Clubs (wenn ich die Wahl habe, dann gehe ich lieber einen Nachtspaziergang machen!), höre durchaus neben Klassik und Pop auch gerne mal Metal und Alternatives und träume davon, irgendwann endlich mein eigenes Buch zu schreiben. Und meine eigene Kosmetiklinie zu entwerfen.
Und wer jetzt immernoch denkt, das passt alles nicht zusammen – der sollte definitiv nach dem zweiten Blick auch noch einen dritten wagen!

Neben mir habe ich aber auch Leute kennen gelernt, die das komplette Gegenteil sind – auf den ersten Blick “Typ Nr. 2” – aber auch auf gar keinen Fall zu viel “Weiblichkeit” zulassen möchten, eben um nicht in ein “Tussi-Schema” zu verfallen – gerade wenn man beruflich vielleicht etwas maskuliner auftreten muss, auch um ernst genommen zu werden oder einfach, weil einem das ganze Glitzer-TamTam nicht liegt – vollkommen okay. Da kennt man die schiefen Blicke dann vermutlich, wenn man sich irgendwann mal für einen Lippenstift interessiert – also das Ganze genau in die andere Richtung.

Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass sich manche Denkweisen je ändern werden – aber wenigstens kann ich für heute sagen: Ja, ich habs mir von der Seele geschrieben! Und vielleicht sogar Leute mit ähnlichen Erfahrungen gefunden ♥

(c)  Ryan McGuire

Aber mal ehrlich: Wem geht es genau so? Wer kennt das Gefühl in eine stereotype Ecke gestellt zu werden?

[Bericht/Event] Flaneur Bonn – zurück in die Vergangenheit… ♥

Wenn es etwas in Deutschland definitiv noch zu selten gibt, dann sind es Events für alle Vintage-Fans. Umso gespannter war ich auf das 1. Flaneur Bonn vom 2. – 4. September 2016, welches vom Vintage Flaneur Magazin in Zusammenarbeit mit Birds & Kisses veranstaltet wurde. Hauptsponsor war natürlich die TopVintage Boutique – klar, oder? 😉

Statt fand das Event in passender Kulisse im BaseCamp Hostel – eine süße Indoor-Location mit Wohnwägen als Übernachtungsmöglichkeit bzw. in diesem Falle als Stand- und Warenlager der Verkäufer.

Und so sah das Programm aus:

Freitag, 2.9. 2016

Die Türen zum Wochenende öffnen sich um 18 Uhr.

20:30 Uhr Burlesqueshow mit Belle la Donna

21:00 – 22:00 Uhr Foggy Mountain Rockers

ca. 22:15 Uhr Burlesqueshow mit Belle la Donna

ab 23:00 Uhr noch einmal die Foggy Mountain Rockers

Samstag, 3.9.2016

Die Türen zum Markt öffnen sich um 12 Uhr.

ab 13:00 Uhr Tanzkurs mit den Holly Hoppers

ab 15:30 Uhr Modenschau

ab 17:00 Uhr Miss Wahl mit der Eröffnung durch Belle la Donna (Song)

ab 18:00 Uhr Zucchini Sistaz

Sonntag, 4.9.2016

Die Türen zum Markt öffnen sich um 12 Uhr.

ab 13:00 Uhr Tanzkurs mit den Holly Hoppers

ab 14:30 Uhr Modenschau

ab 16:00 Uhr Miss Wahl mit der Eröffnung durch Belle la Donna (Song)

ab 17:00 Uhr The Cool Cats (The Kölsch Cats)

Zwischendurch hören wir Danny Wünschel mit Gitarre und Gesang

Selbst bin ich erst am Samstag angereist, so dass ich noch einen Teil der Misswahl mitbekommen habe, welche eine wunderbare Vielfalt an Frauen widerspiegelte! Von jung bis älter, klein und groß, mit und ohne Tattoos war dort alles vertreten. Die Gewinnerin wurde dann letztendlich am Sonntag durch die Jury gekührt und darf sich über eine Fotostrecke für das Vintage Flaneur Magazin freuen, für das ich auch schon Model stehen durfte. Herzlichen Glückwunsch Nicole! ♥

 

Meiner einer in einer der vergangenen Ausgaben – danach wollte ich kurzzeitig Stewardess werden 😉

Am Sonntag wurden dann endlich einmal in Ruhe die Stände inspiziert – dort war für jeden etwas dabei: Kleider, Hütchen und Accessoires so weit das Auge reichte. Von der lieben Denise von Puderblond bzw. Arthemis Maskenbild konnte man sich vintagegerecht zurecht machen lassen oder bei Gute Schwester ein kurzes Päuschen bei einem ‘Angesetzen’ gönnen. Wir haben natürlich gleich eine Flasche mitgenommen – mit Schlehen, Blutwurz und Chili auf jeden Fall ein besonderes Tröpfchen. *njam*

Auch kulinarisch wurde vor der Halle was geboten – so gab es sogar einen schwäbischen Stand mit Maultaschen und Kässpätzle. Da hab ich mich in Bonn doch direkt wieder heimisch gefühlt 😉
Eine Übersicht über alle Aussteller gibt es auch nochmals hier.

Ein weiteres Highlight am Sonntag war neben dem Tanzkurs und den tollen Auftritten, die Modenschau, bei der ich ganz spontan ebenfalls noch mitgelaufen bzw. eingesprungen bin. Sooo viele tolle Kleider, da mag man sich eigentlich gar nicht mehr umziehen 😀

Aber seht selbst (Danke an Cat Mason für die Fotos der Show!):

 

Links die liebe Miriam Dovermann vom Vintage Flaneur Magazin 🙂
Petticoatkleider sind zum Fliegen lassen da 😉
Ein echtes ‘true vintage’ Kleid ♥
Ein edles Kleid von Sterling Gold
Und auch Vecona Vintage fehlte nicht – samt netter Begleitung 😉

 

*tschup, tschup*

 

Und noch eine süße Collage von Vecona Vintage selbst, Danke! ♥

Fazit: Alles in allem ein tolles Wochenende unter Gleichgesinnten und so viele wunderbar zurechtgemachte Leute, was ja definitiv auch mit dazu gehört ♥
Einziger Wehmutstropfen: Es hätten gerne noch einiges mehr an Leute kommen dürfen! Also Leute – macht euch 2017 auf jeden Fall auf in Richtung Bonn!

[ANNY] ANNYlovers Event am 09.09.2016 in München ♥

Mal einen Tag im Nagellack-Himmel verbringen? Kann man definitiv – bei ANNY! ♥

Anny hat Blogger und Fans nach München eingeladen, um gemeinsam einen tollen Tag zu verbringen – und natürlich durften wir auch kreativ werden…

Die Fahrt ging für mich von Stuttgart nach München bereits um 7 Uhr morgens los – und das nachdem mir in der gleichen Nacht noch richtig, richtig schlecht war (wohl was falsches gegessen?) – aber wann schafft man es schon mal zu ANNY? Also zusammen reißen und trotzdem los! 😀
Und ich glaube man hat mir auch nicht angesehen, dass ich ein wenig platt von der kurzen Vornacht war – Dank toller Versorgung vor Ort (superleckere Smoothies, Wraps & Obst) ging es mir dann auch ziemlich schnell wieder besser 😉

Das Event an sich fand in einem süßem Raum unweit des Hauptbahnhofs in München statt – und das Erste was man erspähen konnte, waren natürlich Unmengen an Nagellacken in allen Farben – ein Traum! ♥

Insgesamt waren wir um die 15 Mädels, die eingeladen wurden – nachdem wir erstmal leckere Smoothies geschlürft haben, ging es dann auch an den “offiziellen” Teil auf den wohl alle mit am meisten gespannt waren! Denn das ANNYlovers-Event wird jedes Mal anders konzipiert – und nachdem auf dem Tisch schon Farben und Zeichenblätter bereit lagen, versprach der Nachmittag auf jeden Fall sehr künstlerisch wertvoll zu werden 😉

Der Creative Director von ANNY, Frank Gerbert, führte uns zunächst einmal in die Welt der Farben ein und erklärte unter anderem, dass jeder von uns Farben ganz anders wahrnimmt. Diese Tatsache wurde mir bereits vor einigen Jahren bewusst, als ich Kontaktlinsen bekam und die Farben dieser Welt plötzlich viel intensiver wahrnahm als vorher – wow! 😀
Natürlich reichte die Zeit nicht, um sehr tief in die Materie zu gehen – aber zumindest tief genug, um uns dann unsere Aufgabe zu verraten: die Trendfarbe für das Motto des kommenden Sommers zu kreieren! (In Bezug auf das Motto muss ich euch leider noch zappeln lassen, aber es wird unter Garantie eine fantastische Kollektion! ♥)

Jeweils 5 auf 5 Quadrate sollten wir zu diesem Thema aufmalen – natürlich in den Farben, die uns persönlich dazu einfielen. Daraus wird dann wiederum eine Farbe (oder auch mehr – je nachdem wie gut wir uns angestellt haben ;-)) von einer Teilnehmerin ausgewählt, die in die Sommer 2017-Kollektion aufgenommen wird. (…ja, da wurden dann alle plötzlich ein wenig hibbelig *lach*)

Nachdem wir das alles haben sacken lassen … mussten wir natürlich erstmal was trinken und essen. Denn mit leerem Magen kreativ werden, geht einfach nicht! 😉 Danach gings dann aber ruckzuck an die Arbeit und ans fleißig Farben mischen. Während manche es tatsächlich schafften, viele 5×5 Quadrate zu malen, reichte mir die Zeit gerade so für eins – immerhin musste ich jede Farbe erstmal durchdenken und mir überlegen, inwiefern sie für mich zum festgelegten Thema passt und vor allem, wofür die jeweilige Farbe für mich persönlich steht.

Alszu schnell verging die Zeit, abschließend durften wir dann noch alle unsere kreativen Malereien vorstellen. Da stand keiner dem anderen nach und es wird ganz bestimmt eine schwierige Entscheidung für ANNY eine Farbe auszuwählen 😉 Es bleibt also nach wie vor spannend!

Nach all der kozentrierten Arbeit braucht man natürlich auch noch etwas zur Entspannung – Nagellacke! Nachdem ich im Vorfeld den Gedanken hatte, dass wir ja vielleicht einen Lack mit nach Hause nehmen dürfen, wurde ich eines besseren belehrt: wir durften alle Lacke mit nach Hause nehmen! Also die Aufsteller vor Ort fleißig plündern! *puh* Und ja: Kurz herrschte Stille im Raum, während alle wohl überlegten, ob sie sofort aufspringen und losrennen sollen, bevor es die anderen tun! 😀 Mein Weg führte natürlich als allererstes zu meinem “flamingo fashion” – als Flamingofan funktioniert bei mir auch die Produktpsychologie mit Namen immer ganz wunderbar *lach* …aber natürlich ist auch die Farbe toll! 😉

Eine Momentaufnahme vom großen Gewühle gibt es auf der Instagram-Seite von ANNY zu “bewundern”: Habe ich die Farbe denn schon? Egal, einpacken!

…nachdem dann das erste schlechte Gewissen beruhigt war (“…darf ich wirklich so viel mitnehmen?!”) wurde das Tütchen fleißig voll gepackt. Die Ausbeute könnt ihr unten bestaunen, sowie meinen “flamingo fashion” – neben “opalescent” mit meine neue Lieblingsfarbe von ANNY.

 

 

 

Und last but not least der wunderbare flamingo fashion in Action ♥

 

Fazit: Ein unterhaltsamer, kreativer Nachmittag mit dem lieben ANNY-Team und mit vielen lieben Nagellack-verrückten Mädels! Danke für den wunderbaren Nachmittag, der mich in den Farben-Himmel führte und mich auf dem gesamten 3-stündigen Rückweg mein pinkes Tütchen mit Argusaugen bewachsen ließ! 😀

P.S. Nagellack-Fanatikern empfehle ich übrigens gerne einmal bei der lieben Steffi von www.frischlackiert.de vorbei zu schauen – dort gibt es nun auch einen Event-Bericht vom Wochenende und sooo viele Nagellacke 😉

Myriam von M – Spendengala “Fuck cancer!” in Stuttgart am 07.05.2016

 

“Ein großes Ereignis wirft seinen Schatten voraus. Am Sonnabend, den 07. Mai 2016, findet die große Spendengala zugunsten „Fuck Cancer“ by Myriam von M. in der exklusiven Carl Benz Arena statt.
Myriam von M. kann zweifelsohne als eine Heldin des Alltags bezeichnet werden. Als selber Betroffene hilft sie da, wo Hilfe gebraucht wird. So sammelt Sie unter anderem Spenden, um erkrankten Menschen Herzenswünsche zu erfüllen, wie zum Beispiel für Projekte wie den „Wunschexpress“ mit dem sie im Dezember 2015 jeden Tag einen Herzenswunsch erfüllt hat.

 

Exponierte Vertreter aus Wirtschaft, Politik, TV, Kultur, Sport und zahlreiche Pressevertreter haben ihr Erscheinen bereits angekündigt. Alle Teilnehmer können sich auf ein attraktives Rahmenprogramm und ein Feuerwerk an Highlights freuen. Ein exquisites Gala-Buffet rundet den Abend ab.”
(Event-Text)

Myriam von M’s Aktivitäten und auch der dazugehörigen Facebookseite folge ich nun schon einer ganzen Weile – da war es selbstverständlich bei der Spendengala, die in meiner Stadt stattfand, vorbei zu schauen.

 

Links: Myriam von M, rechts ich

 

Um 19 Uhr hat es klassisch mit einem Red Carpet Empfang begonnen – im Untergeschoss konnte man also erst einmal gemütlich etwas trinken oder im Obergeschoss als Presse nacheinander die eintrudelnden Promis und VIPs fotografisch festhalten. Unter anderem waren mit dabei Martin Kesici + Band, Sarah Nowak, Anna Maria Kaufmann (u.a. “Phantom der Oper”), Prince Amaho (der mich fast umgerannt bzw. “umgelaufen” hat *puh*) und Julian F. M. Stoeckel.

Die Location in der Carl Benz Arena

Um 21 Uhr ging es dann aber endlich mit dem offiziellen Veranstaltungsteil los, auf den ich schon richtig gespannt war – mit Vorträgen, Show Acts und einer Modenschau klang der Abend mehr als vielversprechend! 😉
Mit einem Gesangsduett eröffneten Frau Kaufmann und Ricardo Marinello die Spendengala – im Anschluss folgte natürlich eine Vorstellung des Projektes “Fuck cancer” sowie eine Rede von Myriam, die wirklich ergreifend war, vor allem als sie über Liza erzählte (-> siehe unten). Etwas später am Abend gab es sogar noch die Premiere ihres “Fuck cancer”-Songs zu hören! Im Moment kann man auf ihrer Seite übrigens noch einen Part im geplanten Musikvideo gewinnen.

Zwischendurch gab es dann noch einmal eine Pause mit Buffet und fast direkt im Anschluss die heiß ersehnte Fashionshow mit Stücken aus dem Shop von Myriam – natürlich geht der Erlös komplett in das Projekt!
Die Bühne wurde immer zu zweit betreten – und zwar jeweils mit einem Promi-Model-Duo. Wobei alle Modelle selbst Erkrankte sind – und wer jetzt denkt, Erkrankte verstecken sich sicherlich Zuhause: nein! Sie sprühen vor Lebenswillen und haben den kurzen Laufsteg wirklich zu einer kleinen Feier werden lassen – sooo toll! Und da ich selbst schon oft auf dem Laufsteg stand, kann ich wirklich nur sagen: ihr habt das alle super gemacht und ich habe sehr, sehr gerne zugeschaut – vor allem, weil es eine so ungezwungene und Show mit Persönlichkeit war! ♥

Deswegen folgen an dieser Stelle direkt einige Fotos davon (Danke an meinen lieben Cat Mason für den Großteil davon – ein paar hab ich aber auch scharf bekommen *puh*!)

 

 

 

 

 

 

Auch wenn ich dann doch mit einem weinenden Auge zugeschaut habe – Liza – deren großer Wunsch es war, an der Show teilzunehmen und die bereits extra von Berlin nach Stuttgart gereist war, musste am gleichen Tag ins Krankenhaus eingeliefert werden, da ihr Zustand sich rapide verschlechtert hatte. Ich glaube nicht nur Myriam standen bei dieser Verkündung die Tränen in den Augen, sondern auch vielen anderen und mir sind sogar die Tränchen gekullert. Erst am Vortag hatte ich gelesen, dass Liza unbedingt noch dabei sein möchte und alles organisiert wurde – doch bereits bei den Worten “Und jetzt leider noch eine traurige Nachricht…” war mir klar, um was es gehen wird.
Mein Partner Cat und ich wollten ihr am Morgen darauf noch die entstandenen Bilder zukommen lassen, damit sie wenigstens etwas zum Anschauen haben würde – aber auch das hat sich dann nicht mehr ergeben können :'( Liza – ich hätte dich gerne noch auf der Bühne gesehen und ich hoffe, das wenigstens ein Teil deiner Familie mit in Stuttgart war – so weit weg von Berlin und dann die rapide Verschlechterung… ich hoffe, du weißt da oben, dass alle an dich gedacht haben, nicht nur in der extra abgehaltenen Schweigeminute sondern auch den restlichen Abend! (Und Martin Kesici hat sogar extra noch “Angel of Berlin” gesungen ♥)

 

Mehr oder weniger zum Abschluss des Abends gab es dann noch eine Verlosung zugunsten ‘Fuck cancer!’ – leider war der Abend schon weit vorangeschritten, dem Zeitplan hinterher und natürlich hatten alle gegessen und die Motivation schien bei vielen schon nicht mehr vorhanden gewesen zu sein, sich daran richtig zu beteiligen. Persönlich hätte ich die Verlosung direkt vor dem Essen angesetzt (aus Sicht einer auch im Veranstaltungsmanagement Arbeitenden…;-)), so spät am Abend und nach dem Essen ist leider bei vielen die Luft einfach ‘raus.

Ich 😉

Parallel ist den Abend über aber ebenfalls eine Spenderbox herumgegangen, leider habe ich noch nicht mitbekommen, wie viel letztendlich gespendet wurde, aber ich hoffe es kam mit der Verlosung genügend zusammen, um wenigstens ein kleines Plus zu erzielen! Nachdem wohl nicht jeder gespendet hat oder kein Bargeld dabei hatte (auf einer Spendengala eigentlich ein Muss…oder alternativ wenigstens ein Scheck, auch wenn das wohl schon wieder etwas altmodischer ist ;-)), habe ich mich auch gefragt, warum diese Leute letztlich überhaupt anwesend waren. Ganz ehrlich – eine Spendengala ist nicht nur dazu da, um durch Reden auf diese Krankheit (oder sich selbst) aufmerksam zu machen und wach zu rütteln – sondern zum spenden! Dabei sagt keiner, das direkt eine Unsumme gespendet werden muss, denn auch “Kleinvieh macht Mist” – aber ich möchte mir die Gefühle der Einsammelnden (die natürlich auch selbst Betroffene waren) nicht vorstellen müssen, wenn dies lapidar abgelehnt wird, weil man kein Bargeld oder nur eine EC-Karte dabei hat und den Eindruck macht, da auch nicht wirklich Interesse dran zu haben.
Sollte ich je auf einer “Spendengala” mein Geld vergessen, dann würde ich mich direkt online auf mein Konto oder über Paypal einloggen und spenden, weil es mir unendlich peinlich wäre! Und in Zeiten des mobilen Internets (und wenn nicht am eigenen, dann am geliehenen…es gibt ja auch noch Leute ohne Smartphone ;-)) ist sowas in weniger als fünf Minuten erledigt. Näheres dazu könnt ich aber auch auf der Facebookseite nachlesen, dazu möchte ich mich nicht noch näher äußern – außer, dass ich als Presse mit Stehplatz ganz hinten, alles gut im Blick hatte und mir manche leider wirklich sehr gelangweilt und viel zu desinteressiert erschienen, sodass auch ich mich mehrmals am Abend gefragt habe: Was macht ihr hier eigentlich?!

 

Aber natürlich war das dennoch eher der kleinere Teil, es waren auch unglaublich viele motivierte Leute mit dabei – nicht zuletzt auch die vielen ehrenamtlichen Helfer! Das es wohl kurzfristig auch noch zu einer Trennung vom Veranstalter “ImPose” kam, hat man dem Abend nicht angemerkt und es war alles in allem ein wundervoller Abend!
Lediglich die späte Verlosung war ein Wermutstropfen und die etwas träge laufenden Spenden (auch wenn ich wie gesagt hoffe, dass es sich trotzdem gelohnt hat!). Danke Myriam für den tollen Einsatz und den tollen Abend!

 

Kennt ihr denn jemanden, der an Krebs erkrankt ist oder habt ihr sogar schon jemanden daran verloren? Mein erstes Erlebnis mit dieser furchtbaren Krankheit hatte ich mit 6 Jahren in der Grundschule – als ein Klassenkamerad (ebenfalls gerade einmal 6 Jahre alt) an einem Tumor starb. Nur wenige Tage nachdem ich mich geweigert hatte, eine seltene Karte aus einem Trading Card Game mit ihm zu tauschen…danach habe ich mich furchtbar lange sehr, sehr schlecht gefühlt deswegen! Auch einen Arbeitskollegen habe ich schon an die Krankheit verloren, eine weitere Kollegin hat die Krankheit zum Glück erstmal besiegt.

Bitte denkt aber immer daran: Lebt jeden Tag, als könnte es der Letzte sein! Und bitte (vor allem liebe Frauen): nutzt unsere kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt, mindestens einmal jährlich! Vieles ist früh erkannt noch gut behandelbar; aber je später entdeckt, desto schlechter oder unmöglich die Chance auf Genesung… also auf, auf!