Test: Violent Eyes Lidstrich-Tattoos

Nachdem ich nun schon viele zweigeteilte Meinungen über die Violent Eyes (und Violent Lips – aber dazu folgt noch ein separater Eintrag) Produkte gelesen habe, wollte ich diese nun selbst mal testen.
Gekauft habe ich mir also die “Pink Glitteratti Eyes” (ca. $9.99 / 7,90€).
In einer Packung sind acht Paare in jeweils 4 verschiedenen “Dicken”. Für den Test habe ich mich für die zweitdünnsten aus der 2. Reihe entschieden.

Als erstes muss das ausgewählte Paar aus dem Papier herausgetrennt werden und ggf. noch ein Stück zugeschnitten werden, was die Länge angeht (vorher kurz ans Lid halten). Danach kommt die Plastikschutzfolie ab (dort dann am besten nicht mehr anfassen – klebt!) und auf den hinteren (Papp)Teil kommt ein wenig Wasser. Damit werden sie flexibel und man kann sie ganz einfach ans Augenlid anpassen und dementsprechend festdrücken. Gesagt, getan.
Danach soll man mit einem Wattestäbchen die Rückseite solange befeuchten und leicht andrücken, bis der Glitteraufdruck sich löst und auf dem Lid liegen bleibt.
Sah auf der Violent-Seite auch sehr einfach und schnell aus und so war ich guter Dinge. Aber: Es tat sich nichts. Nachdem ich bereits mehrfach (und immer mehr) Wasser auf die Rückseite träufelte und mir das Wasser bereits in die Augen und in meine Kontaktlinsen lief: Nichts.
Ich las also nochmals die Anleitung, hatte aber wirklich alles korrekt gemacht. Vielleicht immernoch zu wenig Wasser? Also: Mehr Wasser! Aber es tat sich einfach nichts (trotz Gedrücke und obwohl zwischenzeitlich schon fast meine Kontaktlinse vom vielen Wasser davon schwamm). Ich kapitulierte und versuchte es mich der anderen Seite – vielleicht hatte ich ja einfach einen Fehlgriff? Aber auch da tat sich nichts. Also: Runter damit und anschauen. Der Glitzeraufdruck hatte sich keinen Milimeter bewegt. Da musste nachgeholfen werden! Vorsichtig pulte ich also den Aufdruck an einer Seite, so weit wie möglich ohne den Aufdruck einzureißen, vom Papier und legte die Schablone erneut aufs Augenlid. Die bereits abgelöste Stelle schmiegte sich so bereits an die Haut und ich konnte den Rest Stück für Stück abziehen und mit einem Wattestäbchen festdrücken.
So war das vermutlich ursprünglich nicht gedacht, funktionierte aber dann doch ganz wunderbar und schnell. 😉 Auch das korrigieren bei leicht verrutschten Teilen ging danach, mit Vorsicht, sehr gut. Man darf einfach nicht zu stark daran ziehen. 😉
Geklebt haben die beiden Glitterattis dann auch wirklich seeeehr super. Selbst nach Stunden saßen sie noch an Ort und Stelle. Fazit:
+ tolle Haftbarkeit
+ schönes Farbergebnis
– Umsetzung sehr kompliziert
– Nichts für sehr empfindliche Augen, man muss doch etwas viel daran ‘herumfummeln’
(c) Catherine Lee Mason. Model: Noise Noire (ich)

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