Buch-Review: “Das Lied von Eis und Feuer – Die Herren von Winterfell” von George R.R. Martin (Game of Thrones)

Ich schätze die meisten von euch haben zwischenzeitlich schon einmal von “Game of Thrones” – der Serienadaption der Bücher – gehört. 
Vorab muss ich sagen: Ich habe bei Erscheinen der ersten Folgen in Deutschland zwei davon gesehen – und war: nicht begeistert! Nachdem der Hype aber immer weiter anhielt und ich ja oft von Büchern begeistert bin und mit der filmischen Umsetzung nicht mehr so viel anfangen kann, wollte ich den Büchern dann wenigstens eine Chance geben. 😉 
Daher hier mein Review zum ersten Band (der im Original übrigens schon 1996 erschien!), von bisher insg. 10 Bänden (eigentlich 5 Bände, in Deutschland wurde jeder Band zweigeteilt ;)) – und es ist immer noch ein Brocken!).
© Blanvalet

Zur Story (Kurzzusammenfassung vom Verlag Blanvalet):
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!


Meine Meinung:
Mit 576 Seiten und für 15€ ein richtiger Brocken zu lesen – und das ist ja vor allem auch erst der Anfang. Für echte Leseratten aber natürlich kein Problem, ich hatte den Band auch in wenigen Tagen durch, nachdem ich jeden Abend im Bett noch einige Seiten gelesen habe 😉

George R.R.’s Schreibstil besticht – zumindest mich – von der ersten Seite an: Sehr detailiert geschrieben – aber doch niemals langweilig – nimmt er uns im ersten Band vorwiegend mit auf die Reise nach Winterfell und dessen Herrscher und Familie. Alle paar Seiten wird die Geschichte jeweils aus der Sicht eines anderen Charakteres weiter erzählt – so dass auch dort niemals langeweile aufkommt und einem die Charaktere jeweils noch mehr ans Herz wachsen – oder eben auch nicht. Denn: Jeder Charakter hat wirklich Charakter! Die Figuren sind so genau ausgearbeitet, dass man tatsächlich richtig mitfiebert und sich gut hinein versetzen kann. Einzig die “Eindeutschungen” finde ich etwas unnötig – aus dem Namen “Jon Snow” einfach “Jon Schnee” zu machen, finde ich heutzutage nicht mehr unbedingt nötig wenn es um Namen (oder eben auch Orte o.ä.) geht.

Auf Grund der detailreichen Beschreibungen, der Perspektivwechseln und vor allem auch der enorm vielen Charakteren, die in den Büchern vorkommen (und deren Stand zueinander, sowie allerlei politischer Verflechtungen), ist das Buch auf gar keinen Fall einfach “mal so” nebenher zu lesen und erfordert definitiv Konzentration. 
Vor allem ist das Buch auch sehr ‘erwachsen’ geschrieben – so geht es auch mal gewalttätiger zu, man durchlebt Trauer und Leid, aber auch Freude mit den jeweiligen Charakteren und so manchem möchte man dann auch selbst gerne mal einfach eine Ohrfeige geben! 😉 
Denn das Buch ist definitiv nicht vorausschaubar geschrieben und bezieht niemals “Stellung” zu einem Charakter, sondern der Schreibstil ist diesbezüglich sehr neutral gehalten, so dass man tatsächlich nur seine ganz eigene Meinung zur jeweiligen Partei und zum jeweiligen Charakter bilden kann und muss. 

Fazit
Eine Buchreihe, die ich auf jeden Fall jedem ans Herz legen mag, der es gerne detailverliebt mag und auch vor vielen Charakteren und Verzweigungen nicht zurückschreckt. Vor allem kann es auch gut mal passieren, das der ein oder andere Charakter umkommt, verschwindet, etc. pp. – damit sollte man leben können, ohne das Buch erbost zuzuklappen und nie wieder weiterzulesen 😉
Von mir gibt es auf jeden Fall beide Däumchen hoch! (…und viiiielleicht schaue ich mir irgendwann auch nochmal die Serie an. Vielleicht.)

Glamour Pink Carpet Event bei Görtz am 21.05.15 in Stuttgart

Es war wieder so weit: Das Pink Carpet Event von Glamour und Görtz in Stuttgart stand wieder an!
Nachdem ich bereits vergangenes Jahr im November mit dabei war, war ich umso gespannter wie es beim zweiten Mal werden würde.
Zuerst hat meine letztjährige Begleitung, die liebe Franzi, dieses Mal zwei Plätze gewonnen – und erst wenige Tage vor dem Event kam dann tatsächlich auch noch bei mir eine Zusage. Spontan haben wir dann also noch unsere +1-Plätze an eine Freundin und meinen Freund vergeben 😀
Nun aber zum Event:

Letztes Jahr wurde der Görtz für “normale” Kunden zugemacht – und es gab bereits um kurz nach Beginn um 17 Uhr eine Schlange vor dem Laden. Das hatte ich dann natürlich auch diesmal erwartet, aber: Nichts. Normale Gäste gingen ein und aus – dafür gab es auch vor dem Laden keine Schlange und man konnte sich direkt das Eintrittsbändel abholen.

Franzi & ich

Es gab dieses Mal auch wieder Cocktails (*njom*) und natürlich den obligatorischen Goodie-Bag! 😀 Aber: Keine Fotobox – schade, schade. Dafür gab es Aufkleber auf dem Boden, auf denen man einen “Shoefie” machen konnte. (s.o.)

Model und Zukkermädchen

Ebenfalls wieder: Eine kleine Modenschau – allerdings nur drei Druchgänge mit jeweils nur drei Modellen. Leider wirklich sehr, sehr kurz – und auch von den Modellen hätte ich mir auch diesmal mehr “Zuschauermotivation” gewünscht, was Ausdruck, Posing und “über den Laufsteg rennen” (ja, es ging wirklich schnell!) angeht. Aber wahrscheinlich bin ich da einfach schon zu sehr in der Materie *lach* Nichtdestotrotz: Zuschauen hat Spaß gemacht – vor allem da noch die liebe Bloggerin Zukkermädchen mit dabei war und das Ganze mit Kommentaren zu den Outfits versehen hat.
Statt einem Benefit-MakeUp Counter gab es diesmal bareMinerals vor Ort. Die Abwechslung rechne ich dem Event auf jeden Fall wieder an :).

Tina bei bareMinerals

Letztes Jahr hatte ich bereits Schuhe anprobiert, die es dann nicht mehr in meiner Größe gab (auch nicht, als ich danach nochmal ‘abseits des Events’ da war *snief*) und auch dieses Jahr hatten sowohl ich als auch Franzi kein Glück mit unserer Schuhwahl… allerdings dieses Mal, da mir der Schuh zu groß und vor allem auch zu weit war. Eine 36. Was natürlich im Umkehrschluss hieß: Gibt’s nicht mehr kleiner. Schade. 😉

Sooo tolle Schuhe. Sooo viel zu groß *snief* 🙂

Görtz war ebenfalls überall mit tollen Sprüchen dekoriert, die wunderbar zu Selfies einluden! Das machte die Fotobox dann auch fast wieder wett 😉

…beim Gehen dann noch kurz die Goodie-Bag eingesammelt und direkt einen Blick hinein geworfen – diesmal war es statt einem Tütchen direkt ein Sportbeutel mit süßem Spruch (der jetzt bei mir immer mit zum Aerial Hooper und Pole kommt…;)); außerdem:
– die aktuelle Glamour (natürlich) – habe ich als Abonenntin natürlich schon, sie findet aber sicherlich einen neuen Besitzer unter den Kolleginnen
– zwei Proben von bareMinerals (Maskara und Foundation)
– ein Bleistift (kann man immer gebrauchen ;))
– wie letztes Jahr schon, wieder ein Handtaschenhalter (falls ihn jemand möchte, einfach melden!)

Im Vergleich zum Herbstevent im Vorjahr also ziemlich viel weniger und inhaltlich absolut nichts besonderes. Wobei der schicke Sportbeutel es wieder wett macht – den hat nicht jeder. 😉

Fazit: Das Vorjahresevent im Herbst war cooler. Trotzdem war es ein entspannender Schuhstöber-Abend mit leckeren Cocktails. Ich komme gerne wieder, wenn es mir wieder vergönnt sei! 🙂

Retro Classics Messe 2015 mit sKorpia-Xtrem-Fashion in Stuttgart

Monja, Lilly, Eki, Daria, Nicky, ich (Daniela/Noise Noire), Elaine, Isabell und Ariane (Designerin) ♥
Foto: (c)www.presseprojekte.de

Wow, was für ein Wochenende auf der Retro Classics in Stuttgart!
Samstag und Sonntag standen jeweils 3 Shows von sKorpia-Xtrem-Fashion auf der Messe an – das hieß an beiden Tagen um 6 Uhr aufstehen, um ja um 11 Uhr “ready to go” für den ersten Auftritt auf der Bühne in Messehalle 4 zu sein. An dieser Stelle auch nochmal einen herzlichen Dank an unsere Stylisten (“Puderluder”) Nina, Ela und Carmen!
Der Weg von der Umkleide (Messegang) zur Bühne war “etwas” weiter und da pro Show und Model jeweils drei Outfits standen (bei 6-8 Modellen), war das Gerenne in den Heels dementsprechend groß zwischen Umkleide <-> Bühne (Sprint! Unterwegs schonmal die Hälfte ausziehen – manch’ Besucher hats vielleicht gefreut ;)) – genauso wie der Muskelkater, der mich heute doch ziemlich zu einer Watschelente werden ließ! 😀
Zwischen den Shows hatten wir dann noch Zeit uns die schönen Oldtimer (meine Highlights: alle pinken/rosanen Autos, sowie das “Zurück in die Zukunft”-Auto) näher anzuschauen und auch dort noch ein paar gemeinsame Fotos um und in den Autos zu machen. Nicht zuletzt waren wir als Reto-Mädelstruppe dann jeweils bei den Fotos zur Preisverleihung mit Jochen Mass gut eingespannt, den bei solch Anlassen dürfen die hübschen Mädels mit auf den Fotos natürlich nicht fehlen – genauso wenig wie tolle Autos 😉
Alles in allem verging das Wochenende zwischen Umkleide, Shows und Fototerminen aber wie im Flug (und eine Stunde wurde dank Zeitumstellung zwischendurch auch noch “geklaut”) – es waren zwei wunderbare Tage mit den Mädels und ebenfalls an der Stelle nochmal vielen Dank an die Designerin Ariane für die tolle Zeit! ♥

Die sKopria-Crew mit Gewinnerauto und Jochen Mass.
Foto: (c)Timo Kähler
Gewinnerauto und viele, viele Mädels – in der Mitte ich 🙂
Foto: (c)www.presseprojekte.de
Erdbeer- und Bananenprinzessin ♥
Mit wunderbaren “Widderröllchen” – Danke an C.J. Visagistic fürs einrollen 🙂
Und hier ebenfalls noch das Video zu einem der Durchgänge am Samstag ♥

Fotografie: “Ich bezahle doch nicht…!!!” – warum ‘TfPs’ und ‘Pays’ gleichermaßen ungut & gut sind…

Modelle sagen: “Nein, ich bezahle doch den Fotografen nicht (wenn es so viele andere auf TfP machen)!”
Fotografen sagen: “Nein, ich bezahle niemals ein Model (mein Equipment ist doch viel mehr wert als die Klamotten des Models)!”

Eigentlich sollte man meinen, damit wäre alles geklärt: Model zahlt nicht, Fotograf zahlt nicht => TfP?

Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Dabei ist alles eine Frage des “Gegenübers”.

Vorab mal zur “Fotografen-Seite”:
Natürlich sind Fotografen genervt, wenn ständig Modelle ihre “Ich bin am 1. April bei dir in XY – du kannst mich buchen für XY€.” Mails verschicken oder dergleichen.
Doch: Pauschal sehe ich die Rechnung “Meine Sachen sind mehr wert als deine” nicht immer zwingend zielführend. Natürlich ist eine Fotoausrüstung so gut wie immer teurer, als die Kleidung des Models. (Hmm, wobei ich zuhause immerhin auf eine Kamera mit Objektiv(en) komme, wenn ich mal zusammenrechne *lach*) Doch: Das Equipment macht nicht zwingend einen guten Fotografen aus, genauso wenig die Kleidung das Model. Da steckt doch viel mehr dahinter!
Wenn ein Fotograf sagt: Nö, ich bezahle keine Modelle (mehr), weil ich das Können und die Erfahrung habe oder einfach noch mit ein paar Anfängermodellen weiterüben möchte – klingt logisch. Nimmt keiner krumm.
Trotzdem stelle ich mir dann oft vor, wie Frau Coco Rocha vom Fotografen abgewimmelt wird: “Neeeee…mein Equipment ist doch viel teurer!” *lach*
Dabei ist die Rechnung doch sooo einfach: Beide Parteien arbeiten auf TfP, weil beide Parteien von den Aufnahmen profitieren und die Arbeit des jeweils anderen schätzen. Oder: Eine Partei sagt der anderen aus fotografischer Sicht nicht zu (beim Model kann es ganz schlicht und einfach “der Typ” sein) – eine Seite bezahlt, in dem Fall weil es dem Fotografen-Portfolio etwas bringt *genau* mit diesem Model zu arbeiten – coole Posings, abwechslungsreiche Mimiken, tolle Klamotten die nicht ganz von der Stange sind – wobei selbst H&M Sachen an einem richtig guten Model cool wirken können! – und einfach ein ansprechender Typ.
Natürlich: Wenn ständig Modelle anfragen, die weder das eine noch das andere haben und können und man sich denkt: “Nein, so gut ist sie einfach noch nicht, um honoriert zu werden.” – klar, mit der Zeit nervt es. Aber die Equipment-Aufrechnung hat damit – aus meiner Sicht – einfach mal begründungsmäßig nichts zu tun.

Zur “Model-Seite”:
Grundsätzlich gilt: Geht doch bitte nicht immer davon aus, dass jeder Fotograf kostenlos arbeitet – vor allem nicht, wenn es auf der Sedcard steht, die man (mal wieder) nicht gelesen hat! (um es wahrheitsgemäß und etwas zu verallgemeinert zu sagen)
Die Aussage “Ich zahle doch keinen Fotografen!” kann gerade einen Berufsfotografen doch sehr treffen und verärgern – genauso gut könnte ein Chef sagen: “Ich zahle doch meine Arbeitnehmer nicht! Denen macht die Arbeit doch Spaß und die kommen doch jeden Tag freiwillig wieder…!”
Natürlich muss man auch hier in erster Linie nochmal zwischen Hobby- und Beruf unterscheiden – aber auch da gilt zum Teil das oben geschriebene: Hat der Fotograf soweit sein Portfolio gut befüllt, muss man als Model den Fotografen direkt überzeugen können. Da reichen keine halben Sachen – nur coole Klamotten: toll. Mehr als 10 Posen und mehr als 10 Ausdrücke: auch toll. Aber nur eins von beidem dürfte dem erfahrenen Fotografen nicht reichen – da ist als Model also definitiv eine gute Selbsteinschätzung gefragt! Und vor allem kein “Das bekomme ich doch auch (irgendwie) hin!”, wenn man noch nichts in der Richtung vorzuweisen hat. Und im Endeffekt kann man prinzipiell zwar sogar alles nötige mitbringen, ist dann aber eben doch gerade nicht der passende “Typ”. Ja, Fotografie kann sehr oberflächlich sein – aber Fotografie ist ein stückweit auch Kunst und das “Kunstobjekt” muss eben zur Vorstellung im Kopf passen – immerhin will man als Fotograf das Bild nicht nur 80%, sondern mindestens 110% umsetzen! Mit einer Absage sollte man also bei einer Tfp-Anfrage *immer* leben können (und sich dessen vor einer Anfrage auch bewusst sein, anstatt bis ans Lebensende eingeschnappt zu sein ;)) und damit komme ich auch wieder zurück zum obigen Text: Natürlich ist die Auswahl an Fotografen, die oft oder ausschließlich auf TfP arbeiten groß – natürlich kann man sich sagen: Gehe ich halt woanders hin! Aber: Hat der Fotograf so tolle Arbeiten, dass es langfristig einfach eine gute Investition für dein Portfolio darstellt und die man nicht mal eben irgendwo ein zweites Mal so findet? Warum dann nicht wirklich mal über einen bezahlten Auftrag nachdenken? Fotos währen eine Ewigkeit – im Vergleich zu Essen, Technik, Klamotten und so vielem mehr, für das wir unendlich viel Geld übrig haben – gerade da sollte man doch eher bereit sein zu investieren, denke ich.
Und, gerade Berufsfotografen müssen von den Einnahmen leben können – das fängt mit Miete an, geht weiter mit den Versicherungen (die viel höher sind als bei einem normalen Angestelltenverhältnis) und natürlich kostet auch das Equipment einiges. Essen wäre von Zeit zu Zeit auch nicht schlecht, wenn man gerade mal nicht an Photoshop sitzt. Natürlich gibt’s da nichts zu verschenken. Und selbst die, die nur hobbymäßig fotografieren oder modeln, verlieren immerhin auch ihre kostbare (Lebens)Zeit dabei. Die grundsätzliche Haltung sollte daher bei jedem TfP nicht sein: “Juhuuu, ein kostenloses Shooting!”, sondern: “Wow, da investiert einer Zeit (und Geld) in mich – Danke!”. Und gerade ein “Danke” ist ja dann auch das Mindeste…und selbst das geht – leider – viel zu oft verloren, weil ja alles irgendwie ganz “selbstverständlich” geworden ist…

Fazit: Ganz grundsätzlich muss das “Niveau” (und ja – auch das ist eine sehr objektive Sicht) der beiden Parteien zusammenpassen. Tut es das nicht (und es reicht, wenn es eine Seite der beiden Seiten so sieht ;)), dann kommt man eben nicht zusammen oder über eine bezahlte Arbeit. Eigentlich sooo einfach, wenn die Leute endlich mal lockerer werden würden – nicht jedes “Nein” persönlich nehmen würden (denn: das ist es nicht! Ich schreibe so vielen Leuten “Nein”, obwohl ich sie mag oder sogar persönlich kenne – aber Arbeit ist Arbeit und privat ist privat! Und das sind im Normalfall zwei paar Stiefel ;)). Und ja, das hier ist vor allem auch meine persönliche Sicht der Dinge (ist klar – mein Blog :p). Aber trotzdem liebe Leute: Keep calm and take photos!

“Nur die Harten kommen in den Garten…”

Seit Jahren frage ich mich immer und immer wieder, warum die Leute sich einfach immer verhalten wie…ja, wie Leute – wie Menschen. Wahrscheinlich wird der ein oder andere mich jetzt als Misantroph verschreien, aber immer wenn ich die Phrasen “Was ist das nur für ein Mensch?” oder “Zeig doch mal ein bisschen Menschlichkeit!” höre, muss ich denken: Tut derjenige doch; denn ‘menschlich’ sind für mich inzwischen Neid, Missgunst, Kriegswillen und viele anderen – nicht wirklich positive – Dinge. Aber: Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht auch genügend und liebevolle Leute gibt – ganz bestimmt, ich kenne ein paar dieser Art und dafür bin ich sehr dankbar!

Was mich in letzter Zeit mal wieder quält ist eher die – unveränderliche (und deswegen ärgere ich mich über mich selber, dass ich mich mit sowas überhaupt quäle!) – Tatsache, dass mir die ganzen “Menschen” oft ganz schön an die Nieren gehen. Mein eigenes Kredo ist immer: Gehe positiv auf andere zu, sei offen, versuche zu helfen soweit es geht, sei ehrlich und sei für andere da.
Wenn ich dann hinterrücks wieder höre, dass von Leuten Dinge über mich erzählt werden (teilweise sogar recht amüsante, so ist es ja nicht! ;)), dann bin ich kurz verletzt und dann verwundert: Sinn = Neid? Verletzenwollen? Rufschädigung? Inzwischen kenne ich eine handvoll Leute (man hat seine Quellen! ;)), von denen ich weiß, das sie etwas herumerzählen und oft auch was- sei es über mich oder über meine Liebsten. Aber darauf angesprochen habe ich keinen davon – das bleibt bei mir im Hinterstübchen. “Bedeckt halten” lautet meine Taktik – man weiß ja nie – aber manchmal wüsste ich schon sehr gerne, was sich die einzelnen Personen dabei denken. Vor allem wenn man ganz lieb miteinander plaudert und alles super scheint und in meinem Hinterkopf eigentlich immer wieder das “rote Ausrufezeichen” aufleuchtet. 😉  [Natürlich geht es dabei nicht um ein persönliches “War mir nicht so sympatisch!” von irgendwem – das sei jedem gegönnt, denn nicht jeder muss sich grün sein. ;)]
HA! Jetzt werden einige von euch aufgestöhnt haben und denken: Ohje, jetzt fängt die Nummer hier wieder an! Komme damit klar, Mädel, so ist die Welt!
Und ja, ihr habt Recht! Ich bin nicht blöd, wurde viel zu früh sogar schon der Tatsache gewahr, dass die Welt ganz schön böse ist, aber: ich komme mal mehr und mal weniger damit klar. Heute viel besser als noch vor einigen Jahren. Ich habe das alles akzeptiert – aber nach wie vor den Wunsch, aber nicht die Hoffnung (!), dass sich die Menschen vielleicht doch noch irgendwann ändern mögen… spätestens mit dem nächsten großen Knall (oder alternativ auch einem Atomkrieg…) 😉

Aber um zu meinem Hauptthema zurück zu kommen: Wo sind eigentlich noch die Leute, die genauso denken und fühlen und vor allem versuchen sich nach dem Motto “Was du nicht willst das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.” zu verhalten? Natürlich sind alle auf Nachfrage oft immer auf der Seite meines oben genannten Kredos – aber wenn ich mich so umblicke, dann mögen diese Leute das vielleicht denken, aber umsetzen…? Gegenseitige Unterstützung scheint auf jeden Fall nicht mehr gefragt zu sein, andere herausboxen oder sich mit Leuten zu umgeben, die einem selbst einen Vorteil oder einen guten Ruf zu verschaffen hingegen sehr. Und natürlich: So funktioniert es oft auch, vor allem im Jobleben. Die richtigen Kontakte und alles läuft von ganz alleine – Können? Im Zweifelsfall überbewertet. Ich selbst traue mich meistens nicht mal, mit entsprechenden Persönlichkeiten näheren Kontakt aufzunehmen oder mich jemanden “aufzudrängen” – wahrscheinlich habe ich deswegen auch oft das Gefühl ein wenig auf der Stelle zu treten und nicht richtig voran zu kommen.

Dabei wäre grundsätzlich allen geholfen, wenn alle helfen würden – so einfach sehe ich das. Natürlich muss man nicht für alles parat stehen oder sich gar bis zum Helfersymptom “zu Tode gut benehmen”; aber wenigstens könnte man doch die negativen Handlungen weglassen? Oder wenigstens: sich seinen Teil denken, aber eben nur denken?
Gibt es da draußen noch Leute, denen es ähnlich geht – die den gleichen Wunsch haben, obwohl er unerfüllbar ist?

Bericht: DEKUMO 2014

Bereits zum 11. Mal (und mit 10-jährigem Jubiläum!) fand die DEKUMO nun statt, diesmal in der Kulturniederlassung Südwest in Stuttgart – unweit des neuen Einkaufszentrums Milaneo 😉
Die Dekumo bietet “Designern und jungen Talenten” die Möglichkeit, ihre Produkte und Kollektionen aus den Bereichen Design, Kunst und Mode vorzustellen und zu verkaufen. Vom 5. – 7. Dezember 2014 konnte man also fleißig schon einmal nach Weihnachtsgeschenken Ausschau halten oder sich selbst das ein oder andere schöne Stück von über 120 Ausstellern ergattern.
Für 8€ Eintritt kann man sich die Stände vor Ort anschauen – der Eintritt setzt sich u.a. zusammen aus Hallenmiete, Vorbereitung, Werbung und dient auch dazu, die Standgebühren der Aussteller nicht zu hoch zu halten – den dann würden ja erfahrungsgemäß nicht mehr so viele Stände aufmachen 😉

An dieser Stelle möchte ich aber nur einen kurzen Überblick geben und von den Ständen berichten, die mir persönlich am besten gefallen haben – was nicht heißt, dass nicht noch genügend andere tolle Stände da waren; aber das würde leider doch den Rahmen sprengen! 🙂

Bereits einer der ersten Stände sprang sofort ins Auge: Dr. P. Lacebo. Ja, richtig – und was der Name bereits andeutet: Von lustigen Pillen (u.a. “Nerven – extra stark” – Danke an dieser Stelle für das kleine Geschenk – gerade in der Vorweihnachtszeit echt gut zu gebrauchen!), Schnaps (“Dialekt und Mundart Derdeutscher” – ja, unbedingt! – gerade hier im Schwabenland!) bis hin zur Finanzspritze (witzige Plastikspritze in die man Geldscheine legen kann), ist allerlei humorvolles dabei. Vor allem auch für die, die es lieber “schwarz” mögen 😉

Dr. P. Lacebo

Mein zweiter “Blickfang”-Stand war der Stand von Madame Marie. Wie ich eine Dawanda-Shop-Betreiberin mit allerlei süßem, handgemachtem Schmuck! Egal, ob das Medaillon mit vintagemäßigem Vogelprint oder die süßen Ohrringe mit Eichhörnchenmotiv (die ich fast meiner lieben Eva mitgebracht hätte, die totaler Eichhörnchen-Fan ist!) – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Von vertäumt und vintage bis hin zu süß-kitschig und edel, wird jeder fündig – und so werde auch ich auf jeden Fall mal wieder in dem Shop vorbei schauen!

Madame Marie

Vintage-Liebhaber aufgepasst! Ich habe ein neues Label entdeckt, dass sicher auch das ein oder andere Herzchen bei euch höher schlagen lassen wird: Esmée Felice. Neben einer schönen Homepage, gibt es auch hier einen Onlineshop bei Dawanda. Die Stücke sind verträumt-süß und für handgemachte Designermode durchaus erschwinglich – z.B. gab es dort ein wunderbares Cape für 79€ aus der aktuellen “ungarn-inspirierten” Kollektion der Designerin, wie sie selbst erzählte. Auf jeden Fall im Auge behalten!

Die Designerin von Esmée Felice am Stand
Esmée Felice

Nicht zuletzt kam ich bei dem mir bereits bekannten Puderblond vorbei. Als alter Eulen-Fan musste ich dort natürlich auch noch eine Eulen-Brosche mitgehen lassen. Auch hier ist für jeden etwas dabei: von schlicht bis hin zu süß und extravagant findet man alles: seien es selbst verzierte Schuhe, Accessoires oder auch Kleidung. Ebenfalls fertigt die Inhaberin Denise gerne auch Sachen auf Wunsch – so dass ein Unikat garantiert ist!

Ich & Denise von Puderblond

Last but not least hier noch ein paar weitere Impressionen der DEKUMO:

“Lola & Karl”
“neues aus altem”
coole Sprüche bei Formart
Wilde Widderchen! (fast…)
Rosenrot Seifenmanufaktur
YEAYEA – vor allem die “Cable Bird” sind ein Hingucker! 🙂
“Fair trade” Goldschmuck von noën
Perlenschmuck von perlenpool (mit tollen Fleischerhaken! ;))
Partnerstadt “Lodz” mit Designern aus Lodz 🙂