Mache 2017 zu deinem besten Jahr! (Und alle darauffolgenden auch)

Vor einigen Wochen durchforstete ich mal wieder fleißig meine Timeline, als ich an Aufruf hängen blieb. Es wurden Teilnehmerinnen zu einer Blogparade gesucht – aber nicht irgendeine, sondern ein Thema dass mich thematisch direkt ansprach: Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen suchten nach Bloggern für ihr “Business-Book für selbstständige Frauen“, das ebenfalls noch den schönen Titel “Mein bestes Jahr 2017” trägt. Und wer kennt das nicht? Man nimmt sich im aktuellen Jahr einfach immer wieder aufs neue vor, dass das kommende Jahr das allerbeste wird, man richtig durchstartet und sowieso vieles anders machen will! Ich bewarb mich und hatte fast schon gar nicht mehr damit gerechnet, als die Zusage in mein Email-Fach flatterte – und kurz darauf auch das Buch in meinem Briefkasten.

Das Buch ist großformatig sodass man es auf jeden Fall keinesfalls übersehen kann und fast schon automatisch einfach danach greifen muss – vielleicht liegt es aber auch an dem motivierenden Covermotiv. 😉
Der erste Teil des Buches besteht logischerweise erst mal aus einem Rückblick auf das eigene Jahr 2016. Die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und Selbstreflektion sind meiner Meinung nach auch eine Basis, die unumgänglich ist, wenn man seine Zukunft gestalten möchte. Man stellt nicht nur fest, an welchen Dingen man selbst noch arbeiten muss, sondern auch, welche Dinge man schon richtig gut gemacht hat. Nur die Dinge zu sehen, die schlecht gelaufen sind tut ebenso wenig gut, wie sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Und nachdem ich mir während des Ausfüllens auch mal wieder vorgenommen habe, generell einfach mutiger und spontaner zu werden (wenn es darum geht Leute anzusprechen) und nicht mehr alle Dinge bis zur letzten Sekunde aufzuschieben, ist mir ebenfalls aufgefallen, dass ich bereits ein wenig mutiger geworden bin im Laufe des Jahres. Kleine Schritte, die nächstes Jahr auf jeden Fall weiter verfolgt werden!
Selbstständig unterwegs bin ich ja zeit ein paar Jahren in verschiedenen Bereichen: Als Model, Visagistin, als “Mary Kay’lerin” und als Bloggerin bzw. “Schreiberling” – alles Dinge die doch sehr viel Umgang mit anderen Menschen beinhalten und ein gutes Zeitmanagement, da man sich bei all den unterschiedlichen Jobs auf so viel verschiedenes konzentrieren muss. Manchmal steht mir mein introvertiertes Wesen bei der sozialen Komponente ein wenig im Weg, da hilft es ungemein vor Augen zu haben, wohin man in Zukunft möchte und auch, was man schon tolles erreicht hat – das gibt einen den benötigten Mut für den nächsten Schritt.

Und damit geht es auch im Buch weiter: Der nächste Buchteil dreht sich natürlich rund um das kommende Jahr – 2017! Schön gestaltet blättert man gerne die Seiten um und füllt ganz nebenbei aus, wohin man in Zukunft möchte – und zwar nicht irgendwie (wie es einem oft mal kurz durch den Kopf spukt), sondern ganz konrekt! Denn nur wer konrekte Ziele hat, diese festgehalten und verinnerlicht hat, kann auch darauf zusteuern!

Neben Tipps enthalten die Seiten tolle Übungen und Denkanstöße, wenn es um die eigene Zielsetzung und Veränderungen für die Zukunft geht. Aber auch die Entspannung kommt nicht zu kurz und einem wird zwischen den ganzen Seiten schnell wieder klar, dass ein gut laufendes Geschäft einen zwar erfüllen kann, aber auch ziemlich schnell ausbrennen, wenn man sich nicht auch mal eine Auszeit gönnt. Generell befinden sich in diesem Buch so viele tolle Ideen, Input und Übungen, dass es unmöglich ist hier alle näher zu benennen; aber eins ist klar: langweilig wird es so schnell nicht!

Anbei darf ich euch ein paar Beispielseiten aus dem Buch mit Übungen zeigen:
♥ Uebung_MbJ-2017-12-13
Uebung_MbJ-2017-36-37
Uebung_MbJ-2017-50

Trotzdem möchte ich auch noch ganz kurz meine Lieblingsseiten vorstellen: Die “Be Smart”-Zielsetzung. Man schreibt jeweils das Ziel auf und kann darunter eintragen, was die wichtigsten Schritte sind um dieses zu erreichen. Besonders wichtig: bis wann man es erreichen möchte! Denn ohne verliert man sich schnell in einem “Dann halt nächste Woche, reicht ja auch.” – bis aus der Woche ein Monat wird und aus dem Monat ein Jahr… (Na, wer kennts? ;-))
Ebenfalls schreibt man direkt auf, welche Herausforderungen einen erwarten könnten und wie man diese bewältigen könnte und welche zusätzlichen Ressourcen man braucht. Aber wer kennt das nicht? Man setzt sich ein Ziel und *schwupps* hat man den Gedanken “Was ist wenn…?” und verliert gleich ein wenig Motivation. Doch die wenigstens denken das zu Ende – ja, was ist denn dann? Wunderbar wenn man im Fall der Fälle vielleicht sogar schon die Lösung parat hat! Und *schwupps* ist die Angst doch nicht mehr so groß.

Fazit: Ein tolles Buch für alle selbstständigen Frauen (es würde sich meiner Meinung nach in vielem aber auch für Männer eignen ;-)), die entweder noch auf der Suche nach ihrem perfekten Weg sind oder für bereits fest in der Selbstständigkeit verankerte, die offen sind für Veränderungen oder neue Denkanstöße. Und man kann endlich einmal alles aufschreiben, was einem bisher mehr oder weniger konrekt im Kopf herumspukte – vor allem bei den weniger konkreten Sachen ein sehr wichtiger Schritt, den man ohne kleinen Schubs (in diesem Fall in Form eines Buches) gar nicht so intensiv verfolgen würde. Vielen Dank dass ich dieses tolle Buch testen durfte, ich bin auf jeden Fall mehr als begeistert und habe viel neues gelernt – nicht nur über mein Business, sondern auch über mich!

Wie schaut es bei euch aus? Was sind eure großen oder kleinen Ziele für das kommende Jahr?

P.S. Schaut doch heute auch mal bei Johanna von Ohanaban und Kathrin vorbei, da sie das Pendant zum Buch (das Life & Work-Book) ausprobiert haben. Bei Cindy, Mirjam und Annina gibt es ebenfalls einen persönlichen Bericht zum Business-Book. Es ist immer wieder unglaublich faszinierend wie die gleiche Sache so viele tolle, verschiedene Gedanken hervorrufen kann! ♥

Buch-Review: “Das Lied von Eis und Feuer – Die Herren von Winterfell” von George R.R. Martin (Game of Thrones)

Ich schätze die meisten von euch haben zwischenzeitlich schon einmal von “Game of Thrones” – der Serienadaption der Bücher – gehört. 
Vorab muss ich sagen: Ich habe bei Erscheinen der ersten Folgen in Deutschland zwei davon gesehen – und war: nicht begeistert! Nachdem der Hype aber immer weiter anhielt und ich ja oft von Büchern begeistert bin und mit der filmischen Umsetzung nicht mehr so viel anfangen kann, wollte ich den Büchern dann wenigstens eine Chance geben. 😉 
Daher hier mein Review zum ersten Band (der im Original übrigens schon 1996 erschien!), von bisher insg. 10 Bänden (eigentlich 5 Bände, in Deutschland wurde jeder Band zweigeteilt ;)) – und es ist immer noch ein Brocken!).
© Blanvalet

Zur Story (Kurzzusammenfassung vom Verlag Blanvalet):
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!


Meine Meinung:
Mit 576 Seiten und für 15€ ein richtiger Brocken zu lesen – und das ist ja vor allem auch erst der Anfang. Für echte Leseratten aber natürlich kein Problem, ich hatte den Band auch in wenigen Tagen durch, nachdem ich jeden Abend im Bett noch einige Seiten gelesen habe 😉

George R.R.’s Schreibstil besticht – zumindest mich – von der ersten Seite an: Sehr detailiert geschrieben – aber doch niemals langweilig – nimmt er uns im ersten Band vorwiegend mit auf die Reise nach Winterfell und dessen Herrscher und Familie. Alle paar Seiten wird die Geschichte jeweils aus der Sicht eines anderen Charakteres weiter erzählt – so dass auch dort niemals langeweile aufkommt und einem die Charaktere jeweils noch mehr ans Herz wachsen – oder eben auch nicht. Denn: Jeder Charakter hat wirklich Charakter! Die Figuren sind so genau ausgearbeitet, dass man tatsächlich richtig mitfiebert und sich gut hinein versetzen kann. Einzig die “Eindeutschungen” finde ich etwas unnötig – aus dem Namen “Jon Snow” einfach “Jon Schnee” zu machen, finde ich heutzutage nicht mehr unbedingt nötig wenn es um Namen (oder eben auch Orte o.ä.) geht.

Auf Grund der detailreichen Beschreibungen, der Perspektivwechseln und vor allem auch der enorm vielen Charakteren, die in den Büchern vorkommen (und deren Stand zueinander, sowie allerlei politischer Verflechtungen), ist das Buch auf gar keinen Fall einfach “mal so” nebenher zu lesen und erfordert definitiv Konzentration. 
Vor allem ist das Buch auch sehr ‘erwachsen’ geschrieben – so geht es auch mal gewalttätiger zu, man durchlebt Trauer und Leid, aber auch Freude mit den jeweiligen Charakteren und so manchem möchte man dann auch selbst gerne mal einfach eine Ohrfeige geben! 😉 
Denn das Buch ist definitiv nicht vorausschaubar geschrieben und bezieht niemals “Stellung” zu einem Charakter, sondern der Schreibstil ist diesbezüglich sehr neutral gehalten, so dass man tatsächlich nur seine ganz eigene Meinung zur jeweiligen Partei und zum jeweiligen Charakter bilden kann und muss. 

Fazit
Eine Buchreihe, die ich auf jeden Fall jedem ans Herz legen mag, der es gerne detailverliebt mag und auch vor vielen Charakteren und Verzweigungen nicht zurückschreckt. Vor allem kann es auch gut mal passieren, das der ein oder andere Charakter umkommt, verschwindet, etc. pp. – damit sollte man leben können, ohne das Buch erbost zuzuklappen und nie wieder weiterzulesen 😉
Von mir gibt es auf jeden Fall beide Däumchen hoch! (…und viiiielleicht schaue ich mir irgendwann auch nochmal die Serie an. Vielleicht.)